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Pekinger Internetgericht bestätigt menschlichen Beitrag zur KI-Kunst

In diesem Beitrag:

  • Das Pekinger Internetgericht vergibt Urheberrechte an KI-Kunstwerken.
  • Die menschliche Kreativität ist der Schlüssel zur Rechtsprechung über das Urheberrecht an KI-Systemen.
  • Chinas Haltung steht im Gegensatz zu der der USA in Bezug auf Urheberrechte an KI-Systemen.

In einer wegweisenden Entscheidung erkannte das Pekinger Internetgericht das Urheberrecht an einem KI-generierten Inhalt an und fällte damit das erste Urteil dieser Art in Festlandchina. Das Urteil hat weitreichende Konsequenzen für die sich entwickelnde Landschaft KI-generierter Inhalte und des Urheberrechtsschutzes.

Das Pekinger Internetgericht fällte am Montag sein Urteil und gewährte einem Bild, das mit der Text-zu-Bild-Software Stable Diffusion des US-amerikanischen Start-ups StabilityAI erstellt wurde, Urheberrechtsschutz. Das Gericht urteilte, dass das KI-generierte Bild als Kunstwerk einzustufen und somit urheberrechtlich geschützt sei. Die Entscheidung basierte auf dem Konzept der „Originalität“ und dem geistigen Beitrag des menschlichen Schöpfers, wie aus einem geschwärzten Dokument hervorgeht, das von IPcode, einem Account der Rechtsbranche auf der Social-Media-Plattform WeChat, veröffentlicht wurde.

Die Klage, die zu diesem historischen Urteil führte, wurde im Mai von einem Kläger namens Li eingereicht. Li hatte mithilfe von Stable Diffusion ein Bild einer jungen Asiatin erstellt und dieses anschließend auf der chinesischen Plattform Xiaohongshu, ähnlich wie Instagram, veröffentlicht. Li beschuldigte einen Blogger namens Liu, das Bild ohne Erlaubnis in einem Beitrag auf Baijiahao, einer chinesischen Content-Sharing-Plattform im Besitz von Baidu, verwendet zu haben.

Gerichtsentscheidung und ihre Auswirkungen

Das Urteil des Pekinger Internetgerichts bestätigte die „Originalität“ des KI-generierten Bildes aufgrund des intellektuellen Aufwands von Li bei der Auswahl der Vorgaben, defider Parameter und der Gestaltung der Präsentation. Das Gericht hob hervor, dass Li diese Elemente kontinuierlich an seine ästhetischen Vorlieben und sein persönliches Urteil angepasst habe, wodurch das Bild als Produkt menschlicher Kreativität zu werten sei.

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Das Urteil unterstrich den eigentlichen Zweck des Urheberrechtsschutzes – die Förderung von Kreativität. Es stellte fest, dass im Kontext des Aufstiegs der KI-Technologie ein KI-generiertes Bild, das die ursprüngliche geistige Leistung eines Menschen widerspiegelt, urheberrechtlich geschützt sein sollte. Diese Sichtweise deckt sich mit der Vorstellung, dass KI menschlichen Schöpfern als Werkzeug dient und sie bei ihren künstlerischen Bestrebungen unterstützt.

Die Gerichtsentscheidung hat Debatten darüber ausgelöst, ob KI-generierte Bilder urheberrechtlich geschützt werden können. Das Urteil legt fest, dass Streitigkeiten über die persönliche Meinungsäußerung eines Urhebers in KI-generierten Bildern im Einzelfall zu prüfen sind. Die IP-Anwältin Qiao Wanli, Seniorpartnerin der Anwaltskanzlei Zhejiang Zeda, merkte an, dass KI zwar das Werkzeug für die eigentliche Erstellung sei, menschliche Anleitung und Anweisungen jedoch eine entscheidende Rolle spielten. Es wird erwartet, dass dieses Urteil weitreichende Folgen für künftige Urheberrechtsstreitigkeiten im Bereich KI haben und letztendlich chinesischen Technologiekonzernen zugutekommen könnte, die ähnliche KI-generierte Bilder anbieten.

Globale Kontraste

Der Ansatz des Pekinger Internetgerichts unterscheidet sich deutlich von dem einiger seiner internationalen Pendants, insbesondere des US-amerikanischen Urheberrechtsamts. Im Februar entschied das US-amerikanische Urheberrechtsamt, dass KI-generierte Bilder keinen Urheberrechtsschutz genießen, da sie nicht als Produkte menschlicher Schöpfung gelten. Diese Entscheidung fiel in einem Fall um den Comic „Zarya of the Dawn“, in dem KI zur Generierung bestimmter Bilder eingesetzt wurde.

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Im August bekräftigte ein US-Bezirksgericht diese Position und erklärte, dass KI-generierte Kunstwerke nicht urheberrechtlich geschützt werden können. Diese Entscheidung folgte einer Reihe von Klagen des US-amerikanischen Wissenschaftlers Stephen Thaler, der die Anerkennung seines selbstentwickelten KI-Systems als Urheber eines von diesem generierten Bildes anstrebte.

Chinas regulatorische Landschaft

Interessanterweise fällt das Urteil in dasselbe Jahr, in dem China umfassende Regelungen für generative KI-Inhalte erlassen hat, die Text, Bilder, Audio und Video umfassen. Diese Regelungen beinhalten strenge Zensurregeln, ohne dabei die KI-Technologie zu vernachlässigen. Die Behörden haben zugesichert, die innovative Entwicklung generativer KI mit einem inklusiven unddent Ansatz zu fördern und einen abgestuften Regulierungsrahmen einzuführen.

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