Der Gouverneur der italienischen Zentralbank fordert die EZB auf, sich zu schnelleren Zinssenkungen zu verpflichten, um die Wirtschaft der Eurozone anzukurbeln

- Der Gouverneur der italienischen Zentralbank, Fabio Panetta, hat die Europäische Zentralbank dringend aufgefordert, die Zinssätze schneller zu senken und ihre Strategie der Zinssenkung von Sitzung zu Sitzung aufzugeben.
- Der Gouverneur sagte, die Inflation liege nahe am Zielwert und die Binnennachfrage stagniere, wodurch die Notwendigkeit restriktiver Geldpolitik entfalle.
- Panetta forderte die EZB auf, sich auf die langfristige wirtschaftliche Analyse der wichtigsten Inflationstreiber zu konzentrieren und nicht auf kurzfristige wirtschaftliche Anzeichen.
Der Gouverneur der italienischen Zentralbank, Fabio Panetta, hat die Europäische Zentralbank (EZB) angesichts der angestrebten Inflation und der stagnierenden Binnennachfrage dringend aufgefordert, die Zinssenkungen zu beschleunigen. Er appellierte an die EZB, ihre bisherige Politik der schrittweisen Zinssenkung aufzugeben und sich zu schnelleren Zinssenkungen zu verpflichten, um die Wirtschaft der Eurozone anzukurbeln.
Die aggressive und restriktive Geldpolitik der EZB folgte dem Energieschock und konnte die Inflation rasch eindämmen. Der Gouverneur der italienischen Zentralbank, Fabio Panetta, forderte jedoch schnellere Zinssenkungen durch die EZB und argumentierte, die derzeitige restriktive Politik bremse das Wirtschaftswachstum.
Bei einer Rede in Mailand am Dienstag betonte der Gouverneur, dass restriktive geldpolitische Maßnahmen nicht mehr notwendig seien und die Inflation nahe am Zielniveau liege. Panetta rief die politischen Entscheidungsträger zudem dazu auf, sich wieder stärker auf Inflationszahlen und -prognosen zu stützen, die auf realwirtschaftlichen Analysen der Hauptinflationstreiber beruhen, anstatt sich auf kurzfristige Wirtschaftssignale und aktuelle Inflationsindikatoren zu konzentrieren.
Fabio Panetta fordert verstärkte Zinssenkungen
Der Gouverneur der italienischen Zentralbank fordert die EZB zu einem schnelleren Handeln bei den Zinssenkungen auf.
— Xanthe (@rabbnawaz) 19. November 2024
Panetta wies darauf hin, dass die Binnennachfrage in der Region stagniere und ein restriktives geldpolitisches Umfeld das Wirtschaftswachstum bremsen könne. Er warnte, dass die schwächere Binnennachfrage und die trüben Aussichten für den Welthandel eine sofortige Standardisierung der Zinssätze erforderten.
Er forderte höhere Zinssenkungen anstelle des Ansatzes, die EZB in den letzten Sitzungen verfolgt hatte: Zinssenkungen von Sitzung zu Sitzung.
„Da die Inflation nahe am Zielwert liegt und die Binnennachfrage stagniert, sind restriktive geldpolitische Maßnahmen nicht mehr notwendig.“
-Fabio Panetta
Panetta forderte die politischen Entscheidungsträger auf, ihren Fokus auf die sinkende Inflation zu richten, die sich dem Zielwert der Zentralbank von 2 % nähert. Die sinkende Inflation bereitet einigen Abgeordneten seit dem Sommer zunehmend Sorgen.
Die Europäische Zentralbank hat gesenkt die Leitzinsen seit Jahresbeginn dreimal um jeweils 25 Basispunkte
Der Einlagensatz der EZB könnte auf 2 % sinken
Der Leitzins der EZB könnte auf 2 % gesenkt werden, was dem neutralen Niveau einer stabilen Wirtschaft entspricht. Panetta warnte davor, die Inflation mit restriktiven Maßnahmen zu bekämpfen, da dies ein Fehler sei, und mahnte die Europäische Zentralbank zu einer neutralen Haltung.
Panetta hat sich stets für Zinssenkungen ausgesprochen. Erstmals sprach er das Thema in seiner Antrittsrede als Gouverneur der EZB im November 2023 an. Seine jüngste Warnung folgt auf eine weitere Äußerung Panettas an die EZB vom 1. November hinsichtlich der Zinssätze. An diesem Tag forderte Panetta EZB-dent Christine Lagarde und andere Entscheidungsträger beim Weltspartag in Mailand auf, weitere Zinssenkungen zu erwägen.
Im September kritisierte der italienische Vizepremierminister Antonio Tajani die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte zu senken. Er bezeichnete dies als zaghaft und forderte weitere Zinssenkungen. Tajani betonte, dass der Gründungsvertrag seiner Ansicht nach überarbeitet werden müsse, da er die Rolle der Zentralbank bei der Inflationsbekämpfung einschränke.
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