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Künstliche Intelligenz muss menschenzentriert sein, enthüllen KI-Ethikexperten

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
Künstliche Intelligenz muss menschenzentriert sein, enthüllen KI-Ethikexperten
  • Experten für künstliche Intelligenz haben die Länder dringend aufgefordert, menschenzentrierte Systeme zu entwickeln.
  • Die Experten appellieren zudem an die Länder, bei der Entwicklung von KI-Systemen ihre Stärken zu bündeln.
  • Die Experten haben sich außerdem für KI-Kompetenz eingesetzt, damit die Menschen sicher mit den Systemen interagieren können.

Experten für künstliche Intelligenz rufen die Länder zu verstärkter Zusammenarbeit auf, um eine menschenzentrierte Entwicklung von KI zu gewährleisten. Auf den Deutschen Innovationstagen betonten Experten aus Korea und Deutschland, dass KI die Menschenwürde und die Rechtsstaatlichkeit wahren müsse.

Die Veranstaltung wurde von der Deutschen Botschaft in Seoul ausgerichtet. Der deutsche Botschafter in Korea, Georg Schmidt, und die KI-Ethikexpertin Kingra Schumacher sprachen beide über künstliche Intelligenz. Sie betonten, dass Innovation weiterhin auf demokratischer Verantwortung und gemeinsamen Werten basieren müsse.

Laut Schmidt profitierten Deutschland und Korea von den Ereignissen im Welthandel. Er bezog sich dabei auf die Verwerfungen durch Russlands Krieg gegen die Ukraine und den eskalierenden Technologiekrieg zwischen den USA und China.

KI-Experte plädiert für menschenzentrierte künstliche Intelligenz

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage , wie technologisch fortgeschrittene Nationen eine menschenzentrierte künstliche Intelligenz vorantreiben und gleichzeitig die Prinzipien offener Gesellschaften wahren können defiLaut dem Botschafter haben Korea und Deutschland die Pflicht, die Interessen ihrer Bürger zu schützen. Er betonte zudem, dass beide Länder im Bereich der KI den Menschen in den Mittelpunkt stellen müssen. Schmidt hob die unterschiedlichen Herangehensweisen beider Nationen an das Thema künstliche Intelligenz hervor.

Während Korea den Fokus auf die Chancen und das wirtschaftliche Potenzial von KI legt, betont Deutschland die damit verbundenen gesellschaftlichen Risiken. Dazu zählen Fehlinformationen, Deepfakesund Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Schumacher, bekannt für ihre Arbeit im Bereich inklusiver KI, ergänzte, dass Deutschlands Ansatz einen der besten Orientierungspunkte für den schnelllebigen KI-Sektor in Korea bieten könnte.

Schumacher hob hervor, dass Korea ein schnelles Wachstum im Bereich der KI leicht ermögliche und dass das Land möglicherweise untersuchen müsse, wie Deutschland sein nutzerzentriertes, partizipatives Design umsetze.

Schumacher ging auch detailliert auf die Bedeutung der Einbeziehung von Interessengruppen von den frühesten Entwurfsphasen an ein. Sie sagte, dass dies anfänglich das Entwicklungstempo verlangsamen könne, merkte aber an, dass sie erwarte, dass dadurch in Zukunft Vertrauen, Benutzerfreundlichkeit und soziale Wirkung verbessert würden.

KI-Experten drängen auf globale Zusammenarbeit

Laut Schumacher sollten die unterschiedlichen Herangehensweisen Deutschlands und Koreas an die künstliche Intelligenz sie nicht von einer Zusammenarbeit abhalten. Schumacher betonte, dass sich die Stärken beider Länder ergänzen könnten, was die zukünftige Kooperation stärken würde. Sie merkte an, dass Korea zwar über mehr Daten verfüge als Deutschland, aber nur wenig Erfahrung mit KI-Anwendungen habe. „Wenn wir diese beiden Stärken bündeln, können alle davon profitieren“, sagte sie.

Schmidt bekräftigte diesen Punkt und hob Koreas Experimentierfreude und die schnelle Übernahme neuer Technologien hervor. Er betonte, dass Offenheit für Neues wichtig sei und dass man die Ansätze Koreas und Deutschlands kombinieren könne, um das volle Potenzial der Technologie auszuschöpfen.

Deutschland versucht, seine künstliche Intelligenz auf industrielle Anwendungen wie Robotik, intelligente Fertigung und Ingenieurwesen zu stützen.

Auf der anderen Seite nutzt Korea seinetrondigitale Infrastruktur und seine riesigen Datenbestände, um verbraucherorientierte Innovationen voranzutreiben.

Die beiden waren sich außerdem einig, dass umfassende KI-Kompetenz unerlässlich sei, um Menschen ein besseres Verständnis, eine fundiertere Bewertung und einen sicheren Umgang mit KI-Systemen zu ermöglichen. „Wir sollten in Schulen lernen, was KI kann und was nicht“, sagte Schmidt und warnte vor einer übermäßigen Abhängigkeit von diesen Systemen.

Schumacher fügte hinzu, dass es wichtig sei, die Ergebnisse des Systems interpretieren zu können und zu wissen, wie man sie in den Alltag integriert. „Im Grunde bedeutet Verstehen, dass man sich selbst und die Gesellschaft vorbereiten kann.“

Ihre Kommentare stehen im Einklang mit globalen Initiativen wie den OECD-KI-Prinzipien, die von mehr als 40 Ländern unterstützt werden. Die Prinzipien betonen Fairness, Transparenz und menschliche Aufsicht bei der Entwicklung und Nutzung von Systemen künstlicher Intelligenz.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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