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Asiatische Kryptomärkte übertreffen die USA und die EU mit Renditen von 47 %

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
Lesezeit: 2 Minuten
Asiatische Kryptomärkte übertreffen die USA und die EU mit Renditen von 47 %
  • Die asiatische Sitzung führt die Krypto-Marktdaten mit 47 % im vergangenen Jahr an, dicht gefolgt von den USA und der EU mit etwa 31 % bzw. 29 %.
  • Ryan Lee zufolge liegt der Hauptgrund für diesen Aufschwung in der regulatorischen Klarheit in Hongkong, die die Akzeptanz institutioneller Anleger und Stablecoins fördert.
  • Das Handelsvolumen im asiatisch-pazifischen Raum stieg von 1,4 Billionen US-Dollar im Juni 2024 auf 2,36 Billionen US-Dollar im Juni 2025, ein Anstieg von 69 % im Jahresvergleich. 

Laut den Daten des Kryptomarktes sind die Gesamtrenditen in Asien höher als in den USA und der EU. Asien verzeichnete im vergangenen Jahr eine Rendite von rund 47 %, während die USA und die EU mit etwa 31 % bzw. 29 % dicht dahinter lagen.

Laut Ryan Lee, Chefanalyst bei Bitget, liegt der Hauptgrund für diesen Aufschwung in der regulatorischen Klarheit in Hongkong, die die Akzeptanz institutioneller Anleger und Stablecoins fördert. Hongkong bietet derzeit im Vergleich zur EU und den USA, die noch immer mit fragmentierten oder uneinheitlichen Ansätzen zu kämpfen haben, eine größere regulatorische Klarheit und einen wirtschaftlich tragfähigen Rahmen für Kryptowährungen.

Obwohl in den USA bereits einige Gesetze verabschiedet wurden, bleibt noch viel zu tun. So hat beispielsweise laut Cryptopolitan Cryptopolitandas US-Justizministerium um Unterstützung bei der Durchsetzung von Krypto-Regulierungen auf Ebene der Bundesstaaten gebeten. In ihrer Petition argumentiert Coinbase, dass ein Flickenteppich aus Klagen und Lizenzregelungen den amerikanischen Kryptomarkt spaltet.

Hongkongs differenzierte Klassifizierung unterscheidet verschiedene Token-Typen und erlaubt im Gegensatz zur einheitlichen Lizenzierung nach MiCA in der EU nur risikoreiche Aktivitäten unter strenger Aufsicht. Ein aktueller Bericht zeigt, dass 56 % der asiatischen Unternehmen Stablecoins aktiv nutzen, während weitere 40 % die Einführung vorbereiten. Damit liegt Asien in diesem Sektor weit vor Europa und Nordamerika.

Im asiatisch-pazifischen Raum stieg der Kryptohandel im Vergleich zum Vorjahr um 69 %

Der Kryptomarkt befindet sich weltweit im Wandel, und Asien spielt dabei eine führende Rolle. Der asiatisch-pazifische Raum (APAC) hat sich in diesem Jahr zur am schnellsten wachsenden Region für Kryptoaktivitäten entwickelt und sowohl die USA als auch Europa hinsichtlich Handelsvolumen, institutioneller Akzeptanz und privater Beteiligung überholt.

Eine aktuelle Studie von CryptoQuant ergab, dass der Korea Premium Index, der das im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt deutlich höhere Bitcoin Handelsvolumen an koreanischen Börsen anzeigt, das ganze Jahr über positiv war und zwischen 1,5 % und 8 % schwankte. Der stetige Anstieg dieses Indexwerts deutet auf ein hohes Handelsvolumen koreanischer Käufer hin.

Die Bitcoin -Börsenreservequote hingegen zeigt einen deutlichen Kapitalfluss nach Osten. Sie vergleicht US-amerikanische Börsen mit Offshore-Börsen. Die Quote sank von 0,10 Ende 2024 auf -0,24 im September 2025. Dies deutet darauf hin, dass immer mehr institutionelles und privates Kapital in Offshore-Plattformen wie OKX und Binancefließt.

Die Ergebnisse von Chainalysis zeigen ein jährliches Wachstum des Handelsvolumens im asiatisch-pazifischen Raum um 69 Prozent, von 1,4 Billionen US-Dollar im Juni 2024 auf 2,36 Billionen US-Dollar im Juni 2025. Zu den Ländern, die dazu beigetragen haben, dass der asiatisch-pazifische Raum in diesem Jahr der am schnellsten wachsende Kryptomarkt ist, gehören Südkorea, Vietnam, Pakistan und Indien.

Kryptowachstum in verschiedenen Regionen. Quellen: Chainanalysis

Die Renditeunterschiede zwischen Ost und West könnten auch auf die unterschiedlichen Kapitalströme zurückzuführen sein. Laut Jeffrey Ding, Chefanalyst der HashKey Group, dominieren institutionelle Anleger zwar weiterhin in den USA und der EU, doch die asiatischen Märkte sind nach wie vor stärker von Privatanlegern geprägt. Dies führt naturgemäß zu höherer Volatilität und einemtronspekulativen Anteil.

Analysten bestätigen den Einfluss der USA in der Kryptoindustrie

Analysten zufolge spielen die USA jedoch weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des weiteren Verlaufs dieses Zyklus.

Dies liegt an den positiven Erwartungen hinsichtlich der Liquidität und der US-Politik. Weitere Einflussfaktoren sind die globale Dollar-Liquidität, Entscheidungen der Federal Reserve und die regionalen regulatorischen Rahmenbedingungen. Davon hängt ab, wie lange dieser Zyklus andauert. 

Jeffrey Ding sagte außerdem, dass ein Anstieg der asiatischen Spekulationsströme die USA und die EU zwar vorübergehend zu einem Schritt zurück veranlassen könnte, dies aber möglicherweise nicht ausreiche, um den langfristigen Trend institutioneller Investitionen zu ändern.

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