Avalanche (AVAX) senkt die Anforderungen für den Start eines neuen Subnetzes, um mehr Spieleentwicklerteams zu gewinnen. Bisher mussten Teams für den Aufbau eines Subnetzes auch Validatoren für die Hauptschicht Avalanche werden und dafür 2.000 AVAX einsetzen.
Avalanche wird seinen Subnetz-Erstellungsprozess grundlegend überarbeiten und die Notwendigkeit einer Vorabeinzahlung reduzieren. Aufstrebende neue Projekte benötigen einen reibungsloseren und nahezu kostenlosen Prozess zur Erstellung maßgeschneiderter Blockchains.
Sie möchten Ihre eigene Layer-1-Schnittstelle erstellen? Das kostet Geld.
— Avalanche Gaming 🔺 (@GamingOnAvax) 28. Mai 2024
Doch das ändert sich.
Validatoren für Avalanche Layer 1 müssen derzeit das primäre Netzwerk validieren, wofür 2.000 AVAX pro Validator benötigt werden.
Der Avalanche mit dem Titel „Reinventing Subnets“ zielt darauf ab, dies zu ändern… pic.twitter.com/iCHFuqXMS6
Avalanche zählt weiterhin zu den zehn größten Netzwerken gemessen an der Marktkapitalisierung. Ziel ist es, seine Bedeutung als Plattform für Entwickler wiederzubeleben und neue Anwendungsfälle für Web3 zu erschließen. Im Boomjahr 2021 hostete Avalanche einige der erfolgreichsten Play-to-Earn-Spiele. Die Entwicklerteams dieser Spiele waren auch die ersten, die Subnetze aufbauten und die Technologie testeten.
Bislang bot Avalanche nur begrenzte Subnetzmöglichkeiten. Stattdessen gibt es einen sorgfältig abgestimmten Onboarding-Prozess, bei dem neue Spieleteams den optimalen tracfür ihr erwartetes Transaktionsvolumen auswählen. Jedes Projekt kann auf der C-Chain von Avalanchestarten, einige profitieren jedoch von einem eigenen Subnetz.
Neue Spiele müssen erhebliche Vorabgebühren zahlen
Jedes Avalanche Subnetz strebt üblicherweise acht oder mehr Validatoren an. Diese Zahl ist nicht willkürlich, sondern die Mindestanzahl an Validatoren, um einen Sybil-Angriff zu verhindern. Jeder Validator muss zudem auch Validator auf der Avalanche-Hauptblockchain sein. Einige neue Spieleprojekte benötigen daher möglicherweise zunächst 16.000 AVAX-Token.
Die hohen Vorlaufkosten könnten dazu führen, dass mehrere Projekte den Aufbau ihrer Subnetze aufgeben. Eine Alternative wäre die Nutzung bestehender Subnetze. Der Vorschlag zur Aufhebung der Anforderungen befindet sich noch in einem frühen Stadium; es gibt keine Frist für die Abstimmung der Community.
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Avalanche verfügt über 1.840 Validatoren, die die drei Hauptinfrastrukturen – C-Chain, P-Chain und X-Chain – sichern. Im Laufe der Zeit wurden durch neue Projekte 44 Subnetze ins Leben gerufen, von denen einige mehrere Projekte umfassen.
Diese Subnetze beschränken sich meist auf 8–10 Validatoren, einige sogar nur auf drei. Lediglich das MELD-Subnetz verfügt über 28 Validatoren und potenziell über eine höhere Sicherheit.
Avalanche will sein Projektportfolio erweitern
Avalanche versucht, mehr Entwickler zutrac, um die Einsatzmöglichkeiten seiner Technologie zu erweitern. Das Avalanche Codebase-Programm hat kürzlich seine neue Finanzierungsrunde angekündigt und eine Auswahl an Projekten aus den Bereichen Web3 und DeFiaufgenommen. Ava Labs, der Entwickler von Codebase, ist eine Partnerschaft mit Colony Lab eingegangen, um Finanzierung und persönliche Beratung bereitzustellen.
Nach fast 250 Bewerbungen aus 30 Ländern hat Codebase seine erste Gruppe vielversprechender Web3-Startups ausgewählt, die auf Avalanche !
— Avalanche 🔺 (@avax) 28. März 2024
Codebase kooperiert außerdem mit @Colonylab , um die Fördermittel für die Teilnehmer deutlich zu erhöhen 👇 https://t.co/pcf2ncoCwi
Avalanche wird im Rahmen des Consensus 2024-Treffens in Austin, Texas, auch neue Projektvorschläge entgegennehmen. 2024 erweiterte Avalanche sein Spieleportfolio weiter und ersetzte damit die vorherigen Play-to-Earn-Projekte. Einige der Avalanche vorgestellten Projekte konnten bereits erfolgreich finanziert werden.
Avalanche - Finanzierungsrunde bekanntzugeben, mit Investitionen von @AvalancheFDN , @ChorusOneVentures und @4WardFund . https://t.co/j6HOuxk8qf pic.twitter.com/YDwPOLqDRW
— Pakt🔺 (@PaktWorld) 29. Mai 2024
Ava Labs arbeitet außerdem an der Integration von Spielen, mit denen das Web3-Modell neu gestaltet werden soll.
Avalanche erwägttrac
Avalanche ist mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) kompatibel und eignet sich daher für dietrac.
Avalanche verzeichnete im Mai rund 750.000 täglich aktive Nutzer, im Vergleich zu 1,15 Millionen im April. Im vergangenen Monat wickelte Avalanche über 30 Millionen Transaktionen ab. Das Projekt strebt jedoch an, mehr Nutzer für seine Spiele und Apps zutrac. Aktuell haben einige der C-Chain-Spiele nur wenige Dutzend Nutzer.
Particle Network hat kürzlich angekündigt, Tools zurtracfür Avalanchezu entwickeln. Ziel ist es, Nutzern mit einer einheitlichendentden Zugriff auf Avalanche -Apps mit beliebigen Token aus ihren Wallets zu ermöglichen.
Chain- trac kommt zu Avalanche .
— Particle Network (@ParticleNtwrk) 26. Mai 2024
Wir führen Universal Accounts im Avalanche Avalanche mit Token aus jedem anderen Netzwerk nutzen können
Ein Konto, ein Guthaben, jede Chain: bald auf @avax . pic.twitter.com/H4eN37T8de
Die Nutzung Avalanche erfordert weiterhin eine Art Bridging, das über die Core-Wallet möglich ist. Core ist die zentrale Avalanche Plattform für den Transfer zwischen der C-Chain und verschiedenen Subnetzen. Avalanche empfiehlt Nutzern jedoch, auf Drittanbieter-Bridges zurückzugreifen, wenn sie größere Mengen an Coins und Token transferieren möchten. Dietracwürde das Problem des manuellen Bridgings lösen, welches ein Risiko für Fehler oder Hackerangriffe birgt.
Cryptopolitan Berichterstattung von Hristina Vasileva

