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Die russische Zentralbank geht mit einer neuen Plattform gegen außerbörsliche Krypto-Handelsgeschäfte vor

VonVignesh KarunanidhiVignesh Karunanidhi
Lesezeit: 2 Minuten
Die russische Zentralbank geht mit einer neuen Plattform gegen außerbörsliche Krypto-Handelsgeschäfte vor
  • Russland hat eine zentrale Plattform geschaffen, um außerbörsliche Kryptogeschäfte über Banken zu tracund zu blockieren.
  • Das System zielt auf sogenannte „Dropper“ ab und unterbindet unautorisierte Krypto-Transaktionen landesweit.
  • Berichten zufolge sind über 10 Millionen Russen an Dropper-Transaktionen beteiligt.

Die russische Zentralbank entwickelt eine neue zentralisierte Plattform zurdentund Einschränkung des außerbörslichen (OTC-)Handels mit Kryptowährungen.

Laut Bogdan Shablya, Leiter des Finanzüberwachungs- und Währungskontrolldienstes der Zentralbank, zielt das System insbesondere auf Personen ab, die ihre Bankkonten und Karten für Krypto-Transaktionen, Piratenseiten, Drogenläden und Online-Casinos zur Verfügung stellen, die als „Dropper“ oder „Mules“ bekannt sind.

Laut dem Medienunternehmen RBChandelt es sich bei der Plattform um den ersten koordinierten Versuch der russischen Behörden,matic.dentden außerbörslichen Kryptohandel auf Bankenebene systematisch zu identifizieren und

Während sich frühere Bemühungen auf die Überwachung verdächtiger Transaktionen innerhalb einzelner Banken konzentrierten, wird dieses neue System eine einheitliche Datenbank schaffen, auf die alle russischen Finanzinstitute Zugriff haben. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass russische Behörden schätzen, dass Kryptowährungsbörsen einen der größten Nutzer dieser informellen Banknetzwerke darstellen.

Ziel ist die Krypto-OTC-Infrastruktur  

Die neue Überwachungsplattform der russischen Zentralbank ist ein ausgeklügelter Ansatz zur Bekämpfung von Kryptowährungshandelsnetzwerken. Kernstück des Systems ist eine zentrale Datenbank, die Personen trac, die im Verdacht stehen, als Vermittler von Kryptowährungstransaktionen zu agieren.

Diese sogenannten „Dropper“ verwalten typischerweise mehrere Bankkonten bei verschiedenen Instituten, um außerbörsliche Kryptogeschäfte abzuwickeln, was ihredentdurch herkömmliche Banküberwachungssysteme erschwert. Die Kerntechnologie der Plattform besteht in ihrer Fähigkeit, Echtzeitinformationen zwischen allen russischen Bankinstituten auszutauschen.

Wenn jemand versucht, ein neues Bankkonto zu eröffnen, gleicht das System seine Datenmaticmit der zentralen Datenbank bekannter Krypto-Anbieter ab. Banken erhalten umgehend Warnmeldungen über verdächtige Antragsteller und können so präventive Maßnahmen ergreifen, bevor die Konten für solche Transaktionen genutzt werden können.

Laut Shablya hat das aktuelle System rund 700.000 Personendent, die an der Abwicklung inoffizieller Transaktionen beteiligt sind. Die Plattform zielt darauf ab, eine zentrale Schwachstelle der bestehenden Kontrollmechanismen zu beheben: Händler konnten, nachdem sie von einem Institut gemeldet worden waren, einfach neue Konten bei verschiedenen Banken eröffnen.

Das Ausmaß der Abwurfoperationen 

Das Ausmaß illegaler Bankgeschäfte in Russland scheint größer zu sein als bisher angenommen. Laut Angaben der Zentralbank haben rund 10 Millionen russische Bürger Überweisungen auf Konten getätigt, die als sogenannte „Dropperkarten“dentwurden.

Dies geschieht, obwohl viele dieser Personen sich ihrer Beteiligung an inoffiziellen Krypto-Transaktionen möglicherweise nicht bewusst sind. Während traditionelle verdächtige Bankaktivitäten über Geschäftskonten in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 auf 5 Milliarden Rubel zurückgingen, erreichten Transaktionen über private „Dropper“-Konten im selben Zeitraum 39 Milliarden Rubel.

Die aktuelle Zahl stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahren dar, wobei das Volumen von 37 Milliarden Rubel im Jahr 2022 auf 44,9 Milliarden Rubel im Jahr 2023 anstieg. Bankbeamte weisen darauf hin, dass Kryptobörsen neben Online-Glücksspiel und anderen digitalen Dienstleistungen einer der Haupttreiber dieser Entwicklung sind.

Auswirkungen auf den russischen Kryptomarkt 

Die Einführung dieser zentralen Überwachungsplattform stellt eine bedeutende Veränderung für den Zugang russischer Bürger zu Kryptowährungsmärkten dar. Durch die gezielte Überwachung der Bankeninfrastruktur, die den außerbörslichen Handel ermöglicht, erwartet die Zentralbank, inoffizielle Krypto-Transaktionen zu reduzieren und den Handel mit digitalen Vermögenswerten über genehmigte Kanäle zu lenken.

Die unmittelbaren Auswirkungen werden voraussichtlich eine Abkehr von traditionellen, bankbasierten OTC-Handelsmethoden erzwingen. Da die Plattform die Nutzung von persönlichen Bankkonten für Kryptotransaktionen zunehmend erschwert, müssen Händler möglicherweise alternative Methoden in Betracht ziehen oder auf offiziell zugelassene Plattformen ausweichen.

Mit Blick auf die Zukunft könnte die Implementierung der Plattform die Entwicklung der regulierten Kryptowährungsinfrastruktur in Russland beschleunigen. Die Zentralbank behält jedoch ihre vorsichtige Haltung gegenüber Kryptowährungen bei.

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