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KI-Chatbots zeigen hohe Kreativität, aber Menschen glänzen weiterhin im Test zum divergenten Denken

In diesem Beitrag:

  • Forscher haben die faszinierende Dynamik zwischen menschlicher Kreativität und KI aufgedeckt.
  • Traditionell wurde Kreativität als eine ausgesprochen menschliche Eigenschaft betrachtet.
  • Die Forscher führten ihre Studie mithilfe des Alternate Uses Task (AUT) durch, einem weithin anerkannten Kreativitätsbewertungsinstrument.

In einer bahnbrechenden Studie haben Forscher die faszinierende Dynamik zwischen menschlicher Kreativität und künstlicher Intelligenz (KI) aufgedeckt. KI-Chatbots, insbesondere ChatGPT-4, zeigten zwar außergewöhnliche Kreativität, konnten aber die kreativsten menschlichen Teilnehmer nicht durchgängig übertreffen. Stattdessen demonstrierten die Menschen ein breiteres Spektrum an kreativem Potenzial, was möglicherweise mit Unterschieden in exekutiven Funktionen und kognitiven Prozessen zusammenhängt.

Traditionell galt Kreativität als eine typisch menschliche Eigenschaft, die auf komplexen kognitiven Prozessen wie Vorstellungskraft, Einsicht und der Fähigkeit, scheinbar unzusammenhängende Konzepte zu verknüpfen, beruht. Mit dem der KI- Technologie wird jedoch immer dent , dass Maschinen die Fähigkeit besitzen, kreative Leistungen zu erbringen, die mit menschlichen Leistungen konkurrieren und diese mitunter sogar übertreffen.

Studienautor Simone Grassini, außerordentlicher Professor an der Universität Bergen, hob den transformativen Charakter der aktuellen Ära der KI und maschinellen Intelligenz hervor. Er betonte die Notwendigkeit fortlaufender Forschung darüber, wie Menschen Maschinen wahrnehmen und inwieweit Maschinen menschliche Fähigkeiten imitieren können.

Kreativität anhand der Aufgabe „Alternative Verwendungen“ beurteilen

Die Forscher nutzten für ihre Studie die Alternate Uses Task (AUT), ein weithin anerkanntes Verfahren zur Kreativitätsmessung. Dabei sollten sowohl menschliche Probanden als auch KI-Chatbots einzigartige und kreative Verwendungsmöglichkeiten für Alltagsgegenstände wie Seil, Schachtel, Bleistift und Kerze entwickeln. Die menschlichen Probanden hatten 30 Sekunden Zeit, um so viele kreative Ideen wie möglich zu generieren, während die Chatbots angewiesen wurden, eine bestimmte Anzahl von Ideen mit nur ein bis drei Wörtern pro Antwort zu formulieren. Jeder Chatbot wurde elfmal getestet.

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Die Studie umfasste drei KI-Chatbots: ChatGPT3, ChatGPT4 und Copy.Ai. Zusätzlich nahmen 256 menschliche Probanden teil, die über die Online-Plattform Prolific rekrutiert wurden. Die Probanden waren allesamt englische Muttersprachler und hatten ein Durchschnittsalter von 30,4 Jahren (Altersspanne: 19–40 Jahre).

Zwei Ansätze zur Beurteilung der Kreativität

Die Forscher nutzten zwei unterschiedliche Ansätze, um die Kreativität von Menschen und KI-Chatbots zu bewerten. Semantische Distanzwerte: Diese automatisierte Methode beurteilte die Originalität der Antworten, indem sie maß, wie sehr sie sich von üblichen oder erwarteten Verwendungen der Objekte unterschieden.

Subjektive Bewertung der Kreativität: Sechs menschliche Gutachter, die nicht wussten, welche Antworten von der KI generiert wurden, bewerteten die Kreativität der Ideen auf einer 5-Punkte-Skala.

KI-Chatbots zeichnen sich durch hervorragende Leistungen bei der Kreativitätsbewertung aus

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass KI-Chatbots, insbesondere ChatGPT-3 und ChatGPT-4, durchweg höhere semantische Distanzwerte als Menschen erzielten. Dies deutet darauf hin, dass ihre Antworten origineller und weniger konventionell waren als die der menschlichen Teilnehmer. Darüber hinaus bewerteten menschliche Testpersonen die KI-Chatbots, insbesondere ChatGPT-4, im Durchschnitt als kreativer als die menschlichen Teilnehmer.

Es ist jedoch entscheidend festzuhalten, dass KI-Chatbots zwar hervorragende Ergebnisse erzielten, aber nicht durchgängig die kreativsten menschlichen Teilnehmer übertrafen. In einigen Fällen konnten besonders kreative Teilnehmer mit der KI in der Generierung neuartiger und fantasievoller Antworten mithalten.

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Grassini betonte, wie wichtig es sei, die Auswirkungen des Erfolgs von KI bei dieser spezifischen Kreativitätsaufgabe auf komplexe, kreative Tätigkeiten in der realen Welt nicht zu überschätzen. Er entwarf das Bild einer Zukunft, in der KI-Chatbots Menschen bei ihren kreativen Aufgaben unterstützen, anstatt sie vollständig zu ersetzen.

Unter den KI-Chatbots stach ChatGPT4 hinsichtlich subjektiver Bewertungen als der kreativste hervor. Obwohl er bei der Bewertung anhand eines Algorithmus zur Messung der semantischen Distanz nicht durchgängig besser abschnitt als andere KI-Modelle, erhielt er von menschlichen Testern durchweg höhere Kreativitätswerte.

Einschränkungen und zukünftige Richtungen

Die Ergebnisse der Studie beschränken sich auf eine bestimmte Art kreativen Verhaltens und sind möglicherweise nicht allgemein auf Kreativität als komplexes Phänomen übertragbar. Darüber hinaus bleibt der Vergleich von Kreativität auf Prozessebene zwischen Menschen und Chatbots aufgrund der Intransparenz der internen Prozesse von Chatbots schwierig.

Grassini merkte an, dass Chatbots Kreativität möglicherweise nicht in derselben Weise wie Menschen zeigen und sich stattdessen eher auf auswendig gelernte Antworten stützen, anstatt eigene kreative Ideen zu entwickeln. Aufgrund der Architektur dieser Modelle ist es weiterhin unmöglich, ihre kreativen Prozesse vollständig zu verstehen.

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