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Die Aktien von Adobe gaben nach, da die Bemühungen zur Monetarisierung von KI die Anleger nicht überzeugen konnten

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • Adobes Umsatzprognose für das Quartal blieb hinter den Erwartungen der Analysten zurück.
  • Investoren befürchten Konkurrenz durch KI-basierte Design-Tools.
  • Das amerikanische Computersoftwareunternehmen wird nächste Woche eine Investorenveranstaltung abhalten, um seine KI-Strategie vorzustellen.

Adobe Inc. gab trotz seiner laufenden Bemühungen, neue generative KI-Funktionen zu monetarisieren, eine schwächere Umsatzprognose als erwartet für das laufende Quartal ab.

Für das im Mai endende Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 5,77 Milliarden und 5,82 Milliarden US-Dollar, was leicht unter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 5,8 Milliarden US-Dollar liegt. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird voraussichtlich zwischen 4,95 und 5,00 US-Dollar liegen und damit der Konsensprognose von 5 US-Dollar entsprechen.

Die Sorgen der Anleger wachsen, da der Wettbewerb im Bereich der künstlichen Intelligenz eine Bedrohung für Adobe darstellt

Adobe zählt zu den größten Anbietern von Kreativsoftware und hat sein generatives KI-Modell Firefly in Anwendungen wie Photoshop und Premiere integriert. Das Unternehmen positioniert Firefly als Unterstützung für Kreative, nicht als Ersatz, und grenzt es damit von KI-basierten Designwerkzeugen wie Midjourney und DALL·E ab.

Konkurrenten wie Canva und Runway ML haben jedoch ebenfalls generative KI-gestützte Designfunktionen auf den Markt gebracht, die Adobes einst unangreifbare Position auf dem Markt angreifen.

Während einige Investoren davon ausgehen, dass KI den Wert und die Bedeutung von Adobes Produkten steigern wird, befürchten andere, dass dies zu Konkurrenz durch KI-basierte Produkte führen wird. In diesem Quartal führte das Softwareunternehmen ein Preismodell von rund 50 Cent pro KI-generiertem Video ein und kündigte Preiserhöhungen für bestimmte Anwendungen an.

Die Aktien fielen im nachbörslichen Handel um rund 3 %, nachdem sie in New York bei 438,60 US-Dollar geschlossen hatten. Die Adobe-Aktie hat in den letzten zwölf Monaten 24 % an Wert verloren. Die Anlegerstimmung wurde durch die Sorge beeinflusst, wie gut Adobe seine Preissetzungsmacht angesichts KI-basierter Konkurrenten verteidigen kann, insbesondere angesichts der zunehmenden Verbreitung von Open-Source-KI-Tools.

Laut Matthew Swanson, Analyst bei RBC Capital Markets, wurden die Wahrnehmungen von Adobes KI im Laufe der Zeit zunehmend mit Wettbewerbsdiskussionen verknüpft.

Eine bevorstehende Investorenveranstaltung soll die langfristige KI-Strategie beleuchten

Das Unternehmen plant, nächste Woche eine Investorenveranstaltung abzuhalten, bei der es seine langfristigen Finanzaussichten erörtern und weitere Details zu seinen KI-Aktivitäten bekanntgeben wird.

Die Anleger werden nach Einzelheiten fragen, wie Adobe KI einsetzen will, um das Umsatzwachstum weiter anzukurbeln, und ob weitere KI-gestützte Produkte in das Softwareportfolio aufgenommen werden.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 10 % auf 5,71 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Wall Street von 5,66 Milliarden US-Dollar. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen, ein wichtiger Indikator für zukünftige Umsätze, beliefen sich auf 19,7 Milliarden US-Dollar und lagen damit leicht unter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 19,8 Milliarden US-Dollar.

Der Geschäftsbereich Digitale Medien, zu dem Adobes führende Kreativ- und Dokumentenverarbeitungssoftware gehört, verzeichnete einen Umsatzanstieg von 11 % auf 4,23 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz des Geschäftsbereichs, einschließlich Marketing- und Analysesoftware, stieg um 10 % auf 1,41 Milliarden US-Dollar.

Laut CEO Shantanu Narayen wird Adobes Erfolg im nächsten Jahrzehnt auf kundenorientierten Innovationen und neuen Angeboten für Kreative, Marketingfachleute, Geschäftsleute und Konsumenten basieren. Er fügte hinzu, dass das Unternehmen gut aufgestellt sei, um von der durch KI beschleunigten Kreativwirtschaft zu profitieren, und dass die Finanzziele für das Geschäftsjahr 2025 bestätigt würden.

Im Dezember prognostizierte Adobe für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 23,3 Milliarden US-Dollar und 23,6 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 20,20 US-Dollar und 20,50 US-Dollar.

Das Unternehmen gab außerdem eine Änderung in der Berichterstattung über Abonnementumsätze bekannt. Anstatt einer einzigen Kategorie wird Adobe die Abonnements nun in zwei Segmente unterteilen: „Geschäftskunden und Privatkunden“ sowie „Kreative und Marketingfachleute“. Dieser Schritt soll verdeutlichen, wie verschiedene Kundengruppen die Software von Adobe nutzen.

Adobe dominiert zwar weiterhin den Markt für Kreativsoftware, doch KI-basierte Design-Startups und Fortschritte im Bereich der generativen KI gefährden diese Vormachtstellung. Analysten betonen, dass die Fähigkeit des Unternehmens, sich durch proprietäre KI-Modelle und exklusive Integrationen in sein Ökosystem zu differenzieren, entscheidend für langfristiges Wachstum ist.

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