Technologieexperten, die sich gegen Kryptowährungen engagieren, unternehmen Anstrengungen, um der Krypto-Lobbyarbeit in den USA entgegenzuwirken

- Technologieexperten entmystifizieren die Lügen, mit denen Krypto-Enthusiasten Kryptowährungen untermauern.
- Die Experten vertreten die Ansicht, dass Kryptowährungen nicht „dezentralisiert“ sind.
- Experten haben sich an Washington gewandt und dringend gebeten, die Krypto-Lobbyisten zu ignorieren, die einen sicheren Krypto-Hafen errichten wollen.
Experten für Krypto-Kritik haben US-Politikern geraten, sich nicht von Lobbybefürwortern beeinflussen zu lassen. Laut Berichten erklärte der Harvard-Dozent Bruce Schneier, die Behauptungen der Krypto-Fans seien irreführend. Er führte weiter aus, die Blockchain sei weder sicher noch im eigentlichen Sinne dezentralisiert. Schneier argumentiert, der Verlust von Ersparnissen aufgrund eines verlorenen Passworts zeige die Unsicherheit der Blockchain.
Bruce hat kürzlich zusammen mit anderen IT-Experten einen Brief an Abgeordnete in Washington, D.C., unterzeichnet und eingereicht. In dem Brief wird die Blockchain-Technologie einstimmig verurteilt.
Stephen Diehl, ein Softwareentwickler, stimmt Bruces Aussagen zu. Er gehört zu den Experten, die den Brief zur Unterstützung dieser Idee unterzeichnet haben. Diehl betonte, dass der Brief ein Versuch sei, der Lobbyarbeit entgegenzuwirken. Seiner Meinung nach äußern Krypto-Enthusiasten gegenüber den Gesetzgebern ihre Meinung.
Die Unterzeichner der Petition sind der Ansicht, dass digitale Vermögenswerte riskant, fehlerhaft und unerprobt sind. Darüber hinaus ist ihre Volatilität ein wichtiger Grund für ihre Abschaffung.
Die Eliten bemühten sich, die Regulierungsbehörden gegen die Bestrebungen der Krypto-Befürworter zu beeinflussen. Sie drängten die Abgeordneten, die Lobbyisten nicht zu unterstützen. Ihrer Ansicht nach wollten diese eine Art „Regulierungsparadies“ für digitale Vermögenswerte schaffen.
Anti-Krypto-Lobbyist will Kryptowachstum entgegenwirken
Die Zahl der Lobbyisten, die digitale Vermögenswerte vertreten, stieg zwischen 2018 und 2021. Dies führte zu verstärkten Bemühungen, Krypto-Lobbyismus einzudämmen. Neben der Anzahl der Lobbyisten stiegen auch die für Krypto-Lobbyismus bereitgestellten Mittel. 2015 beliefen sich diese Mittel auf 2,2 Millionen US-Dollar, heute sind es 9 Millionen US-Dollar.
Die US-amerikanische Zentralbank (Federal Reserve) hat eine Studie zur digitalen Zentralbankwährung (CBDC). Die Studie untersuchte die potenziellen Auswirkungen der CBDC auf die Umsetzung der Geldpolitik in den USA und präsentierte verschiedene Szenarien für den Fall einer möglichen Einführung.
Experten haben unterdessen verschiedene Szenarien für die für Mittwoch geplante quantitative Straffung vorgestellt. Die US-Notenbank Federal Reserve plant, die noch offenen Fragen bezüglich der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) zu klären.
In einem Interview äußerte Pav Hundal, ein Verantwortlicher der Kryptobörse Swyftx, schwere Bedenken. Er befürchtet, dass die Maßnahmen den Märkten für virtuelle Währungen schaden könnten. Nigel Green, CEO der deVere Group, hingegen glaubt, dass die Auswirkungen minimal sein werden.
Der Anti-Krypto-Kreuzzug begann früher
Die Forderung nach der Abschaffung digitaler Vermögenswerte stammt nicht von Bruce. Mehrere Personen haben sichtrongegen virtuelle Vermögenswerte ausgesprochen. Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts gehört zu dentronGegnern ihrer Einführung.
In den USA zeichnet sichtronSpaltung zwischen dem liberalen und dem zentristischen Flügel der Demokratischen Partei ab. Zudem vertreten diejenigen, die in Finanzfragen bisher ähnliche Ansichten hatten, nun gegensätzliche Positionen. Diese Spaltung wird durch die Frage befeuert, wie digitale Währungen reguliert werden sollen und ob deren Einführung unterstützt werden sollte.
Neben ihrem Engagement im Kampf gegen virtuelle Vermögenswerte hat Senatorin Elizabeth auch ein hartes Vorgehen gegen Banken und die Wall Street vorangetrieben. Die Senatorin argumentiert, dass diese Vermögenswerte Kunden gefährden und Finanzkriminalität fördern. Zudem behauptet sie, dass sie aufgrund ihres hohen Stromverbrauchs eine Umweltbelastung darstellen.
Jüngere Senatoren und andere prominente Demokraten befürworten hingegen die Startup-Szene. Sie lehnen jede Politik ab, die die Akzeptanz digitaler Währungen behindert. Die jungen Politiker sind der Ansicht, dass diese Vermögenswerte einen neuen Weg zur finanziellen Inklusion eröffnen. Darüber hinaus stellen digitale Vermögenswerte eine bahnbrechende Alternative zu etablierten Banken dar.
Der New Yorker Abgeordnete Ritchie Torres, ein Demokrat, äußerte sich kürzlich zum Thema Dezentralisierung. Er sagte, die Dezentralisierung des Internets und des Finanzsystems sei ein fortschrittliches Anliegen.
Man sollte Technologien niemals anhand ihres Missbrauchspotenzials beschreiben. Digitale Güter sind mehr als nur Ransomware, genauso wie Geld mehr ist als bloße Geldwäsche.
Ritchie Torres
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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