Acurest sammelt 11 Millionen Dollar ein, um ein mobiles, dezentrales Computernetzwerk zu starten

- Acurast hat kurz vor dem Start des Mainnets eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 11 Millionen Dollar abgeschlossen.
- Das DePIN-Projekt bereitet außerdem die Einführung eines eigenen ACU-Tokens vor.
- Acurast baut ein dezentrales Netzwerk aus verbundenen Smartphones auf und bietet so einen verifizierten, sicheren Zugang zu Rechenressourcen.
Acurast, ein Startup, das dezentrale physische Infrastruktur entwickelt, gab bekannt, bisher insgesamt 11 Millionen US-Dollar an Finanzierung erhalten zu haben. Das Ziel des Unternehmens ist es, Smartphones in ein globales Netzwerk verteilter Rechenressourcen zu verwandeln.
Acurast greift die Geschichte von DePIN wieder auf und hat sich zum Ziel gesetzt, ein weiteres dezentrales Netzwerk für verteiltes Rechnen aufzubauen. Das Unternehmen strebt ein globales Netz vernetzter Smartphones mitdentAuthentifizierung an.
„Mit dem Mainnet wird Acurast zu einer wirklich offenen, globalen Recheninfrastruktur, die bereit für die Integration in die reale Welt ist. Milliarden von Smartphones sind die am besten getestete Hardware der Welt“, sagte Alessandro De Carli, Gründer von Acurast.
Nach einer Kapitalerhöhung von 11 Millionen US-Dollar kündigte Acurest außerdem den Start des Genesis Mainnets an, das ab dem 17. November verfügbar sein wird. Der Start erfolgt zeitgleich mit dem TGE für den nativen ACU-Token.
Acurast konnte in den letzten zwei Jahren führende Risikokapitalgeber gewinnen
Acurast hat insgesamt über 25 Millionen US-Dollar durch ICO-Verkäufe, Venture-Capital-Finanzierung und Business Angels eingeworben. Die jüngste Finanzierungsrunde über 11 Millionen US-Dollar umfasst nicht-verwässernde Zuschüsse und tokenbasierte Finanzierungsrunden, die zwischen 2023 und 2025 durchgeführt wurden.
Das Unternehmen führte im Mai 2025 außerdem einen überzeichneten öffentlichen Token-Verkauf durch und nahm dabei weitere 5,4 Millionen Dollar ein.
Acurast konnte außerdem führende Unterstützer anderer Krypto-Projekte gewinnen, darunter Dr. Gavin Wood, Leonard Dörlochter (Gründer von peaq), Michael van de Poppe (Gründer von MN Capital), Scytale Digital, Ogle (Gründer von GlueNet; CoinDesk's Most Influential) und Vineet Budki (CEO von Sigma Capital).
Das Unternehmen erhielt zudem Unterstützung von der Web3 Foundation. Nach Jahren mit begrenzter Aktivität und ohne Token-Handel hat Acurast nun die Produktlaunchphase erreicht. Aktuell ist die Entwicklung von DePIN noch verhalten, doch Acurast hat gezeigt, dass Startups weiterhin erfolgreich sind.
Acurast hat sein Produkt bereits in der Testnetzversion mit 146.443 Smartphone- Nutzern getestet. Das incentivierte Testnetz zeigte, dass verteiltes Rechnen für den Einsatz im Unternehmensbereich skalierbar ist.
Acurast verwendet eine Verifizierung für die gesamte Rechenleistung aller Geräte
Anders als andere DePIN-Projekte, die auf selbstberichteten Hardware-Spezifikationen oder Cloud-Computing von Drittanbietern basieren, überprüft Acurast die Leistungsfähigkeit und die potenziellen Arbeitslasten jedes Geräts. Dadurch wird sichergestellt, dass alle sensiblen Nutzerdaten geschützt sind.
„Acurast schafft eine neue, nutzereigene Rechenschicht, die perfekt zu den zukünftigen Entwicklungen im Bereich der KI passt. Hardware-Verifizierung, auf Enklaven basierende Vertraulichkeitdentdie enorme potenzielle Verbreitung von Smartphones bilden zusammen einen unüberwindbaren Wettbewerbsvorteil, mit dem serverzentrierte Modelle nicht mithalten können“, sagte Vineet Budki, CEO von Sigma Capital.
Das Acurast-Mainnet steht auch Entwicklern anderer Web3-Protokolle offen und ist mit anderen wichtigen Blockchains und Protokollen kompatibel. Entwickler können das Acurast-Mainnet für Off-Chain-Ausführung, Automatisierung, KI-Workloads, Web-Crawling, Tests und vieles mehr nutzen. Das Netzwerk ist für datensensible Aufgaben sicher verschlüsselt.
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Hristina Vasileva
Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.
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