Die Turbulenzen am Montag wirkten wie ein Fiebertraum. Die Kurse erholten sich zwar von einem massiven Ausverkauf, doch die Analysten von QCP Capital warnen, dass dies erst der Anfang sei.
Die traditionelle Finanzwelt erlebte einen typischen Krypto-Tag auf die harte Tour: Der VIX (Volatilitätsindex) schoss um über 65 % in die Höhe. Und dieses Chaos ist noch nicht vorbei.
Rechnen Sie in den kommenden Tagen mit weiterem Verkaufsdruck, damatic ihre Engagements angesichts der hohen Volatilität weiter anpassen.

Analysten empfehlen, Nasdaq, Nikkei und USD/JPY genau im Auge zu behalten. Die Korrelationen zwischen den Anlageklassen bleiben hoch, und wir können mit turbulenten Marktentwicklungen rechnen.
Es ist unwahrscheinlich, dass die US-Notenbank die Zinsen im September senkt oder im Oktober eine Notzinssenkung vornimmt, da dies nur noch mehr Panik auslösen würde.
Das bedeutet, dass der Druck so schnell nicht nachlassen wird.
Die hohe Volatilität treibt weiterhin die Verkäufe an
Da die schlimmste Phase der Marktvolatilität scheinbar hinter uns liegt, plädieren Analysten für den Aufbau längerfristiger Long-Positionen in Erwartung eines Zinssenkungszyklus.
Die Idee ist, Trades mit einem Anlagehorizont von 3 bis 6 Monaten zu betrachten, um in dem volatilen Markt Verluste zu vermeiden. Das aktuelle Umfeld erfordert jedoch Vorsicht.
Nehmen wir Bitcoin als Beispiel. Trotz des jüngsten leichten Anstiegs von 0,18 % Bitcoin erheblichem Widerstand und Verkaufsdruck ausgesetzt. Bitcoin -Kurs liegt aktuell bei etwa 55.318,33 US-Dollar, doch das Gesamtbild zeigt, dass die Kryptowährung mit großen Problemen zu kämpfen hat.

Die einfachen gleitenden Durchschnitte (SMA) über 50, 100 und 200 Perioden wirken als Barrieren. Der 50-Perioden-SMA liegt bei 56.161,03 $, der 100-Perioden-SMA bei 56.851,86 $ und der 200-Perioden-SMA bei 60.575,68 $.
Indikatoren deuten auf einen weiteren Rückgang hin
Der Bitcoin-Kurs liegt aktuell unter allen gleitenden Durchschnitten, was auf einen Abwärtstrend hindeutet. Der MACD bestätigt diese negative Einschätzung. Seine Linie verläuft unterhalb der Signallinie, und das Histogramm zeigt negative Werte an.
Genauer gesagt, liegt die MACD-Linie bei -318,12, die Signallinie bei -250,06 und das Histogramm bei -68,06.
Der On-Balance-Volume-Wert (OBV) liegt bei 23,329K. Ein Abwärtstrend beim OBV bedeutet typischerweise, dass das Volumen an fallenden Tagen höher ist, was die Bären unterstützt.
Trotz Preisschwankungen deutet die jüngste Stabilität des OBV darauf hin, dass der Verkaufsdruck noch nicht nachgelassen hat. Zusätzlich beeinflussen die Maßnahmen der Federal Reserve die Marktdynamik und tragen so zur Komplexität bei.

Jay Powells Entscheidung, trotz der Marktvolatilität auf Zinssenkungen zu verzichten, bedeutet, dass wir in absehbarer Zeit keine Entlastung in Form niedrigerer Zinsen erleben werden.
Händler sehen in dieser Volatilität jedoch Chancen. QCP Capital empfiehlt den Aufbau langfristiger Long-Positionen, rät aber zur Vorsicht. Ziel ist es, vom erwarteten Zinssenkungszyklus zu profitieren, ohne sich von kurzfristigen Marktschwankungen mitreißen zu lassen.

