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Apple entfernt große Kryptobörsen in Indien aus seinem App Store; hier ist der Grund

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten,
Apple entfernt große Kryptobörsen in Indien aus seinem App Store

Apple entfernt große Kryptobörsen in Indien aus seinem App Store

  • Apple hat nach behördlichen Anordnungen mehrere große Offshore-Kryptowährungsbörsen, darunter Binance und KuCoin, aus seinem App Store in Indien entfernt.
  • Die indische Financial Intelligence Unit hat gemäß dem Gesetz zur Verhinderung von Geldwäsche Mitteilungen an neun Börsen versandt, was zu aufsichtsrechtlichen Maßnahmen, einschließlich der Sperrung von URLs, führte.
  • Obwohl diese Kryptowährungsbörsen-Apps aus Apples indischem App Store entfernt wurden, sind sie weiterhin im Google Play Store verfügbar, was auf unterschiedliche Reaktionen der Technologiekonzerne auf die indischen Regulierungsmaßnahmen hindeutet.

Apple hat mehrere bekannte Offshore-Kryptowährungsbörsen aus seinem indischen App Store entfernt. Diese Entscheidung folgt auf die jüngsten Aufforderungen der indischen Regierung an neun Kryptowährungsunternehmen, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Zu den entfernten Apps gehören bekannte Plattformen wie Binance, KuCoin und OKX.

Indiens regulatorisches Vorgehen gegen Kryptowährungen

Dieser Schritt folgt auf Anhörungsschreiben vom 28. Dezember, mit denen die indische Finanzermittlungsbehörde (FIU), die dem Finanzministerium untersteht, die Einhaltung der Vorschriften gemäß dem Geldwäschegesetz (PMLA) anordnete. In den Anhörungsschreiben wurde den betroffenen Börsen illegale Geschäftstätigkeit in Indien aufgrund fehlender Registrierung und Nichteinhaltung lokaler Steuervorschriften vorgeworfen.

Diese Maßnahme richtete sich gegen neun Börsen, darunter Binance, KuCoin, Huobi, Kraken, Gate.io, Bittrex, Bitstamp, MEXC Global und Bitfinex.

Bemerkenswerterweise wurde OKX trotz fehlender direkter Aufforderung zur Stellungnahme von den Behörden entfernt.

Die indische Regierung hat Schritte eingeleitet, um die URLs dieser Börsen zu sperren, die mutmaßlich nicht vollständig gesetzeskonform operieren. Dieser Prozess ist jedoch komplex und noch nicht abgeschlossen, sodass die URLs derzeit innerhalb Indiens weiterhin erreichbar sind. Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, deuten darauf hin, dass die Regierung möglicherweise Stellungnahmen dieser Unternehmen abwartet, bevor sie weitere Maßnahmen ergreift.

Obwohl Apple diese Apps aus seinem indischen App Store entfernt hat, sind sie weiterhin im Google Play Store verfügbar, was auf eine unterschiedliche Reaktion dieser Tech-Giganten auf die regulatorischen Maßnahmen hindeutet.

Dennoch bleibt abzuwarten, ob der Google Play Store dem Beispiel von Apple folgen und diese Börsen schließen wird.

Bedenken hinsichtlich Steuerhinterziehung in Indien und deren Auswirkungen auf Handelsplattformen

Dieserdent verdeutlicht die regulatorischen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen in Indien, die zwar einen starken Popularitätsschub erlebt haben, aber auch einer intensiven Überwachung durch die Behörden unterliegen. Das Land ging entschieden gegen Steuerhinterziehung vor, da viele indische Händler auf gängige Kryptowährungshandelsplattformen abgewandert sind.

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass das Land im vergangenen Jahr Steuern auf virtuelle Währungen eingeführt hat.

Darüber hinaus sind in Indien ansässige Kryptobörsen mit strengen KYC-Verifizierungen, wie CoinDCX, Kuber, WazirX und CoinSwitch, weiterhin im Land aktiv. Diese Börsen verzeichneten nach den Maßnahmen der FIU einen Anstieg der Einlagen, wie Cryptopolitan bereits berichtete.

Die Entfernung dieser Kryptowährungsbörsen-Apps aus Apples indischem App Store markiert einen Wendepunkt im andauernden Diskurs zwischen digitalen Währungsplattformen und Regulierungsbehörden.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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