Wie verhindert die Diebstahlsicherung von Android den Diebstahl von Smartphones?

- Google hat neue Tools für Android-Handys eingeführt, um Diebstahl und Datenmissbrauch zu verhindern.
- Eine KI-gestützte Diebstahlsicherung erkennt ungewöhnliche Bewegungen und sperrt das Telefon.
- Der dreistufige Sicherheitsmechanismus umfasst auch eine Offline-Gerätesperroption.
Auf seiner heutigen Entwicklerkonferenz I/O kündigte Google an, dass neue Tools an Milliarden von Android-Handys verteilt werden, um Telefondiebe daran zu hindern, auf Ihre Daten zuzugreifen und diese zu verlangsamen.
Im Rahmen der neuen Updates, zu denen auch verbesserte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz Ihres Telefons im Falle eines Diebstahls gehören, werden Android-Telefone bald künstliche Intelligenz einsetzen, um zu erkennen, wann sie Ihnen entrissen wurden, und sich dann automatisch zu sperren.
Google stellt erweiterte Diebstahlschutzfunktionen vor
Eine Diebstahlsicherung soll diesem zunehmenden Risiko entgegenwirken. Die KI-gestützte Funktion sperrt das Smartphonematicsobald sie aktiviert wird.
Laut Google würde sich der Bildschirm Ihres Smartphones sofort sperren, sobald eine typische, mit Diebstahl in Verbindung stehende Bewegung erkannt wird. So wird verhindert, dass Diebe mühelos an Ihre Daten gelangen. Ein Gerät, das sich plötzlich und schnell in die entgegengesetzte Richtung bewegt, ist ein Beispiel für einen solchen Auslöser.
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Google integriert außerdem eine Offline-Gerätesperrfunktion, die das Gerät schützen soll, falls es absichtlich vom Netzwerk getrennt wird. Diese Funktion wird beispielsweise aktiviert, wenn die Authentifizierung des Telefons mehrmals fehlschlägt.

Das Telefon erfordert biometrische Daten und einen komplexen Werksreset
Wenn das Gerät von einem ungesicherten Standort aus eingeloggt wird, ist eine biometrische Authentifizierung erforderlich, um sensible Daten zu ändern.
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Eine Funktion, die es Kriminellen erschwert, Geräte aus der Ferne auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, wird ebenfalls in der kommenden Version enthalten sein. Laut Google verhindert dieses Update, dass Diebe das Gerät ohne die Anmeldeinformationen des Geräts oder des Google-Kontos des Nutzers neu installieren können. Wie Google in einem erläuternden Blogbeitrag erklärte,
„Ohne Kenntnis Ihrer Geräte- oder Google -Kontodatendent“ können sie es nicht erneut einrichten
Somit verringert sich das Motiv für Telefondiebstahl, da ein gestohlenes Handy unverkäuflich wird.
Um das Gerät für den Fall zu schützen, dass es absichtlich vom Netzwerk getrennt wird, führt Google außerdem eine Offline-Gerätesperrfunktion ein. Diese Funktion wird beispielsweise aktiviert, wenn die Authentifizierung des Telefons wiederholt fehlschlägt.
Betrüger hätten es schwerer, private Informationen zu erlangen, wenn Echtzeit-Bedrohungserkennung eingesetzt würde, da Malware auf dem Telefon des Opfers durch maschinelles Lernen auf dem Gerät erkannt würde.
Wer erhält die neuen Android-Tools zuerst?
Zusätzlich zu den oben genannten Schritten wird die App mithilfe von Play Protect zur weiteren Überprüfung an Google gesendet. Laut einem Bericht von 9to5Google wird diese Funktion unter anderem für Pixel, Honor, Oppo, OnePlus, Lenovo und weitere Hersteller verfügbar sein.
„Die Fernsperrfunktion wird im Laufe dieses Jahres über ein Google Play-Dienste-Update für Android-Geräte ab Version 10 verfügbar sein. „Mein Gerät suchen“ ist für Android-Geräte ab Version 5 verfügbar.“
Durch die Fähigkeit, Schutz nicht nur vor dem Diebstahl des Telefons, sondern auch während und nach demdent zu bieten, fungiert Googles KI-gestütztes Tool als umfassende dreistufige Sicherheitstechnik.
Es gibt Parallelen zwischen Apples Mechanismus zum Schutz vor Gerätediebstahl und Googles zusätzlicher Anmeldepflicht. Mit der Entwicklung dieser neuen Diebstahlerkennung per Bewegung wurde das System jedoch noch weiter verbessert.
Cryptopolitan Berichterstattung von Aamir Sheikh.
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Aamir Sheikh
Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.
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