Arthur Hayes steigt nach seinem Ausstieg und der Prognose eines Rückgangs auf 3.000 US-Dollar wieder über 4.000 US-Dollar bei ETH ein

- Arthur Hayes kauft schon wieder ETH über 4.000 Dollar, nur wenige Tage nachdem er ETH im Wert von 8,3 Millionen Dollar verkauft hatte, als er einen Rückgang auf 3.000 Dollar prognostizierte.
- In seiner anfänglich pessimistischen Prognose nannte er schwache US-Arbeitsmarktdaten und neue Zölle unter Trump als wirtschaftliche Belastungen.
- On-Chain-Daten zeigen, dass Hayes 10,5 Millionen USDC ausgegeben hat, um ETH zu einem höheren Preis wieder zu erwerben, als er verkauft hatte.
Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, ist schnell zu Ethereumzurückgekehrt – und das zu einem höheren Preis –, nur wenige Tage nachdem er Vermögenswerte im Wert von Millionen Dollar abgestoßen und gleichzeitig gewarnt hatte, der Kurs könne auf 3.000 Dollar fallen.
Anfang des Monats liquidierte Hayes einen beträchtlichen Teil seiner Ethereum Bestände. Er verkaufte 2.373 ETH im damaligen Wert von rund 8,32 Millionen US-Dollar, Ethena (ENA) im Wert von 3,56 Millionen US-Dollar und den Meme-Token PEPE im Wert von 1,43 Millionen US-Dollar. Insgesamt veräußerte er Krypto-Assets im Wert von über 13 Millionen US-Dollar.
Seine Begründung basierte auf makroökonomischer Vorsicht: In einem Blogbeitrag und Kommentaren in den sozialen Medien wies Hayes auf schwache US-Arbeitsmarktdaten und die wirtschaftlichen Auswirkungen der neu angekündigten Zölle vondent Donald Trump als Auslöser für einen bevorstehenden Marktrückgang hin.
In seiner Prognose sagte Hayes voraus, dass Bitcoin Marke von 100.000 US-Dollar „testen“ könnte, während Ethereum auf etwa 3.000 US-Dollar fallen könnte.
„Die Fed kann euch diesmal nicht retten“, warnte er und deutete damit an, dass die Geldpolitik die Auswirkungen potenzieller Wirtschaftsschocks möglicherweise nicht abfedern könne. Diese pessimistische Einschätzung wurde von anderen Händlern geteilt, die den Zinspfad der Federal Reserve und die globalen Handelsspannungen im Hinblick auf Anzeichen einer verringerten Liquidität an den Risikomärkten beobachteten.
Hayes' schneller Wiedereinstieg und ein öffentlicher Sinneswandel
Doch weniger als eine Woche später zeigten On-Chain-Daten, dass Hayes seine Meinung geändert hatte. Mit USDC im Wert von 10,5 Millionen US-Dollar kaufte er ETH zu Kursen über 4.000 US-Dollar zurück. Dieser Schritt, der von Blockchain-Analyseplattformen, überraschte viele angesichts seiner kurz zuvor geäußerten pessimistischen Einschätzung.
Hayes kommentierte den Wechsel mit einem augenzwinkernden Post auf X (ehemals Twitter): „Musste alles zurückkaufen… Ich schwöre, ich werde nie wieder Gewinne mitnehmen.“ Der Kommentar verbreitete sich rasend schnell unter Krypto-Händlern, die den selbstironischen Humor über das richtige Timing am Markt zu schätzen wussten.
Hayes lieferte zwar keine detaillierte Analyse der Auslöser für die rasante Trendwende, doch der Ethereum Markt hat sich in den letzten Tagen als widerstandsfähig erwiesen. Institutionelle Anleger haben massiv zugekauft, was mit dem EthereumKurses auf neue Höchststände im Hinblick auf das Jahr 2025 einherging.
Wie geht es mit dem Markt weiter?
Während die Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage der USA, der Zinspolitik und geopolitischer Spannungen weiterhin berechtigt sind, hat sich der Kryptomarkt solchen Gegenwinden immer wieder defi, wenn Liquidität und institutionelles Interesse zunehmen.
Speziell für Ethereum haben die steigende Nachfrage nach Staking-Diensten, die erwarteten Auswirkungen von Skalierungs-Upgrades und die Erholung desDeFi-Sektors (Decentralized Finance) zu einer positiven Stimmung beigetragen. Die Fähigkeit des Marktes, den Verkaufsdruck zu verkraften und sich in Richtung Jahreshochs zu erholen, könnte Händler wie Hayes dazu veranlasst haben, ihre kurzfristige Positionierung zu überdenken.
Dennoch bleiben Fragen offen, ob es sich hierbei um einen kalkulierten taktischen Schachzug oder um eine Änderung in Hayes' Überzeugung handelte. Seine bevorstehende Keynote auf der WebX Asia in Tokio wird mit Spannung erwartet, um weitere Klarstellungen zu seiner Markteinschätzung zu erhalten.
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