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Der stellvertretende Leiter der Bank von England signalisiert, dass die Zinsen wahrscheinlich hoch bleiben werden

In diesem Beitrag:

  • Die Bank von England hat signalisiert, dass die Zinssätze voraussichtlich für einen längeren Zeitraum bei 4% bleiben werden.
  • Die stellvertretende Gouverneurin Clare Lombardelli warnte davor, dass sich die Inflation als hartnäckiger erweise als erwartet.
  • Der geldpolitische Ausschuss ist weiterhin gespalten: Einige Mitglieder priorisieren die Inflationsrisiken, während andere befürchten, dass die Wirtschaft in eine Rezession abrutscht.

Die Bank von England (BoE) wird die Zinssätze angesichts des anhaltenden Inflationskampfes längerfristig streng halten. Der Preisdruck in der gesamten Wirtschaft erweist sich als hartnäckiger als erwartet, erklärte die stellvertretende Gouverneurin Clare Lombardelli am Mittwoch vor dem Parlament. 

Ihre Äußerungen deuteten darauf hin, dass die Bank kaum Spielraum für weitere Zinssenkungen hat, ohne einen erneuten Inflationsanstieg zu riskieren. Gouverneur Andrew Bailey bestätigte Lombardellis Aussagen und bekräftigte, dass die Zentralbank in diesem Jahr voraussichtlich keine weitere Zinssenkung vornehmen wird. Er sagte, die Finanzmärkte hätten die Warnung der Bank verstanden, dass die Zinssenkungen nun langsamer ausfallen würden als erhofft.

Die Warnung markiert einen deutlichen Kurswechsel im Vergleich zu vor wenigen Wochen, als die Zentralbank im August nach einer schwierigen Abstimmung im geldpolitischen Ausschuss (MPC) mit 5:4 Stimmen ihren Leitzins auf 4,0 % senkte. Die Senkung sollte die Wirtschaftstätigkeit ankurbeln, da Anzeichen für ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum und einen Rückgang der Neueinstellungen vorlagen. Die Inflationsdaten fielen jedoch seither überraschend hoch aus, was die politischen Entscheidungsträger zum Umdenken veranlasste.

Statt die von Anlegern im Frühsommer erwarteten vierteljährlichen Zinssenkungen vorzunehmen, deutet die Bank of England an, dass die Zinsen möglicherweise erst weit in das Jahr 2026 hinein steigen werden. Diese Kursänderung verdeutlicht die schwierige Lage der Zentralbank: Zwar ist die Inflation seit 2022, als sie noch zweistellig war, deutlich gesunken, liegt aber weiterhin über dem Zielwert und zeigt Anzeichen einer anhaltenden Stagnation, insbesondere in Sektoren wie Nahrungsmittel, Energie und Dienstleistungen.

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Die Märkte passen sich an langsamere Kürzungen an

Vor dem Finanzausschuss des Parlaments erklärte Gouverneur Bailey, seine Botschaft sei an den Finanzmärkten angekommen. Er bekräftigte, dass der Kurs für niedrigere Zinsen beibehalten werde, die Senkung aber schrittweise erfolgen werde. Bailey teilte den Abgeordneten mit, dass nun deutlich größere Unsicherheit darüber herrsche, wie weit und wie schnell die Zentralbank als Nächstes vorgehen werde.

Händler haben ihre Erwartungen an eine weitere Zinssenkung im Jahr 2025 deutlich reduziert. Die Terminmärkte preisen bereits den ersten Schritt Anfang 2026 ein, voraussichtlich im April. Dies stellt eine drastische matic gegenüber dem Frühsommer dar, als noch mit mindestens einer weiteren Zinssenkung in diesem Jahr gerechnet wurde.

Bailey wies auf anhaltende Risiken im Zusammenhang mit Inflation und Arbeitsmarkt hin. Er sagte, das „Inflationsrisiko sei gestiegen“, obwohl er sich im Vergleich zu einigen Kollegen mehr Sorgen über die sich abschwächenden Beschäftigungstrends mache.

Lombardelli bekräftigte diese vorsichtige Einschätzung. Sie warnte die Abgeordneten, dass der aktuelle Zinssatz von 4 % bereits nahe am neutralen Niveau liegen könnte, unterhalb dessen die Inflation aufgrund eines angespannteren Arbeitsmarktes und anderer Faktoren wieder anziehen könnte.

Die Inflation liegt weiterhin deutlich über dem Zielwert der Zentralbank von 2 %. Sie stieg im Juli auf 3,8 % und wird Prognosen zufolge im September die 4-%-Marke überschreiten. Lombardelli warnte davor, dass die hohen Lebensmittel- und Energiepreise die Inflation anheizten und die Erwartungen der Verbraucher hinsichtlich künftiger Preissteigerungen beeinflussten.

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In ihrer schriftlichen Aussage erklärte sie, es gebe Anzeichen dafür, dass der Disinflationsprozess an Dynamik verliere, was das Risiko einer länger anhaltenden Inflation erhöhe. Die Geldpolitik müsse möglicherweise gar nicht so restriktiv sein, und deutete an, dass sie dem Beispiel der Zentralbank bei weiteren Zinssenkungen möglicherweise nicht folgen werde. Sie merkte an, dass die Geschichte nahelege, der neutrale Zinssatz könne am oberen Ende der Spanne von 2–4 % liegen.

Ausschuss uneins über das weitere Vorgehen

Der geldpolitische Ausschuss (MPC) ist weiterhin gespalten. Das externe Mitglied Megan Greene, eine Verfechterin einer restriktiven Geldpolitik, teilte Lombardellis Befürchtungen hinsichtlich einer trägen Inflation. Der eher expansive Zinssatzberater Alan Taylor warnte hingegen, das größere Risiko bestehe in einer Rezession. Langsame Anpassungen, so Taylor, drohten, eine sich selbst verstärkende wirtschaftliche Schwäche hervorzurufen.

Taylor teilte den Abgeordneten außerdem mit, dass die gegenwärtige Lage besonders gefährlich sei, und warnte davor, dass es, wenn sich die Rezession weiter verschärfe, aufgrund historischer Erkenntnisse viel schwieriger werden könnte, sie zu beenden.

Die Bank erklärt, dass die Zinssätze vorerst unverändert bleiben und signalisiert, dass sie mindestens bis Ende des Jahres bei 4 % belassen werden. Märkte, Unternehmen und Haushalte bereiten sich auf eine lange Phase mit höheren Zinsen vor.

Die Debatte innerhalb des geldpolitischen Ausschusses spiegelt die Strömungen und Gegenströmungen wider, die die Wirtschaft durchdringen: Schneidet man zu früh ab, riskiert man, die Inflation wieder anzufachen; hält man zu lange an, könnte man eine Abschwächung verschärfen.

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