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Fortschritte in der 3D-Gesichtserkennungstechnologie

VonBrian KoomeBrian Koome
3 Minuten Lesezeit
3D
  • Es wurde ein kompaktes 3D-Gesichtserkennungssystem entwickelt, das Smartphone-Technologie mit geringerem Stromverbrauch und kleinerer Größe vereint.
  • Die herkömmlichen Punktprojektoren wurden durch flache Galliumarsenid-Oberflächen ersetzt, die mit Nanopillarmustern geätzt sind, um eine effiziente Infrarot-Punktprojektion zu ermöglichen.
  • Dieser Durchbruch könnte die Gesichtserkennung revolutionieren und sie sicherer und energieeffizienter machen, bei gleichzeitig kleinerer Gerätegröße.

Forschern ist ein bedeutender Durchbruch gelungen: Sie haben ein hochmodernes 3D- Oberflächenbildgebungssystem vorgestellt, das eine schlankere und effizientere Alternative zur herkömmlichen Gesichtserkennungstechnologie bietet. Dieses innovative System, das kürzlich in den Nano Letters der ACS beschrieben wurde, verwendet flachere und vereinfachte Optiken und verspricht so ein kompakteres Design bei reduziertem Energieverbrauch. 

In Machbarkeitsstudien bewies diese neuartige Technologie ihre Leistungsfähigkeit, indem sie die Gesichtszüge ikonischer Skulpturen mit der gleichen Genauigkeit erkannte wie bestehende Smartphone-Systeme.

Optimierte 3D-Oberflächenbildgebung: Die Zukunft der Gesichtserkennung

Gesichtserkennungstechnologie ist heutzutage allgegenwärtig, vom Entsperren von Smartphones bis hin zur Gewährleistung des sicheren Zugriffs auf Online-Konten. Herkömmliche 3D-Oberflächenbildgebungssysteme, die in Gesichtserkennungsanwendungen eingesetzt werden, basieren typischerweise auf Punktprojektoren mit komplexen Komponenten wie Lasern, Linsen, Lichtleitern und diffraktiven optischen Elementen (DOEs). 

Diese DOEs spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufteilung von Laserstrahlen in ein Array von etwa 32.000 Infrarotpunkten, die zurdentauf das Gesicht einer Person projiziert werden.

Die größte Einschränkung solcher Systeme ist jedoch ihre Größe, wodurch sie für kompakte Geräte wie Smartphones weniger geeignet sind. Ein Forscherteam unter der Leitung von Yu-Heng Hong, Hao-Chung Kuo und Yao-Wei Huang erkannte diese Herausforderung und entwickelte ein kompaktes 3D-Oberflächenabbildungssystem mit nahezu flacher Bauweise, das deutlich weniger Energie benötigt. Ziel war es, dieses Gebiet zu revolutionieren.

Ein neuartiger Ansatz: Punktprojektoren durch Metasurfaces ersetzen

Die entscheidende Innovation dieser bahnbrechenden Technologie besteht darin, den herkömmlichen Punktprojektor durch einen Laser mit geringer Leistung und eine ebene Galliumarsenid-Oberfläche zu ersetzen. Diese Substitution reduziert die Größe des Bildgebungsgeräts drastisch und minimiert den Stromverbrauch. 

Die Forscher ätzten die Oberseite dieser dünnen Metalloberfläche mit einem Nanostrukturmuster und schufen so eine Metasurface, die Licht beim Durchgang durch das Material streut. In diesem Prototyp wird das Laserlicht geringer Leistung in beeindruckende 45.700 Infrarotpunkte gestreut, die anschließend auf ein Objekt oder das Gesicht einer Person vor der Lichtquelle projiziert werden.

Ähnlich wie herkömmliche Punktprojektorsysteme nutzt die neue Technologie eine Kamera, um die von den Infrarotpunkten erzeugten Muster zu erfassen und zu analysieren. Bemerkenswerterweisedentdas System in Prototypentests präzise eine 3D-Nachbildung von Michelangelos berühmtem Meisterwerk David, indem es die Infrarotpunktmuster mit Online-Fotos der Skulptur verglich. 

Das Bemerkenswerteste an dieser Errungenschaft ist, dass sie fünf- bis zehnmal weniger Energie verbraucht und eine Plattform mit einer Oberfläche benötigt, die etwa 230-mal kleiner ist als die des herkömmlichen Punktprojektors.

Metasurfaces: Wegbereiter für kleinskalige, energieeffiziente Bildgebungslösungen

Der Erfolg dieses Prototyps belegt das immense Potenzial von Metasurfaces für die Entwicklung hocheffektiver, energiesparender Bildgebungslösungen im kleinen Maßstab. Neben der Gesichtserkennung birgt diese Technologie vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten, darunter Robotik und erweiterte Realität.

Das kompakte und effiziente Design dieses 3D-Oberflächenabbildungssystems eröffnet vielfältige Möglichkeiten in verschiedenen Anwendungsbereichen. Es könnte die Art und Weise, wie wir mit unseren Geräten interagieren, revolutionieren und einen sichereren und komfortableren Zugriff bei gleichzeitiger Schonung von Energieressourcen ermöglichen. 

Darüber hinaus eignet es sich aufgrund seiner Vielseitigkeit für Anwendungen in der Robotik, wo kompakte Bildgebungssysteme für die Verbesserung von Wahrnehmungs- und Entscheidungsprozessen unerlässlich sind.

Zukunftsaussichten

Während das Forschungsteam diese Technologie kontinuierlich verfeinert und weiterentwickelt, können wir mit der Entwicklung noch kompakterer und effizienterer 3D-Oberflächenbildgebungssysteme rechnen. Diese Innovationen werden die Sicherheit und den Komfort der Gesichtserkennung verbessern und den Weg für neue Anwendungen in verschiedensten Branchen ebnen.

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