Die australische Regulierungsbehörde (ASIC) gibt Richtlinien heraus, um die Transparenz von Krypto-Asset-Produkten zu gewährleisten

Zusammenfassung (TL;DR)
- Die australische Regulierungsbehörde (ASIC) erlässt neue Richtlinien für Krypto-Asset-Produkte.
- Die öffentlichen Konsultationen begannen im Juni, und nun hat die Regulierungsbehörde die Richtlinien festgelegt.
Am Freitag legte die australische Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) eine Reihe von Richtlinien für Fonds vor, die Krypto-Börsenhandelsprodukte (ETPs) anbieten möchten.
Die Plattformen benötigen eine Lizenz, um sicherzustellen, dass sie seriöse und gesetzeskonforme Unternehmen sind. Krypto-ETFs benötigen eine solide Basis. Die Assets sollten von mehreren Unternehmen umfassend unterstützt werden. Sie benötigen vertrauenswürdige Dienstleister, einen kompetenten Markt und einen regulierten Terminmarkt. Darüber hinaus müssen ihre Preismechanismen vertrauenswürdig sein.
Mit dieser Richtlinie wird für Transparenz bei Krypto-Anlageprodukten gesorgt und somit die Sicherheit der Anleger gewährleistet.
Öffentliche Konsultationen
Die Aufsichtsbehörde veröffentlichte die Anforderungen als Reaktion auf die öffentliche Konsultation zu Kryptowährungen (ETPs), börsengehandelten Fonds (ETFs) und strukturierten Produkten.
Mehrere Branchen haben die Reaktion der Behörde seit Beginn der Verhandlungen im Juni als erleichtert begrüßt. ETPs, die durch Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) gedeckt sind, dürfen ihre Aktivitäten gemäß den Richtlinien fortsetzen.
Der Kryptosektor hat in diesem Jahr ein deutliches Wachstum verzeichnet. Mehrere australische Finanzinstitute haben den Sektor jedoch aufgrund seiner Volatilität bisher ignoriert. Die Aufsichtsbehörde hofft, dass sich bald weitere Krypto-Assets dem Trend der ETPs anschließen werden.
ASIC hat sich zum Ziel gesetzt, Anleger zu schützen
Lizenzierte Börsen müssen prüfen, ob der Emittent seinen Verpflichtungen in Bezug auf das Produkt nachkommen kann. Diese Anforderungen gelten für jeden Antrag auf ein Krypto-ETF-Produkt. Neue Anträge werden gesondert bewertet, unabhängig davon, ob der Emittent in der Vergangenheit bereits andere Produkte emittiert hat.
Laut ASIC benötigen Emittenten von Krypto-ETFs keine inländische Verwahrung von Kryptowährungen. Die Behörde ist der Ansicht, dass solche Maßnahmen den Wettbewerb ungerechtfertigt einschränken würden.
Laut einem Dokument der Behörde werden die vondentangesprochenen Probleme hinsichtlich der Verwahrung von Krypto-Assets im Ausland anerkannt. Viele befürchten Schwierigkeiten bei der Rückgewinnung ihrer Vermögenswerte über verschiedene Rechtsordnungen hinweg. Die ASIC hält es jedoch für unangemessen, eine Pflicht zur Verwahrung durch inländische Verwahrer einzuführen.
Alle Richtlinien sind unerlässlich für einen gerechten, regulierten und transparenten Markt. Läuft alles planmäßig, können Anleger sicher sein, dass ausschließlich seriöse Krypto-Assets gehandelt werden, die für die ETP-Struktur geeignet sind.
Da sich der Kryptomarkt weiterentwickelt, kann ASIC die Richtlinien zukünftig anpassen. Im Zuge dieser Anpassungen müssen lizenzierte australische Börsen die neuen Vorgaben beachten und sich an die Änderungen anpassen, um die Krypto-Community besser zu bedienen.
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