Künstliche Intelligenz soll die Gewinne der Finanzbranche bis 2028 auf 2 Billionen Dollar steigern

- Künstliche Intelligenz könnte das globale Bankwesen ankurbeln und dazu beitragen, die Gewinne bis 2028 um 2 Billionen Dollar bzw. 9 % zu steigern.
- Länder wie die Europäische Union, China und Singapur haben Richtlinien für KI im Finanzwesen festgelegt.
- Der Bericht stellt fest, dass 93 % der Führungskräfte im Finanzsektor davon überzeugt sind, dass KI-basierte Produktivitätssteigerungen die Gewinne steigern werden.
Laut einem Bericht von Citi könnte KI das globale Bankwesen ankurbeln und die Gewinne um 9 % bzw. 170 Milliarden US-Dollar von gut 1,8 Billionen auf fast 2 Billionen US-Dollar steigern. KI wird voraussichtlich die Basistechnologie der 2020er- und 2030er-Jahre sein und den Finanzsektor revolutionieren, indem sie Abläufe und Sicherheit verändert und weltweit neue Konzepte zum Schutz geistigen Eigentums schafft.
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KI-generierte Erkenntnisse sind entscheidend im Kampf gegen Echtzeit-Zahlungsbetrug, wie beispielsweise Betrug mit autorisierten Push-Zahlungen (App-Betrug). App-Betrug verursacht 40 % der Verluste durch Bankbetrug in Großbritannien; die Gesamtkosten werden sich in den USA, Großbritannien und Indien bis 2026 voraussichtlich auf 5,25 Milliarden US-Dollar belaufen, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Die globalen KI-Politiken weichen voneinander ab, während die EU, China und Singapur die Führung übernehmen
Während einige Länder wie die Europäische Union, China und Singapur Richtlinien für KI im Finanzwesen festgelegt haben, agierten die Vereinigten Staaten zögerlich und passiv. Indien verfolgte Anfang 2023 eine Politik der Nichteinmischung. Aufgrund geänderter Richtlinien und Empfehlungen plante das Land jedoch bis Mitte 2024 die Einführung umfassender Gesetze für KI.
Künstliche Intelligenz (KI) kann die Entwicklungsproduktivität deutlich steigern, mit einem Potenzial von 10 bis 50 %. Dies könnte im US-amerikanischen Bankensektor jährliche Kosteneinsparungen zwischen 2 und 16 Milliarden US-Dollar bedeuten. Diese Effizienzsteigerungen sind auf moderne KI-basierte Softwareanwendungen zurückzuführen, die Aufgaben automatisieren, die zuvor von IT-Fachkräften erledigt wurden.
Der Bericht erläutert die Rolle der KI und vergleicht sie mit der Dampfmaschine der industriellen Revolution und dem Internet. Durch die Verbesserung von Analysefähigkeiten, Entscheidungsfindung und Inhalten wird KI in der Lage sein, ein neues Wirtschaftsmodell zu schaffen und bestehende Konventionen in Frage zu stellen.
Generative KI entwickelt sich vom Machbarkeitsnachweis zum transformativen Wandel
Die Anwendung von GenAI im Finanzwesen befindet sich daher noch in der Proof-of-Concept-Phase. Dies ist jedoch ein Gebiet, das sich rasant wandelt und transformative Veränderungen durchläuft. Der Citi GPS-Bericht beschreibt aktuelle und zukünftige KI-Anwendungen in der Finanzbranche und skizziert Zukunftstrends basierend auf den Einschätzungen von Branchenexperten.
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Etablierte Unternehmen integrieren KI in ihre Produkte, um die Effizienz zu steigern, während Start-ups KI nutzen, um etablierte Anbieter zu verdrängen. Dieser Paradigmenwechsel deutet darauf hin, dass KI die Finanzbranche bereits revolutioniert. Dazu gehören KI-gestützte Agenten, Bots und autonome Systeme, die das Finanzsystem voraussichtlich grundlegend verändern werden, indem sie die Rolle des Menschen bei Finanztransaktionen reduzieren.
Führungskräfte setzen auf KI und erwarten Gewinnsteigerung
Der Bericht stellt fest, dass 93 % der Führungskräfte im Finanzsektor davon überzeugt sind, dass KI-basierte Produktivitätssteigerungen die Gewinne erhöhen werden. Es bestehen jedoch Bedenken hinsichtlich des Implementierungszeitpunkts, der Personalkosten, des Wettbewerbs, steigender Kundenerwartungen und höherer Ausgaben im Zusammenhang mit KI.
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KI-basierte Clients könnten den Preisdruck im Finanzsektor erhöhen und damit die Machtverhältnisse verändern. Es wird erwartet, dass digital-native, cloudbasierte Unternehmen wie FinTechs und BigTechs KI voraussichtlich schneller implementieren werden, gefolgt von agilen etablierten Banken. Traditionelle Institute, die weiterhin auf traditionelle Technologien und Unternehmenskulturen setzen, könnten bei der Einführung von KI-Technologien ins Hintertreffen geraten und Marktanteile verlieren.
Cryptopolitan Berichterstattung von Brenda Kanana
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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