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App vs. dApp

VonMartin GoldmannMartin Goldmann
2 Minuten Lesezeit
App

App

Das Wort „App“, kurz „Anwendung“, dominiert seit Jahren die Online-Welt, sowohl auf Mobilgeräten als auch auf Desktop-Computern. Apps sind benutzerfreundlich, bieten viele nützliche Funktionen und lassen sich einfach herunterladen. In den letzten zwei Jahren hat sich jedoch ein weiterer Trend entwickelt: die Entwicklung dezentraler Anwendungen (Decentralized Applications, DAA).

Dezentrale Anwendungen (dApps) sind computer- oder smartphonebasierte Apps, die auf verteilten Rechensystemen oder Blockchains laufen. Insbesondere auf der Ethereum Blockchain basieren dApps auf Smarttrac, die Befehle gemäß vorgegebener Bedingungen mit garantierter Unveränderlichkeit ausführen.

Unterscheidung

Dezentrale Anwendungen (DApps) funktionieren ähnlich wie herkömmliche Apps und bieten Dienstleistungen von Spielen bis hin zu Finanztransaktionen an. Im Gegensatz zu den meisten Apps, die auf einem Server laufen und ohne Internetverbindung funktionieren, können DApps jedoch nicht vom Internet getrennt werden, da sie sonst nicht mehr funktionieren. Die meisten DApps weisen folgende Gemeinsamkeiten auf: Sie sind Open Source, speichern alle Betriebsdaten in der Blockchain und arbeiten mit Token.

In den letzten zwei Jahren hat der Markt für dezentrale Anwendungen (DApps) einen regelrechten Boom erlebt. Die Zahl der Blockchain-basierten Projekte, die DApps für verschiedenste Branchen und Marktsegmente entwickeln, ist stark gestiegen. Mittlerweile gibt es über 2.500 DApps, und die Zahl der täglichen Nutzer liegt bei über 96.000. Täglich werden über 4,4 Millionen Transaktionen über DApps abgewickelt, wobei 11.500 Smarttracinvolviert sind. Noch wichtiger ist, dass DApps ein profitables Geschäft darstellen und täglich cash von über 21,5 Millionen US-Dollar generieren. Dies beweist die wachsende Beliebtheit und Anwendung von DApps.

Wer macht es?

Die Entwicklung einer dezentralen Anwendung (DApp) ist keine einfache Aufgabe, da die Anwendung eine entsprechende Infrastruktur benötigt. Auf dem Markt sind derzeit verschiedene Plattformen für die Entwicklung von DApps verfügbar.

Tron – eine Blockchain-basierte, dezentrale Plattform für digitale Unterhaltungsinhalte mit verteilter Speichertechnologie und kostengünstiger Weitergabe digitaler Inhalte.

Credits – eine Open-Source-Blockchain-Plattform mit vollständig dezentraler Architektur und intelligenten Verträgen,tracauf die Entwicklung leistungsstarker Anwendungen unter Verwendung des einzigartigen PoA-Algorithmus (Proof of Agreement) basierend auf dem BFT-Konzept abzielt.

EOS – ein im Mai 2017 eingeführtes Open-Source-Blockchain-Protokoll mit hoher Transaktionsgeschwindigkeit und flexibler Anwendbarkeit. Es gilt weithin als die erste leistungsstarke Blockchain-Plattform für Unternehmen.

Ontology – eine leistungsstarke öffentliche Blockchain- und verteilte Vertrauens-Kollaborationsplattform, die Benutzern hilft, ihre eigenen Daten zu verwalten und eine Blockchain-basierte mehrdimensionale Authentifizierung durch globale Verifizierer ermöglicht.

Blick in die Zukunft

Die wachsende Beliebtheit von dezentralen Anwendungen (DApps) und die steigenden Investitionen in diesen Bereich belegen eindeutig, dass sich dieses neue Segment für Privatnutzer und Unternehmen als wertvoll und nützlich erweist. Da die Plattformen für die Bereitstellung von DApps bereits verfügbar sind, könnten in den kommenden Jahren die meisten der heute bekannten Anwendungen durch DApps ersetzt werden.

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Martin Goldmann

Martin Goldmann

Martin Goldmann ist freiberuflicher Autor mit journalistischem und verlagswissenschaftlichem Hintergrund. Er war Chefredakteur eines Nachrichtenportals für Kryptowährungen. Seit über zwei Jahren ist er in der Kryptowährungsbranche aktiv und fest von deren Potenzial überzeugt, die Welt zu verändern.

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