Barclays erwartet, dass die Nvidia-Aktie in Kürze um weitere 30 % steigen wird, da die Aktivitäten im Bereich KI-Deals zunehmen

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Barclays hob das Kursziel für Nvidia auf 240 US-Dollar an und prognostizierte einen Kursanstieg von 35,6 %.
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Nvidia hat mit OpenAI, Intel und Alibaba milliardenschwere Verträge über KI-Infrastruktur abgeschlossen.
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Nscale hat mit Unterstützung von Nvidia, Nokia und Dell 1,1 Milliarden Dollar eingesammelt, um KI-Rechenzentren zu bauen.
Barclays hob am Donnerstag sein Kursziel für die Nvidia-Aktie von 200 auf 240 US-Dollar an. Das entspricht einem potenziellen Kursanstieg von 35,6 Prozent, basierend auf dem aktuellen Kurs. Als Grund nannte Barclays einen massiven Anstieg der Investitionen in künstliche Intelligenz, der die Zahlen des Chipherstellers in den nächsten fünf Jahren deutlich steigern könnte.
Diese Prognose stammt aus einer Analyse von Barclays-Analyst Tom O'Malley, der erklärte, dass die Flut an KI-Partnerschaften und cash langfristig direkt in Nvidias Gewinn- und Verlustrechnung landen werde.
Laut Barclays ist Nvidia damit dietracAktie im gesamten KI-Sektor. In den vergangenen Wochen hat Nvidia eine Reihe von Verträgen abgeschlossen, die das Unternehmen an die Spitze der KI-Infrastruktur katapultieren.
Das größte Projekt ist eine strategische Vereinbarung zur Investition von bis zu 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT. Das Geld fließt in Rechenressourcen und die Entwicklung neuer Chips.
Gleichzeitig unterzeichnete Nvidia eine separate Vereinbarung mit Alibaba zum Aufbau physischer Infrastruktur für KI-Datentraining und -speicherung. Anfang des Monats investierte das Unternehmen zudem 5 Milliarden US-Dollar in Intel, dessen CPUs nun in Nvidias KI-Plattformen integriert werden.
Nvidia schließt Milliarden-Dollar-Verträge ab, während andere Unternehmen cash beschaffen
O’Malley zufolge sind die Auswirkungen dieser Entwicklungen bereits im breiteren KI-Bereich sichtbar. Er sagte: „Angesichts der zahlreichen Ankündigungen der letzten sechs bis neun Monate schätzen wir die geplanten Ausgaben nun auf über 2 Billionen US-Dollar bei einer Gesamtleistung von rund 40 GW.“
Diese Zahl umfasst staatliche, unternehmerische und private Initiativen zum Aufbau massiver KI-Systeme, die enorme Rechenleistung benötigen. Ein Großteil dieser Nachfrage fließt direkt in Nvidias GPU-Geschäft, das alles von großen Sprachmodellen bis hin zu Empfehlungsalgorithmen antreibt.
Die jüngsten Abschlüsse erfolgen parallel zu neuen Finanzierungsrunden an anderen Standorten. Am Donnerstag gab Nscale, ein britisches KI-Infrastrukturunternehmen mit Sitz in London, bekannt, 1,1 Milliarden US-Dollar in einer Serie-B-Finanzierungsrunde eingesammelt zu haben. Die norwegische Investmentfirma Aker führte die Runde an.
Zu den weiteren Geldgebern gehören Nvidia, Nokia und Dell. Das Geld wird für den Aufbau von KI-Rechenzentren in ganz Europa verwendet, insbesondere in Großbritannien, wo Microsoft, OpenAI und Nvidia kürzlich über Nscale milliardenschwere Infrastrukturprojekte gestartet haben.
Barclays ist nicht der einzige Investor, der Nvidia unterstützt. Von den 66 Unternehmen, die die Aktie beobachten, empfehlen 60 sie laut LSEG-Daten zum Kauf oder sogar zumtronKauf. Und obwohl die Nvidia-Aktie am Donnerstagmorgen um 1 % nachgab, liegt sie seit Jahresbeginn immer noch rund 31 % im Plus.
Bislang wurde Nvidias Erfolg durch massive Chipverkäufe an OpenAI, Microsoft, Amazon, Google und Meta vorangetrieben; allesamt Unternehmen, die nach der Hardware für generative KI gieren.
Der OpenAI-Nvidia- cash
Doch nicht alle sind begeistert. Einige Analysten warnen davor, dass das cash im Kreis fließt, ohne dass ein klarer Mehrwert geschaffen wird. Jamie Zakalik, Analyst bei Neuberger Berman, wies darauf hin, dass der jüngste Deal zwischen Nvidia und OpenAI lediglich ein weiteres Beispiel dafür sei, wie das Geld immer wieder zu denselben Akteuren zurückfließt.
„Der Nvidia-Deal ist das jüngste Beispiel dafür, wie OpenAI Geld einnimmt, das dann direkt wieder in das Unternehmen investiert wird, das das Kapital bereitgestellt hat“, sagte Jamie. Die Befürchtung ist, dass Unternehmen wie Microsoft in OpenAIdann cash für Chips von Nvidia ausgibt, wodurch alle Beteiligten einen Umsatzanstieg verzeichnen, ohne dass etwas Neues geschaffen wird.
Jamie fügte hinzu: „Es bläht zwar die Gewinne und Zahlen aller auf, aber es schafft tatsächlich nichts.“ Diese Aussage spiegelt wider, was viele Skeptiker an den Handelstischen schon lange flüstern: Die Zahlen steigen, aber die Produktion nicht.
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