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Alibaba bietet die Quark AI-Brille zu einem Preis von ca. 660 US-Dollar an und rückt Metas führende Position im Bereich tragbarer Technologien in den Fokus

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Alibaba hat den Preis für seine neue Quark AI-Brille auf etwa 660 US-Dollar festgelegt; der Vorverkauf beginnt am 24. Oktober auf Tmall.
  • Die mit dem Qwen-Modell von Alibaba ausgestatteten Smart Glasses unterstützen Freisprechanrufe, Musikwiedergabe und Echtzeitübersetzung.
  • Alibaba hat außerdem einen KI-Chat-Assistenten in seiner Quark-App eingeführt, der auf den neuesten Qwen3-Modellen basiert.

Alibaba hat den Preis seiner neuen Quark-KI-Brille auf 4.699 Yuan (659,40 US-Dollar) festgelegt. Der Vorverkauf startet am 24. Oktober über die Online-Plattform Tmall. Nach Abzug von Rabatten sinkt der Preis auf 3.999 Yuan. Die Auslieferung der Bestellungen beginnt laut Unternehmen im Dezember.

Alibaba betritt mit diesem Produkt erstmals den Markt für tragbare KI – und zwar speziell für Endverbraucher und nicht für Unternehmen. Die smarte Brille bietet integrierten Zugriff auf den KI-Assistenten Quark, der auf den hauseigenen Qwen-Sprachmodellen basiert. Sie unterstützt außerdem Freisprechanrufe, Musikstreaming und Echtzeit-Sprachübersetzung. Das Produkt wurde bereits im Juli angekündigt.

Alibaba nimmt Meta und Xiaomi im Wettbewerb um intelligente Brillen ins Visier

Der Markt für smarte Brillen boomt. Alibabas Quark AI Glasses sind der direkte Vorstoß in ein Segment, das bereits von Meta dominiert wird, deren Ray-Ban Smart Glasses schon auf dem Markt sind. Auch in China ist Xiaomi in den Wettbewerb eingestiegen und hat Anfang des Jahres seine eigene KI-Brille vorgestellt.

Die Quark Glasses sind Teil von Alibabas umfassenderem Bestreben, KI nicht nur in Unternehmenslösungen, sondern auch in Konsumtechnologien zu integrieren. „Viele Technologieunternehmen sehen Wearables, insbesondere Brillen, als die nächste große Herausforderung im Computerbereich“, so ein Sprecher von Alibaba.

Die Alibaba-Aktie reagierte mit einem Kursanstieg, wobei die Aktien in Hongkong nach Bekanntwerden der Nachricht um 1,7 % zulegten. Auch im US-amerikanischen vorbörslichen Handel stieg der Kurs.

Das Unternehmen kündigte jedoch nicht nur die Brille an. Am selben Tag führte Alibaba eine brandneue Funktion in seiner Quark-App ein – einen KI-Chatassistenten. Diese Funktion basiert ebenfalls auf den Qwen3-Modellen und bietet Nutzern ein Chatbot-ähnliches Erlebnis mit Text- und Spracheingabe.

Alibaba fügt der Quark-App einen KI-Sprachchatbot hinzu

Der KI-Chatassistent ist in die Quark-App integriert, Alibabas wichtigstem KI-Produkt für Endverbraucher. Der neue Modus ermöglicht es Nutzern, in einen Chat zu wechseln, in dem sie Fragen stellen, Gespräche führen oder Informationen suchen können – alles an einem Ort. Laut vereint dies „KI-Suche und -Konversation“ unter einem Dach und bietet Nutzern so alle benötigten Funktionen in einer einzigen Anwendung.

Der Chatbot verfügt zudem über einige spezielle Fähigkeiten. Alibaba bestätigte, dass der Assistent Fotobearbeitung, KI-gestütztes Schreiben und sogenannte „fotobasierte Problemlösung“ beherrscht. Letzteres wurde nicht näher erläutert, scheint aber darauf abzuzielen, mathematische oder logische Probleme durch Bildanalyse zu lösen.

Mit diesem Launch tritt Alibaba in direkten Wettbewerb mit globalen Playern wie OpenAI (ChatGPT) und DeepSeek, die ebenfalls rasant fortschreitende KI-Tools im Chatbot-Bereich auf den Markt gebracht haben. Die Tatsache, dass der Quark-Assistent nun sprachgesteuert werden kann, zeigt, dass Alibaba sich an der Schnittstelle von KI, Sprachsteuerung und mobilen Anwendungen positionieren will.

All dies hängt mit der übergeordneten KI-Roadmap des Unternehmens zusammen. Im vergangenen Jahr hat Alibaba mehrere Updates für seine Qwen-Modelle veröffentlicht und damit den Ausbau seines Cloud-Geschäfts – der Kernplattform für den Vertrieb dieser Modelle an Unternehmenskunden – massiv vorangetrieben. Die Doppelankündigung am Donnerstag – die Quark-Brille und der KI-Chat-Assistent – ​​zielt jedoch eindeutig darauf ab, KI für den Alltag zugänglich zu machen und nicht nur für IT-Teams.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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