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Apples Umsatz in Indien stieg auf 9 Milliarden US-Dollar und erreichte damit ein neues Allzeithoch

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Apples Umsatz in Indien schnellt auf 9 Milliarden Dollar hoch und erreicht damit einen neuen Höchststand.
  • Apple erwirtschaftete im vergangenen Jahr in Indien 9 Milliarden Dollar, ein Plus von 13 % gegenüber dem Vorjahr.

  • iPhones waren die Verkaufsschlager, wobei die Nachfrage nach MacBooks ebenfalls stieg.

  • Apple hat neue Stores in Bangalore und Pune eröffnet, weitere Filialen in Noida und Mumbai sind in Planung.

Apple erzielte im letzten Geschäftsjahr in Indien fast 9 Milliarden US-Dollar Umsatz und stellte damit einen neuen persönlichen Rekord auf. Der Großteil des Umsatzes stammte von iPhones, aber auch MacBooks trugen zu guten Verkaufszahlen bei.

Im Vergleich zu den 8 Milliarden Dollar Umsatz im Vorjahr entspricht dies einem Umsatzanstieg von 13 % innerhalb von 12 Monaten bis Ende März.

Dieses Wachstum ist in anderen Ländern, in denen Apple Geräte verkauft, nicht zu beobachten. In den meisten Teilen der Welt verlangsamt sich die Nachfrage nach Smartphones, doch in Indien hält das Wachstum an.

Obwohl Indien nur einen kleinen Teil des globalen Geschäfts von Apple ausmacht, setzt das Unternehmen große Hoffnungen in den indischen Markt. Apple investiert massiv in die Region und erwartet, dass sie künftig eine entscheidende Rolle spielen wird.

Apple eröffnet mehr Stores und ändert seinen Managementfokus

Apple eröffnet und damit seinen zwar langsamen, aber stetigen Ausbau des Einzelhandelsnetzes fortgesetzt. Und das ist erst der Anfang.

Es gibt bereits Pläne, eine weitere Filiale in Noida, direkt vor den Toren Delhis, und Anfang nächsten Jahres eine weitere in Mumbai zu eröffnen. All dies ist Teil derselben Strategie: mehr Kontrolle über das eigene Produktangebot zu erlangen und direkt mit den Kunden vor Ort in Kontakt zu treten.

Bereits 2023 reorganisierte Apple seine globalen Vertriebsaktivitäten. Indien wurde ausgegliedert und zu einer eigenen Region. Dieser Schritt unterstreicht, wie ernst Apple diesen Markt nimmt.

Das Land verzeichnet eine wachsende Mittelschicht, immer mehr Menschen greifen zu Premium-Smartphones und ein höheres Einkommensniveau als zuvor. Laut Tarun Pathak von Counterpoint Research iPhones mittlerweile rund 7 % aller Smartphones in Indien aus.

Apple konnte aufgrund strenger Gesetze zur lokalen Beschaffung lange Zeit keine physischen Geschäfte eröffnen. Die Regierung verpflichtete Unternehmen früher dazu, einen bestimmten Prozentsatz ihrer Waren lokal herzustellen, bevor sie Läden eröffnen durften.

Als diese Richtlinie gelockert wurde, stieg Apple ein. Der Online-Shop ging 2020 online, und bereits 2023 eröffnete Tim Cook in Indien die ersten beiden stationären Geschäfte, eines in Mumbai, das andere in Neu-Delhi.

Indien wird ein wichtiger Bestandteil der Lieferkette von Apple

Indien ist nicht nur der Markt, auf dem Apple mehr Produkte verkaufen möchte, sondern auch der Produktionsstandort für einen Großteil seiner Produkte. Aktuell wird jedes fünfte iPhone in Indien hergestellt.

Geplant ist, die Produktionskapazitäten weiter auszubauen und Indien als wichtigen Standort für den Export in die USA zu nutzen. Derzeit produzieren fünf indische Fabriken iPhones, darunter zwei neue. Diese Umstrukturierung ist Teil der Bemühungen, die Abhängigkeit von China zu verringern, insbesondere angesichts der zunehmenden Spannungen in der Region.

Trotz all dieser Fortschritte sind die Preise in Indien immer noch hoch. Steuern treiben die Kosten für Einsteiger-iPhones in die Höhe. So kostet beispielsweise das Basismodell des iPhone 16 dort 79.900 Rupien, umgerechnet etwa 906 US-Dollar. Das ist deutlich mehr als der Preis von 799 US-Dollar für dasselbe Gerät in den USA.

Apple versucht, dieses Problem auf anderem Wege zu lösen. Sie gewähren Studentenrabattedentcashcash cashcashcashcash cashcash-Aktionen für Kreditkarten anzubieten.

All das hat mehr Menschen zum Kauf animiert. Cook hat mehrfach deutlich gemacht, dass Indien einer der am schnellsten wachsenden Märkte von Apple ist.

Die Tatsache, dass das Unternehmen seine Einzelhandelspräsenz ausbauen und mehr Handys in indische Hände bringen konnte, beweist dies. Es geht nicht nur um den Verkauf von Handys, sondern darum, Indien langfristig in die Strategie einzubinden – sowohl als Kundenstamm als auch als Produktionsstandort.

China, Apples größter internationaler Markt, wird immer unberechenbarer. Der Umsatz stieg dort im Juni-Quartal um 4,4 Prozent, aber das war das erste Mal seit zwei Jahren.

Zudem verliert Apple gegenüber lokalen Konkurrenten wie Xiaomi an Boden. Indien hingegen hat noch Wachstumspotenzial. Dieser Gegensatz ist mit ein Grund dafür, dass Apple seinen Fokus nach Süden richtet und nicht zurückblickt.

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