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Basler Ausschuss schlägt strengere Kriterien für Stablecoins vor

VonHaseeb ShaheenHaseeb Shaheen
3 Minuten Lesezeit
  • Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht schlägt strengere Kriterien für Stablecoins vor, um als weniger riskant als Kryptowährungen wie Bitcoinzu gelten. Im Fokus steht dabei die Sicherstellung, dass die Reservevermögen von Stablecoins Standards in Bezug auf kurze Laufzeit, hohe Kreditqualität und geringe Volatilität erfüllen.
  • Die vorgeschlagenen Regelungen sollen sicherstellen, dass Emittenten von Stablecoins die Einlösungserwartungen der Inhaber zuverlässig erfüllen können, wobei Stablecoins einlösbar sein müssen bei

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS), eine globale Bankenaufsichtsbehörde, drängt auf strengere Anforderungen an Stablecoins, um diese im Vergleich zu ungedeckten Kryptowährungen wie Bitcoinals weniger riskant einzustufen. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein in der sich wandelnden Landschaft der Regulierung digitaler Währungen. Die jüngsten Vorschläge des Ausschusses konzentrieren sich darauf, sicherzustellen, dass die Reservevermögen, die Stablecoins decken, Merkmale wie kurze Laufzeit, hohe Bonität und geringe Volatilität aufweisen – unerlässlich, um die Erwartungen der Inhaber an eine sofortige Einlösung zu erfüllen.

Diese vorgeschlagenen Standards spiegeln ein wachsendes Bewusstsein und Besorgnis innerhalb der globalen Finanzaufsichtsbehörden hinsichtlich der potenziellen Risiken von Stablecoins wider. Im Gegensatz zu frei schwankenden digitalen Vermögenswerten wie Bitcoinsind Stablecoins Kryptowährungen, deren Wert typischerweise an stabile Vermögenswerte wie Fiatwährungen oder Gold gekoppelt ist. Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) prüft jedoch die tatsächliche Stabilität und Zuverlässigkeit dieser gekoppelten Vermögenswerte und schlägt elf Kriterien vor, die Stablecoins erfüllen müssen, um in die risikoärmere Gruppe 1b eingestuft zu werden.

Basel strebt nach Stabilität auf dem Kryptomarkt

Die Vorschläge des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS) erfolgen vor dem Hintergrund verstärkter Kontrollen von Kryptowährungen. Der Ausschuss hat in der Vergangenheit eine vorsichtige Haltung gegenüber Kryptowährungen eingenommen und eine maximale Risikogewichtung von 1.250 % für Kryptowährungen wie Bitcoinvorgeschlagen. Diese hohe Risikogewichtung bedeutet, dass Banken Kapital in Höhe ihres Engagements in diesen digitalen Vermögenswerten vorhalten und ihre Kernkapitalallokation für solche Vermögenswerte auf 2 % begrenzen müssen. Der BCBS plant jedoch keine Änderungen an diesen bestehenden Standards.

Stablecoins mit effektiven Stabilisierungsmechanismen werden jedoch für eine bevorzugte regulatorische Behandlung gemäß Gruppe 1b in Betracht gezogen. Diese Klassifizierung beinhaltet Kapitalanforderungen, die auf den Risikogewichten der zugrunde liegenden Engagements basieren, wie im bestehenden Baseler Rahmenwerk dargelegt. Um für diese Kategorie in Frage zu kommen, müssen Stablecoins jederzeit einlösbar sein und von beaufsichtigten und regulierten Instituten mit soliden Einlösungsrechten und Governance-Strukturen emittiert werden.

Der Weg in die Zukunft für Stablecoins

Nach den von Basel vorgeschlagenen Kriterien sollten Stablecoin-Reserven größtenteils aus kurzfristigen Vermögenswerten bestehen, um das Kreditrisiko zu minimieren. Diese Vermögenswerte sollten zudem eine geringe Volatilität aufweisen, damit sie schnell und ohne signifikante Preisauswirkungen liquidiert werden können, um Rücknahmeanträge zu erfüllen. Darüber hinaus müssen die Reservevermögenswerte vor der Insolvenz von am Stablecoin-Geschäft beteiligten Parteien geschützt sein, sodass sie vor Ansprüchen anderer Gläubiger geschützt sind, es sei denn, diese sind ebenfalls Stablecoin-Inhaber.

Der Fokus des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS) auf Stablecoins deckt sich mit den Bemühungen der gesamten Finanzbranche, die Qualität dieser digitalen Vermögenswerte. Angesichts ihrer steigenden Beliebtheit bieten Organisationen wie S&P Global Stabilitätsbewertungen für Stablecoins an und bewerten sie anhand ihrer Fähigkeit, die Bindung an den zugrunde liegenden Vermögenswert aufrechtzuerhalten.

Lapo Guadagnuolo, Senior Analyst bei S&P Global Ratings, hob die zunehmende Integration von Stablecoins in die Finanzmärkte hervor, die als Brücke zwischen digitalen und realen Vermögenswerten fungieren. Die vom Basler Ausschuss vorgeschlagenen Kriterien und das wachsende Interesse von Ratingagenturen an Stablecoins unterstreichen die sich wandelnde regulatorische Landschaft und die Bedeutung von Stabilität und Zuverlässigkeit auf dem Kryptomarkt.

Abschluss

Der Vorstoß des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS) für strengere Kriterien für Stablecoins stellt eine bedeutende Weiterentwicklung in der Regulierung digitaler Währungen dar. Durch die Festlegung hoher Standards für Reservevermögen und Governance will der BCBS sicherstellen, dass Stablecoins zuverlässig Einlösungsanforderungen erfüllen können und somit die mit diesen digitalen Vermögenswerten verbundenen Risiken reduzieren. Da die Konsultationsphase noch bis zum 28. März läuft, erwartet die globale Finanzwelt und die Teilnehmer des Kryptomarktes mit Spannung die endgültige Verabschiedung dieser Regulierungen, die die Zukunft von Stablecoins und ihre Rolle im gesamten Finanzsystem maßgeblich prägen dürften.

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