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Alle Augen sind auf Ethereum gerichtet: Staking-Belohnungen erhalten durch das bevorstehende Pectra-Update einen Schub

VonCryptopolitan MediaCryptopolitan Media
3 Minuten Lesezeit

Pectra stellt eine der größten Verbesserungen der Ethereummaticmaticmaticmaticmaticmaticmaticmatic an der Ausführungs- (Prague) und Konsensschicht (Electra) der Blockchain Pectra – ein Kofferwort aus Prag und Electra – Vorteile in verschiedenen Bereichen bieten, darunter Datenverfügbarkeit, Smart-ContracttracFunktionalität und natürlich auch Staking-Mechanismen. 

Was bedeutet die Hard Fork also konkret für die Millionen von ETH-Stakern? Nun, ganz klar steht eine neue Ära optimierter Renditen und vereinfachter Abläufe bevor; zumindest vorausgesetzt, Ihr gewählter Staking-Anbieter hat solche Funktionen integriert.

Frühstücksbraten: Pectras frische Angebote

Zu den meistdiskutierten Verbesserungen von Pectra zählt die Einführung eines neuen Systems für maximale effektive Guthaben (MEB), das den MEB-Wert pro Validator von 32 ETH auf 2048 ETH erhöht. Dadurch können größere Validatoren ihre Betriebskosten senken, indem sie häufiger Blöcke vorschlagen – und gleichzeitig das Dezentralisierungsprinzip des Netzwerks wahren.

„Das ist ein enormer Vorteil für die betriebliche Effizienz – man kann im Prinzip nur noch einen Validator betreiben, anstatt 64 separate zu verwalten“, sagt Alex Loktev, CRO des Noncustodial-Staking-Anbieters P2P.org, der plant, die verschiedenen Staking-freundlichen Funktionen von Pectra in seine dApp und API zu integrieren. „Es geht aber nicht nur um Komfort; diese größeren Validatoren werden bei der Blockfinalisierung mehr Gewicht haben, was insgesamt eine bessere Netzwerkleistung bedeutet.“

Am wichtigsten ist wohl die Einführung der automatischen Zinseszinsberechnung für Belohnungen der Konsensschicht durch Pectra, die derzeit etwa 75 % der gesamten Staking-Belohnungen ausmachen. Da manuelles Restaking entfällt, spart diese Funktion Stakern nicht nur Zeit und Aufwand, sondern erhöht auch ihre langfristigen Erträge. Eine Basis-Netzwerkbelohnungsrate (NRR) von beispielsweise 3,2 % würde einem Validator mit Zinseszinsberechnung innerhalb von fünf Jahren 5,47 ETH einbringen, im Vergleich zu 5,12 ETH für einen Validator ohne Zinseszinsberechnung.

„Auch wenn das nach keinenmatic Sprüngen klingt, summiert es sich – wir sprechen hier von etwa 1.000 US-Dollar zusätzlich pro Validator über fünf Jahre“, betont Loktev. „Für Betreiber mit mehreren Validatoren ist das eine beträchtliche Summe.“

Darüber hinaus ermöglicht Pectra Teilauszahlungen direkt über diedentder Ausführungsschicht. Validatoren müssen somit nicht mehr ihre 32 ETH vollständig abheben, um auf einen Teil ihres Einsatzes zuzugreifen. Es ist durchaus denkbar, dass diese Änderung eine ganz neue Nutzergruppe ansprechen könnte, die bisher aufgrund des Alles-oder-Nichts-Prinzips beim Staking abseits stand.

„Teilauszahlungen verändern das Nutzerverhalten grundlegend“, erklärt Alex Loktev. „Unsere Beobachtungen bei P2P zeigen, dass diese Funktion eines der größten Probleme beim Staking löst – die Liquidität. Nutzer müssen sich nicht mehr zwischen Staking-Belohnungen und finanzieller Flexibilität entscheiden. Sie können bei Bedarf Teile ihres Einsatzes abheben und ihre Position dabei aktiv halten.“

Mit über 6,8 Milliarden US-Dollar an gebundenem Kapital und Unterstützung für mehr als 40 PoS-Chains ist P2P, wie zu erwarten, bestens für den Start von Pectra gerüstet. Während viele Staker gespannt darüber nachdenken, wie sie das neueste Ethereum Update optimal nutzen können, hat P2P versprochen, Pectra für seine treue Nutzerbasis so einfach wie möglich zu gestalten.

Natürlich ist P2P nur einer der Staking-Anbieter, der Pectra mit Spannung erwartet. Auch gepoolte Staking-Protokolle wie Lido und Rocketpool werden von dem Upgrade profitieren, nicht zuletzt, weil ihre Kontrolle über unseriöse Node-Betreiber gestärkt wird.

Alle Augen auf Ethereum

Die Kombination aus den technischen Innovationen von Pectra und der schnellen Unterstützung durch Betreiber wie P2P deutet auf eine vielversprechende Zukunft für Ethereum Staking hin – insbesondere für institutionelle Teilnehmer und größere Validatoren, die ihre Abläufe optimieren möchten. 

Tatsächlich Ethereum Foundation, erwägt ETH-Bestände im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar zu staken. Hintergrund ist die Kritik, die sie für den Verkauf von Ether anstatt für dessen Staking einstecken musste. Zwar verhinderten regulatorische Hürden in der Vergangenheit diesen Schritt, doch die Lage verbessert sich nun, und es ist durchaus denkbar, dass die Foundation in naher Zukunft zu einem bedeutenden Staker wird.

„Besonders interessant ist, wie diese Verbesserungen institutionelles Staking einem breiteren Teilnehmerkreis zugänglich machen können“, sagt Alex Loktev. „Es geht darum, den Zugang zu professioneller Staking-Infrastruktur zu demokratisieren, nicht darum, die Kontrolle zu konzentrieren.“

Mit dem bevorstehenden Pectra-Upgrade werden sich alle Augen – nicht zum ersten Mal – auf Ethereumrichten. 

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