Eine Untersuchung der kognitiven Kriegsführung im Kontext der Integration künstlicher Intelligenz in die Militärstrategie Pekings

- Die kognitive Kriegsführung, wie sie von einem chinesischen Theoretiker beschrieben wird, nutzt die öffentliche Meinung, psychologische und rechtliche Taktiken, um den Sieg zu erringen.
- Im Jahr 2021, inmitten eines COVID-Ausbruchs, startete China eine Kampagne der kognitiven Kriegsführung, die auf die öffentliche Wahrnehmung und Stimmung in Taiwan abzielte.
- China unterteilt seine kognitiven Operationen in vier Hauptbereiche.
In den jüngsten Diskussionen um technologische Fortschritte hat der militärische Aspekt an Bedeutung gewonnen. Insbesondere das Konzept, personenbezogene Daten im Konfliktkontext als Waffe einzusetzen, ist in den Vordergrund gerückt. Gleichzeitig erforscht die chinesische Volksbefreiungsarmee (VBA) das Potenzial tragbarer Technologien, um die Entscheidungsfindung ihrer Soldaten zu beeinflussen.
Das Forum der Belt and Road Initiative
Das Thema Künstliche Intelligenz spielte eine zentrale Rolle beim Forum zur Seidenstraßeninitiative, einer Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der von Chinasdent Xi Jinping initiierten „Neuen Seidenstraße“. Im Rahmen des Forums wurde Kritik an den von US-dent Joe Biden verhängten Exportbeschränkungen für Spitzentechnologie nach China geäußert. Peking sprach sich für die Einrichtung eines UN-Gremiums zur globalen Steuerung von KI-Anwendungen aus.
Die militärischen Implikationen der KI
Neben wirtschaftlichen Erwägungen hat künstliche Intelligenz erhebliche militärische Implikationen. Die Volksbefreiungsarmee konzentriert sich zunehmend auf „intelligente Kriegsführung“, ein Konzept, das heute als „kognitive Kriegsführung“ bezeichnet wird. Dieser Ansatz beinhaltet den Einsatz von Techniken und Technologien, um die Meinungen und Vorurteile von Gegnern zu beeinflussen und so ein strategisch vorteilhaftes Umfeld zu schaffen.
Kognitive Kriegsführung und Taiwan
In China wird intensiv über das Potenzial der kognitiven Kriegsführung und ihre Anziehungskrafttracchinesische Politiker diskutiert. Sie gilt als Mittel, um in Taiwan ohne den Einsatz konventioneller Waffen einen Sieg zu erringen. Koichiro Takagi, Experte für militärische Informationstechnologie, hat die Bedeutung der kognitiven Kriegsführung für die Gestaltung militärischer Strategien hervorgehoben.
Die Rolle der KI in der nationalen Sicherheit
Der chinesischedent Xi Jinping hat die Bedeutung künstlicher Intelligenz für die nationale Sicherheit und die militärischen Ambitionen Chinas über die Grenzen hinaus hervorgehoben. Dies unterstreicht die Integration von KI in militärische Strategien.
Das US-Militär und KI
Bemerkenswerterweise arbeitet das US-Militär auch an der Integration künstlicher Intelligenz in die Informationsverarbeitung und unbemannte Waffensysteme und erkennt deren strategische Bedeutung an.
Herausforderungen der kognitiven Kriegsführung
Kognitive Kriegsführung eröffnet eine neue Dimension der Kriegsführung, insbesondere für ein Land wie China, das für seine strenge Informationskontrolle bekannt ist. Das Potenzial von Deepfakes und der Manipulation von Videos und Bildern zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung, insbesondere in Taiwan, gibt Anlass zur Sorge. Um dies zu erreichen, wären nicht nur hochentwickelte Computertechnologien, sondern auch eine beträchtliche Menge detaillierter persönlicher Informationen erforderlich.
Datensammlung und Cyberangriffe
Chinas umfangreiche Datensammelbemühungen haben Besorgnis ausgelöst. Es besteht die Annahme, dass China durch großflächige Cyberangriffe riesige Datenmengen über Regierungsbeamte und US-Bürger erlangt hat.dentwie der Datendiebstahl beim US-Personalmanagementbüro (OPM) im Jahr 2015 und der Cyberangriff auf Equifax im Jahr 2017 werden mit chinesischer Beteiligung in Verbindung gebracht.
Tragbare Technologie und psychologische Unterstützung
Das chinesische Militär investiert zudem in tragbare Technologien und KI-gestützte psychologische Unterstützungssysteme, um die Leistungsfähigkeit der Soldaten in realen Kampfsituationen zu steigern. Da die Effektivität der Kriegsführung vom psychischen Zustand des Personals abhängt, zielen diese Fortschritte darauf ab, eine stabile psychische Verfassung der Soldaten zu gewährleisten.
Auswirkungen von Chipbeschränkungen
Die von Washington verhängten Beschränkungen für den Verkauf hochentwickelter Chips für künstliche Intelligenz und Supercomputer an China werden als Reaktion auf diese Entwicklungen gesehen. Solche Beschränkungen könnten Chinas Fähigkeit, in den USA und Taiwan entwickelte High-End-Halbleiterprodukte zu replizieren, erheblich beeinträchtigen.
Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in militärische Strategien integriert, was zur Entstehung kognitiver Kriegsführung führt. Dieser Ansatz birgt sowohl strategische Implikationen als auch ethische Bedenken, insbesondere im Hinblick auf Datenerfassung und -manipulation. Die Integration von KI in militärische Operationen ist ein globaler Trend, der die Zukunft der Kriegsführung prägt.
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Derrick Clinton
Derrick ist freiberuflicher Autor mit Schwerpunkt auf Blockchain und Kryptowährungen. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Problemen und Lösungen von Kryptoprojekten und bietet Markteinblicke für Investitionen. Seine analytischen Fähigkeiten setzt er in seinen wissenschaftlichen Arbeiten ein.
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