Die französische Zentralbank gibt die acht Finalisten für das CBDC-Experimentprojekt bekannt

Die französische Zentralbank hat acht Finanzinstitute bekannt gegeben, die an ihrem Experiment zur Erprobung einer digitalen Zentralbankwährung als funktionales Handelsmittel teilnehmen werden.
Zu den ausgewählten Teilnehmern gehören der Beratungsriese Accenture ACN, Euroclear, ein belgisches Finanzdienstleistungsunternehmen, Iznes, eine Blockchain-basierte Plattform zur Kontoführung für Fonds, die HSBC Bank, die Ethereum-Plattform LiquidShare, das wenig bekannte Startup ProsperUS, die Kryptobank Seba und Forge, die digitale Kapitalmarkt-Ausgründung der Société Générale.
Laut der Mitteilung hatte die Banque de France, die gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank die Geldpolitik des Kontinents festlegt, zuvor Bewerbungen für Experimente mit einem digitalen Euro entgegengenommen.
🗞️[Kommuniqué] In der Ausgabe der Dossiers, die am 15. Mai eingereicht wurden, als Antwort auf die Bewerbung für #monnaie #digitale der Zentralbank, finden Sie die Liste der 8 verbleibenden Kandidaten 👉 https://t.co/VTMfBI3JUI #MDBC #Blockchain pic.twitter.com/IyB8OfZsAJ
– Banque de France (@banquedefrance) 20. Juli 2020
Die Institution erklärte damals, sie werde maximal 10 Anträge im Zusammenhang mit CBDCs auswählen, wobei der „innovative Charakter“ eines der wichtigsten Auswahlkriterien sei.
Spezifische Kriterien der Banque de France für CBDC-Vorschläge
Die französische Zentralbank legte in ihrer Ankündigungspezifische Kriterien für das CBDC-Experiment fest und erklärte, dass man damit neue Methoden für den Austausch von Finanzinstrumenten erforschen wolle.
Die CBDC-Experimente umfassen auch die Erprobung von Regulierungen unter Verwendung digitaler Währungen zur Verbesserung grenzüberschreitender Zahlungen sowie eine Analyse darüber, wie ein digitaler Euro eingeführt werden sollte.
Berichten zufolge konzentriert sich die französische Zentralbank offenbar eher auf den Großhandel als auf den Einzelhandel mit einem digitalen Euro. Dies bedeutet, dass die digitale Zentralbankwährung (CBDC) für „Interbankenregulierung“ und nicht für Verbraucherzwecke konzipiert wird.
Darüber hinaus gab die französische Zentralbank bekannt, dass Krypto-Assets wie bitcoin nicht in die Finanzinstrumentenforschung einbezogen werden.
Weitere Länder schließen sich dem Wettlauf um digitale Währungen an
Während Frankreich im supranationalen Wettlauf um die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC), wetteifern mehrere Länder innerhalb der Eurozone weiterhin darum, Vorreiter eines digitalen Euro zu sein.
Kürzlich erklärte Yves Mersch, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, auf der Branchenkonferenz Consensus, dass die Europäische Zentralbank eine von mindestens 66 Zentralbanken sei, die untersuchen, wie die aus der Blockchain gewonnenen Erkenntnisse das Gefüge dessen, was wir unter Geld verstehen, verändern könnten.
Außerdem haben die Deutsche Bundesbank und die Europäische Zentralbank gemeinsam ein neues Innovationszentrum in Europa im Rahmen des Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eingerichtet.
Unterdessen hat auch Italien, genauer gesagt der italienische Bankenverband (ABI), Richtlinien für die künftige digitale Zentralbankwährung (CBDC) erarbeitet. Die niederländische Zentralbank hat sich als Testumgebung für den digitalen Euro angeboten.
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Muhaimin Olowoporoku
Muhaimin schreibt leidenschaftlich gern über Krypto-News und ist selbst ein begeisterter Krypto-Fan. Er hat ein Talent dafür, komplexe Sachverhalte zu analysieren und sein Publikum über aktuelle Entwicklungen weltweit zu informieren. Er ist überzeugt, dass Blockchain und Kryptowährungen die nützlichsten Systeme gegenseitigen Vertrauens sind, die je entwickelt wurden.
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