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Activision Blizzard geht mit einer 54-Millionen-Dollar-Einigung gegen Probleme am Arbeitsplatz vor

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
Lesezeit: 2 Minuten
Schneesturm
  • Activision Blizzard zahlt 54 Millionen Dollar in einem Fall von Geschlechterdiskriminierung.
  • dent Berater zur Bewertung von Beförderungsrichtlinien im Hinblick auf Verbesserungen am Arbeitsplatz.
  • Der Rechtsstreit beeinflusste die 68,7 Milliarden Dollar schwere Übernahme durch Microsoft und unterstrich die Bedeutung von Verantwortlichkeit.

Das kalifornische Bürgerrechtsamt (CRD) hat eine bedeutende Einigung mit dem Videospielentwickler Activision Blizzardund damit einen Fall abgeschlossen, der ursprünglich im Jahr 2021 eingereicht wurde. 

Die Klage warf dem Unternehmen vor, systematische Geschlechterdiskriminierung zu fördern und eine Kultur zu begünstigen, die Frauenfeindlichkeit und sexuelle Belästigung unterstützte. Im Rahmen der Einigung zahlt Activision Blizzard insgesamt 54 Millionen US-Dollar, um die Vorwürfe beizulegen.

Vergütung für weibliche Angestellte

Von der Vergleichssumme in Höhe von 54 Millionen Dollar werden beeindruckende 45,75 Millionen Dollar einem Fonds zugewiesen, der speziell zur Entschädigung von weiblichen Angestellten undtracbestimmt ist, die zwischen dem 12. Oktober 2015 und dem 31. Dezember 2020 für das Unternehmen in Kalifornien gearbeitet haben. 

Mit dieser Entschädigung sollen geschlechtsspezifische Lohnunterschiede und Diskriminierungsprobleme, die in der ursprünglichen Klage angesprochen wurden, behoben werden.

Im Rahmen der Einigung ist Activision Blizzard außerdem verpflichtet, einendent Berater mit der Überprüfung und Bewertung seiner Beförderungsrichtlinien und Schulungsmaterialien zu beauftragen. Der Berater wird anschließend auf Grundlage seiner Ergebnisse Empfehlungen aussprechen. 

Dieser Schritt zielt darauf ab, das Arbeitsumfeld im Unternehmen zu verbessern und sicherzustellen, dass die Beförderungs- und Weiterbildungsrichtlinien für alle Mitarbeiter fair und gerecht sind.

Rücknahme der Vorwürfe sexueller Belästigung

Ein bemerkenswerter Aspekt der Einigung ist der Rückzug der CRD-Ansprüche im Zusammenhang mit weit verbreiteter sexueller Belästigung bei Activision Blizzard.

Die Behörde wird ihre Beschwerde ändern und sich ausschließlich auf geschlechtsspezifische Lohnunterschiede und Diskriminierung konzentrieren, womit das Kapitel über die Vorwürfe weit verbreiteter sexueller Belästigung im Unternehmen faktisch abgeschlossen wird.

Die ursprüngliche Klage lenkte die Aufmerksamkeit auf das, was als „Studentenverbindungskultur“ bei Activision Blizzard beschrieben wurde, wo männliche Angestellte sich angeblich unangemessen verhalten haben sollen.

Zu diesen Verhaltensweisen gehörte die Praxis des „Cube Crawling“, bei der männliche Angestellte beschuldigt wurden, ihre weiblichen Kolleginnen regelmäßig an ihren Arbeitsplätzen sexuell zu belästigen und zu begrapschen. Diese Enthüllungen lösten in der gesamten Spielebranche Empörung und Forderungen nach Verantwortlichkeit aus.

Reaktion des Unternehmens und dessen Engagement für Veränderungen

Als Reaktion auf die Einigung äußerte ein Sprecher von Activision Blizzard die Zufriedenheit des Unternehmens darüber, dass die CRD zugestimmt hat, ihre Behauptungen über weit verbreitete Belästigungen am Arbeitsplatz zurückzuziehen. 

Das Unternehmen betonte zudem sein Engagement für die Umsetzung der im Vergleich festgelegten Verpflichtungen. Dazu gehören faire Vergütungs- und Beförderungsrichtlinien für alle Mitarbeiter sowie Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt und Inklusion in der Belegschaft.

Die CRD bezeichnete die Einigung als „historisch“ und hob ihren Wert von mehr als 50 Millionen Dollar sowie ihre direkten Auswirkungen auf Frauen hervor, die von den diskriminierenden Praktiken des Unternehmens betroffen waren. 

Die Einigung stellt einen wichtigen Schritt zur Bekämpfung der Geschlechterdiskriminierung in der Spieleindustrie dar und macht Activision Blizzard für sein vergangenes Handeln verantwortlich.

Auswirkungen auf die Microsoft-Übernahme

Die Klage wegen Geschlechterdiskriminierung gegen Activision Blizzard spielte eine entscheidende Rolle bei der Übernahme des Unternehmens durch Microsoft. Nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach Activision-Blizzard-CEO Bobby Kotick Vorwürfe sexueller Belästigung innerhalb des Unternehmens vertuscht haben soll, brachen die Aktien des Unternehmens ein. 

Dieser Kursverfall der Aktie eröffnete Microsoft die Möglichkeit, ein Übernahmeangebot in Höhe von 68,7 Milliarden US-Dollar abzugeben, das schließlich im Oktober abgeschlossen wurde. Die Übernahme markierte den Höhepunkt von fast zweijährigen Verhandlungen und regulatorischen Hürden.

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Edward Hopelane

Edward Hopelane

Edward Hopelane ist zertifizierter Content-Spezialist und Business Developer. Er schreibt enjüber Zukunftstechnologien wie Blockchain, Krypto/NFTs, Web3, Metaverse, Künstliche Intelligenz, UI/UX und vieles mehr. Dank seiner umfassenden Blockchain-Erfahrung gelingt es ihm, komplexe Web3-Themen in leicht verständlichen Blogbeiträgen darzustellen.

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