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Adobe präzisiert Nutzungsbedingungen angesichts von Bedenken hinsichtlich KI

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Adobe präzisiert Nutzungsbedingungen angesichts von KI-BedenkenAdobe präzisiert Nutzungsbedingungen angesichts von KI-Bedenken

In diesem Beitrag:

  • Nutzer befürchten, dass die aktualisierten Nutzungsbedingungen von Adobe dem Unternehmen erlauben könnten, ihre Daten zum Trainieren seines KI-Modells zu verwenden.
  • Adobe hat klargestellt, dass das Unternehmen nicht beabsichtigt, Kundeninhalte zum Trainieren seiner KI-Modelle zu verwenden.
  • Die aktuellen KI-Modelle von Adobe Firefly werden mit lizenzierten und gemeinfreien Inhalten trainiert.

Die jüngsten Änderungen der Nutzungsbedingungen von Adobe haben bei vielen Nutzern Besorgnis ausgelöst. Sie befürchten, dass ihre Daten zum Training von Adobe Firefly, Adobes neuem KI-Modell, verwendet werden könnten. Es bestehen Bedenken hinsichtlich der Art und Weise, wie Adobe die von Nutzern erstellten kreativen Inhalte nutzen kann, um bessere KI-Algorithmen zu entwickeln.

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Adobe hat jedoch eine Stellungnahme veröffentlicht, um die Kritik zu überstehen. Das Unternehmen teilte den Nutzern mit, dass die Richtlinie darauf abziele, schädliche Inhalte einzudämmen, und dass es Kundendaten nicht, wie von vielen vermutet, zum Trainieren seiner KI-Modelle verwenden werde. 

Empörung über mehrdeutige Sprache

Die Kritik begann, als Adobe seine Nutzer über Änderungen der Nutzungsbedingungen informierte. Ein Satz in Abschnitt 2.2 erregte die Aufmerksamkeit der Nutzer: „Unsere automatisierten Systeme können Ihre Inhalte und Creative Cloud-Kundenschriften analysieren … mithilfe von Techniken wie maschinellem Lernen, um unsere Dienste und Software sowie die Nutzererfahrung zu verbessern.“ Dies ließ die Nutzer vermuten, dass ihre dent und unveröffentlichten Arbeiten ohne ihre Zustimmung zum Training der KI verwendet werden könnten.

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In einem Blogbeitrag erklärte Adobe, dass es sich hierbei nicht um eine neue Richtlinie handele. Diese Richtlinie diene dazu, missbräuchliche Inhalte wie kinderpornografisches Material sowie Inhalte, die gegen die Richtlinien verstoßen, wie Spam und Phishing, zu löschen. Dem Blog zufolge wurde der Inhaltsprüfungsprozess daher verstärkt durch menschliche und nicht durch automatisierte Prozesse ergänzt.

„Angesichts der rasanten Entwicklung generativer KI und unseres Engagements für verantwortungsvolle Innovation haben wir unsere Prozesse zur Überprüfung von Inhaltsbeiträgen um eine stärkere menschliche Moderation erweitert.“

Adobe

Adobe erläutert Richtlinienänderungen

Adobe gab außerdem Einzelheiten zu den Änderungen in den Nutzungsbedingungen bekannt. Zu den Überarbeitungen gehört die Ersetzung der Formulierung „wird nur“ durch „darf auf Ihre Inhalte zugreifen, diese ansehen oder anhören“ sowie die Hinzufügung der Formulierung „sowohl automatisiert als auch manuell, jedoch nur“ in begrenztem Umfang

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Der Absatz verweist nun auch auf Abschnitt 4.1 bezüglich verbotener oder eingeschränkter Inhalte und enthält den Begriff „manuelle Überprüfung“, um die Prozesse der Inhaltsmoderation zu spezifizieren. Die Formulierung wurde außerdem von „Kinderpornografie“ in „Material mit sexuellem Kindesmissbrauch“ geändert

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Adobe stellte klar, dass diese Änderungen keine Änderung der Datenschutzrichtlinien des Unternehmens darstellen. Diese Zusicherung dürfte die Bedenken von Nutzern zerstreuen, die für ihre kreativen Projekte auf Adobe angewiesen sind. Adobe bekräftigte seine Position, dass die von Nutzern mit Adobe-Software erstellten Inhalte deren Eigentum sind. Adobe gibt an, dass die Firefly-KI-Modelle mit lizenzierten Inhalten wie Adobe Stock und gemeinfreien Inhalten trainiert werden und nicht mit nutzergenerierten Inhalten.

„Unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden haben sich nicht geändert.“

Adobe

Das Unternehmen räumte ein, dass die Reaktion auf das uneindeutige Update die Besorgnis und das Misstrauen von Kreativen angesichts der fortschreitenden KI-gestützten Generierungsfähigkeiten widerspiegelte. Ähnliche Bedenken gab es kürzlich im Zusammenhang mit den überarbeiteten KI-Richtlinien von Slack. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, Kundendaten zum Trainieren seiner Machine-Learning-Algorithmen für die Business-Messaging-App verwendet zu haben. 


Cryptopolitan Berichterstattung von Brenda Kanana

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