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43 Phishing-Webseiten bei Razzia gegen Cyberkriminalität in London gestoppt

In diesem Beitrag:

  • Cyberkriminelle nutzen Sicherheitslücken aus und zielen dabei auf ahnungslose Krypto-Nutzer ab.
  • Schnelle Reaktion auf Phishing-Meldungen ist für die Prävention entscheidend.
  • Social Engineering stellt eine anhaltende Bedrohung für die Kryptosicherheit dar.

Die Behörden in London haben einen bedeutenden Krypto-Phishing-Angriff abgefangen und 43 betrügerische Webdomains gesperrt, die mit Cyberkriminalität in Verbindung stehen.

Die Operation, die vom National Fraud Intelligence Bureau (NFIB) geleitet wird, ist Teil der laufenden Bemühungen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität im Bereich digitaler Vermögenswerte.

Londoner Polizei deckt Krypto-Phishing-Betrug auf

Die Londoner City Police hat unter der Leitung des kommissarischen Polizeipräsidenten Pete O'Doherty kürzlich eine gefälschte E-Mail-Adresse aufgedeckt, die sich als die legitime Krypto-Plattform blockchain.com ausgab.

Diese Entdeckung veranlasste eine gründliche Untersuchung, die zurdentvon 42 weiteren Phishing-Domains führte, darunter „actionfraud.info“ und „department-fraud.com“. Es wurden umgehend Maßnahmen ergriffen, um diese betrügerischen Adressen zu neutralisieren, sobald sie entdeckt wurden.

Wachsamkeit und Reaktion der NFIB

Das NFIB, das sich der Analyse und dem Sammeln von Informationen über Betrug und finanzbezogene Cyberkriminalität widmet, betonte die Wichtigkeit, Cyberkriminalität unverzüglich über offizielle Kanäle und Hotlines zu melden. 

Bis Dezember 2023 hat die Einheit aufgrund eingegangener Meldungen fast 300.000 schädliche Websites abgeschaltet. Phishing-Angriffe, von gefälschten Krypto-Gewinnspielen bis hin zu betrügerischen E-Mails mit angeblichen Preisen, plagen weiterhin ahnungslose Opfer in der Krypto-Community.

Sicherheitslücke bei Trezor und nachfolgende Phishing-Angriffe

Der Hardware-Wallet-Hersteller Trezor meldete einen Sicherheitsvorfall, bei dem die Daten von 66.000 Nutzern kompromittiert wurden. Im Anschluss daran berichteten mindestens 41 Nutzer, Phishing-E-Mails erhalten zu haben, in denen nach sensiblen Daten gefragt wurde, um Zugriff auf ihre Krypto-Wallets zu erlangen. Dieser Vorfall dent die anhaltende Bedrohung durch Cyberkriminelle, die Schwachstellen in der Krypto-Infrastruktur ausnutzen, um sich illegal zu bereichern.

Siehe auch:  Nordkoreanische Hacker greifen Krypto-Jobsuchende mit Malware an

MailerLite-Sicherheitslücke legt Schwachstellen offen

Der Phishing-Angriff ließ sich trac , die unbefugten Zugriff auf Web3-Konten ermöglichte. Hacker nutzten Social Engineering, um einen MailerLite- Mitarbeiter dazu zu bringen, auf einen schädlichen Link zu klicken, der zu einer gefälschten Google-Anmeldeseite führte.

Durch diese unbeabsichtigte Aktion erhielten die Angreifer Zugang zum Admin-Panel von MailerLite und konnten so die Phishing-Kampagne gegen Krypto-Investoren orchestrieren.

Finanzielle Auswirkungen des Angriffs

Das Blockchain-Analyseunternehmen Nansen berichtete, dass die primäre Wallet der Angreifer nach dem Phishing-Angriff Zuflüsse von insgesamt mindestens 3,3 Millionen US-Dollar verzeichnete. 

Diese erheblichen finanziellen Auswirkungen unterstreichen die Schwere desdent und verdeutlichen die Bedeutung robuster Cybersicherheitsmaßnahmen innerhalb des Krypto-Ökosystems.

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