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Mutmaßlicher Bitcoin Betrüger nach Geldregen in Hongkong zu Gefängnisstrafe verurteilt

VonGiorgi MichelidzeGiorgi Michelidze
1 Minute Lesezeit
Hongkong lässt es regnen

Hongkong lässt es regnen

Nach einem offenbar inszenierten PR-Gag wurde ein Mann namens Wong Ching-kit, auch bekannt als „Bitcoin Playboy“, zu zehn Tagen Haft in einem Hongkonger Gefängnis verurteilt.

Der Stunt bestand darin, dass Wong von einem der vielen Hochhäuser Hongkongs aus Geldscheine regnen ließ. Die genaue Summe ist noch nicht bekannt, aber viele Augenzeugen berichten von mehreren hundert Millionen HKD (1 USD = 7,8 HKD).

Wong wurde später verhaftet und zu zehn Tagen Haft in einem örtlichen Gefängnis sowie einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

Wong ist angeblich ein Betrüger.

Der „Bitcoin Playboy“ war in der Krypto-Community sehr aktiv und ist vielen als jemand bekannt, der stets nach Aufmerksamkeit sucht und in der Vergangenheit versucht hat, durch den Verkauf von persönlichen Beratungen und Hardware schnell Geld zu verdienen.

Tatsächlich schürfte die Krypto-Mining-Hardware, die er in der Vergangenheit verkauft hatte, eine völlig wertlose Kryptowährung, sodass die Käufer glaubten, schlichtweg betrogen worden zu sein. Dies führte zu mehreren Anzeigen gegen Wong bei der örtlichen Polizei.

Eine zehntägige Haftstrafe für das Werfen von Geld in die Luft mag absurd erscheinen, doch der Richter formulierte sie recht professionell, indem er sagte, dass dies zu einem massiven Chaos hätte führen können, da sich zu dem Zeitpunkt mehr als 300 Menschen auf der Straße befanden.

Da der Richter die Reaktion eines normalen Menschen auf einen „Geldregen“ kannte, hatte er vielleicht recht.

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Giorgi Michelidze

Giorgi Michelidze

Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“

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