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Verlieren Krypto-Miner das Vertrauen in Bitcoin? Über 10.000 BTC wurden abgestoßen

VonMohammad ShahidMohammad Shahid
Lesezeit: 2 Minuten
Krypto-Miner
  • Die Miner erleiden im anhaltenden Krypto-Winter weiterhin Verluste.
  • Insgesamt wurden 10.000 BTC von Mining-Pools an Börsen transferiert.
  • Steigende Energiepreise, Mining-Verbote und die Migration zu PoS-Systemen verringern die Belohnungen für die Community.

zugesetzt DeFi . Besonders schwierig war er jedoch für Miner, die mit langfristigen Anlagen kaum Gewinne erzielen konnten. 

Bitcoin -Miner galten schon immer als treue Anleger (HODLer). Die Volatilität des Bitcoins bescherte Minern im letzten Jahrzehnt enorme Renditen, da starke Kursanstiege massive Gewinne einbrachten. Der anhaltende Preisverfall in diesem Jahr, gepaart mit Problemen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Stromversorgung, macht es Minern jedoch extrem schwer, Bitcoin langfristig zu halten. 

On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass zum 1. Dezember 10.000 BTC aus Miner-Pools an verschiedene Krypto-Börsen transferiert wurden. Dies ist ein Indiz dafür, dass Miner ihre Bitcoin Bestände zunehmend liquidieren, was auf eine negative Stimmung gegenüber langfristigen Positionen hindeutet. 

Krypto-Miner verpassen ständig Gewinnmöglichkeiten 

Das finanzielle Potenzial des Krypto-Minings war noch vor einem Jahr beträchtlich. Diese Möglichkeiten nehmen jedoch drastisch ab, nicht nur aufgrund des Bärenmarktes, sondern auch wegen verschiedener damit verbundener Probleme. 

Da die Umweltbedenken hinsichtlich des Minings in der breiten Öffentlichkeit immer stärker betont werden, wechseln die meisten großen Blockchains zum Proof-of-Stake-Modell (PoS), das keine energieintensiven Mining-Operationen zur Validierung von Transaktionen benötigt. Ethereum ist das jüngste Beispiel dafür: Das führende Blockchain-Netzwerk wechselte im September von PoW zu PoS. 

Am wichtigsten ist jedoch, dass das Mining im Jahr 2022 historisch teuer geworden ist. Große Länder wie China haben Krypto-Mining-Aktivitäten vollständig verboten, während andere Länder diese Aktivitäten stark besteuern. Hinzu kommt, dass der andauernde Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Energiepreise weltweit massiv in die Höhe getrieben hat. Daher sinken die Mining-Belohnungen kontinuierlich, da die Kosten steigen. 

Da Umweltbedenken im Zentrum der Krypto-Community stehen und die Energiekrise noch lange nicht gelöst ist, dürfte 2023 für Miner ein schwieriges Jahr werden. Allerdings werden derzeit mehrere Projekte ins Leben gerufen, um die Mining-Community in dieser schwierigen Lage zu unterstützen. So kündigte beispielsweise Binance Pool ein Darlehensprogramm in Höhe von 500 Millionen US-Dollar für öffentliche und private Miner an. 

Diese Initiativen werden der Gemeinde helfen, die anhaltenden Verluste zu verkraften. Es ist jedoch nahezu unvermeidlich, dass die Bergbauaktivitäten in naher Zukunft weiter zurückgehen werden, da die Erträge sinken werden. 

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