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KI dringt in die Politik ein

VonAamir SheikhAamir Sheikh
3 Minuten Lesezeit
KI in der Politik
  • Große Sprachmodelle sind zu einem ernstzunehmenden Problem geworden und werden mit der Zeit immer irreführender. Es ist besorgniserregend, wie Deepfakes zur Manipulation der öffentlichen Meinung eingesetzt werden.
  • Die Regulierungen können mit dem Innovationstempo nicht mithalten.
  • Der Energieverbrauch von KI und seine Auswirkungen auf die zukünftige Kriegsführung gehören ebenfalls zu den drängenden großen Problemen.

Wie wir wissen, beeinflusst künstliche Intelligenz nahezu alle Lebensbereiche, und die Politik bildet da keine Ausnahme. KI-Algorithmen sind im Laufe der Zeit immer ausgefeilter geworden, und Deepfakes stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Grundfesten unserer Gesellschaft dar. Von der Sprach- bis zur Video- und Bildgenerierung findet KI umfassende Anwendung. Heutzutage gibt es kaum noch Medienunternehmen, die nicht in irgendeiner Form KI nutzen. 


Der Einfluss von KI auf demokratische Prozesse

Der weitverbreitete Einsatz von Deepfakes hat seine Auswirkungen von der Werbung über Hollywood bis hin zu Wahlkämpfen gezeigt. Daher stellt sich die Frage: Wird KI die kommenden US-Wahlen in diesem Jahr beeinflussen? Die Antwort kann Ja oder Nein lauten. Beispiele für Kampagnen ausländischer Akteure bei den diesjährigen Wahlen in Taiwan zeigen jedoch, wie soziale Medien und gefälschte Profile Deepfakes verbreiten, um die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Bekanntlich nehmen die USA eine führende Position bei der Entwicklung und Anwendung künstlicher Intelligenz ein, und auch die US-amerikanischen Parteien setzen diese Technologie aufgrund ihrer enormen Wahlkampfmittel rasant ein. Ein Beispiel dafür ist Donald Trumps Einsatz von Facebook-Anzeigen in seinem Wahlkampf 2016.

Tools wie GPT-4 können Inhalte mit minimalem menschlichen Eingriff erstellen, und diese sind meist sehr täuschend echt. Gefälschte Videos und Audioanrufe sind zwei Beispiele dafür. Ein kürzlich erfolgter automatisierter Anruf, der Bidens Stimme imitierte, war ein Weckruf, um die tiefgreifenden Probleme zu verstehen, die KI mit sich bringen kann.


Regulierungsmaßnahmen

Allein durch Regulierungen lässt sich diese Bedrohung nicht eindämmen, da auch ausländische Faktoren, die außerhalb der nationalen Regulierungsbefugnisse liegen, eine Rolle spielen. Dies führt uns zu einer weiteren Frage: Ist eine globale Governance-Initiative möglich, um die bedrohlichen Seiten der KI zu bekämpfen? In einer so gespaltenen und feindseligen Welt wie der heutigen ist dies eine schwierige Frage. 

Ein gutes Beispiel ist das globale Finanzmodell, doch KI scheint eine ganz andere Herausforderung zu sein. Mustafa Suleyman, Mitbegründer von DeepMind (das kürzlich von Google übernommen wurde) und Leiter der KI-Abteilung von Microsoft, präsentierte einen Entwurf für eine internationale Initiative zur Regulierung von KI-Technologien. Gemeinsam mit Ian Bremmer von der Eurasia Group stellte er ein Modell vor, das diedentRolle globaler Finanzinstitutionen wie des Finanzstabilitätsrats, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und des Internationalen Währungsfonds in den Mittelpunkt stellt

Das Modell basierte auf zwei Elementen: Erstens sollte durch die Schaffung einer Regierungsbehörde sichergestellt werden, dass die Auswirkungen von KI durch regelmäßige Bewertungen untersucht werden, und zweitens sollten die USA und China eine gemeinsame Basis finden und Leitplanken aufbauen, deren Überwachung durch Dritte erfolgt.

 
Geopolitische Faktoren

Es ist kein gutes Beispiel, KI-Systeme mit Atomwaffen zu vergleichen. Aber Suleyman und Bremmer schrieben:

„KI-Systeme sind nicht nur unendlich viel einfacher zu entwickeln, zu stehlen und zu kopieren als Atomwaffen; sie werden auch von privaten Unternehmen und nicht von Regierungen kontrolliert.“

Quelle: Foreign Affairs

Eine solche globale Struktur würde defidazu beitragen, dass nichtstaatliche Akteure hochentwickelte KI-Modelle nicht für unethische Zwecke missbrauchen. Doch leider konzentrieren sich die Staaten selbst darauf, sich gegenseitig am Erreichen herausragender KI-Leistungen zu hindern – allen voran die USA in Allianz mit der EU, um China den Zugang zu den neuesten Technologien zu verwehren. Aber ist es überhaupt möglich, ein so mächtiges und widerstandsfähiges Land wie China aufzuhalten? Vielleicht leben wir in einer Scheinwelt.

Letztendlich geht es ums Geschäft, und Technologiekonzerne werden chinesischen Marktes einen Weg finden, diesen zu erreichen. Und China, das zwar noch nicht in der Lage ist, die neuesten Chips selbst herzustellen, wird dank seiner bereits vorhandenen technologischen Expertise mit eigener Forschung einen Weg finden, sich dort zu etablieren.

Dies führt uns zu einem Punkt, an dem rasche Regulierungen erforderlich sind, denn neben den damit verbundenen Risiken birgt KI ein enormes Potenzial, unser Leben in naher Zukunft zu erleichtern – von Unterhaltung über Arbeitsablaufmanagement und medizinische Anwendungen bis hin zur Weltraumforschung. Die Möglichkeiten sind grenzenlos, wenn KI mit Sorgfalt und Umsicht eingesetzt wird.

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