Das Investment Board des US-Bundesstaates Wisconsin (SWIB) hat weitere 3,1 Millionen Anteile des iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock erworben und damit seinen gesamten Bitcoin -ETF-Bestand auf rund 588 Millionen US-Dollar erhöht. Dies geht aus einem heute veröffentlichten SEC-Bericht (Formular 13F) für das vierte Quartal 2024 hervor. Auf der anderen Seite der Welt investierte die Mubadala Investment Company aus Abu Dhabi ebenfalls 436,9 Millionen US-Dollar in IBIT.
Aus SEC-Unterlagen geht hervor, dass Wisconsin der erste US-Staatsfonds war, der in Bitcoin ETFs investierte und im März 2024 zunächst knapp 95.000 IBIT-Anteile kaufte. Bis August war diese Zahl auf 2,9 Millionen angestiegen, und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hielt der Pensionsfonds über 6 Millionen Anteile.
Abu Dhabi investiert über 400 Millionen Dollar in Bitcoin
den Unterlagen von Mubadala geht hervor, dass der Bitcoin -ETFs etwa im November stattfand, dem Monat, in dem BlackRock seine Kryptolizenz für die VAE erhielt.
Mubadalas Investition passt zu Abu Dhabis umfassenderer Strategie für digitale Vermögenswerte. Die VAE haben eintronRegulierungssystem entwickelt, beginnend mit der Entscheidung Nr. (23) der Wertpapier- und Rohstoffbehörde im Jahr 2020, die Krypto-Unternehmen zur Einholung von Genehmigungen und Lizenzen verpflichtete.
Darauf folgte 2021 die Verwaltungsentscheidung Nr. (11), die weitere Richtlinien für virtuelle Vermögenswerte enthielt. Im Dezember 2022 verabschiedete das Kabinett der VAE schließlich die Resolution Nr. (111), die einen landesweiten Rahmen für Krypto-Unternehmen und Freizonen schuf.
Die Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) in Dubai wurde gegründet, um die Krypto-Regulierung in Dubai zu überwachen. Die VARA legt die Lizenzanforderungen für Virtual Asset Service Providers (VASPs) fest und setzt die Einhaltungsstandards durch.
Krypto-Unternehmen, die in Dubai tätig werden wollen, müssen strenge regulatorische Anforderungen erfüllen, darunter den Erhalt einer vollständigen Lizenz und die Einhaltung strenger Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CFT).
Nach dem Gesetz über virtuelle Vermögensdienstleister (VASP) in Dubai müssen Unternehmen zunächst eine Erstgenehmigung einholen und anschließend eine vollständige Betriebslizenz beantragen, die jährlich erneuert werden muss.
Wisconsin und Abu Dhabi sind nicht die einzigen institutionellen Anleger, die in Bitcoin -ETFs investieren. Barclays, eine der größten Banken der Welt, hat eine Investition von 131 Millionen US-Dollar in IBIT bekannt gegeben. Die SEC-Berichte des vierten Quartals zeigen zudem, dass Investmentriesen wie Goldman Sachs und JPMorgan ihr Engagement Bitcoin -ETFs deutlich erhöht haben.
Die Avenir Group Holdings hält außerdem IBIT-Aktien im Wert von 599 Millionen US-Dollar und beweist damit einmal mehr, dass BlackRocks IBIT der erfolgreichste ETF-Launch aller Zeiten ist.

