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41 Krypto-Entführungen in Frankreich, Durov macht Datenlecks dafür verantwortlich

In diesem Beitrag:

  • Pavel Durov bekannte sich innerhalb von nur 3,5 Monaten zu 41 Entführungen in Frankreich mit Bezug zu Kryptowährungen.
  • Bei einem schwerwiegenden Datenleck der französischen Agentur für sichere Dokumente wurden Berichten zufolge Daten von 19 Millionen Menschen offengelegt.
  • Die Behörden bestätigten einen starken Anstieg der Fälle, mit mehr als 40dentim Jahr 2026 und 88 angeklagten Verdächtigen.

Ein plötzlicher Anstieg von Entführungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen in Frankreich fällt mit einer wachsenden Debatte über Datensicherheit zusammen. Pavel Durov hatte behauptet, dass Lecks persönlicher Daten Besitzer digitaler Vermögenswerte gefährden könnten. In einem Beitrag auf X hob er hervor, dass es in Frankreich in nur dreieinhalb Monaten des Jahres 2026 bereits 41 Entführungen von Kryptowährungsbesitzern gegeben habe.

Der Telegram-Gründer wirft dem Unternehmen vor, durch den Zugriff auf sensible Nutzerdaten Investoren leichter angreifbar zu machen. Dies betrifft auch Informationen, die sich im Besitz von Steuerbehörden befinden. Er verwies zudem auf einen schwerwiegenden Datenverstoß bei der französischen Behörde für elektronische Dokumente (Agency for Secure Documents). Berichten zufolge wurden Daten von rund 19 Millionen Menschen offengelegt. Dies bedeutet, dass Namen, Adressen und Telefonnummern veröffentlicht wurden. 

Frankreich erhebt Anklage gegen 88 Personen in Fällen von Krypto-Entführung 

Die französischen Behörden scheinen die Situation vorsichtiger einzuschätzen. Offizielle Stellen bestätigten Berichten zufolge, dass seit Januar mehr als 40 Entführungen oder versuchte Entführungen mit Kryptowährungen registriert wurden. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr dar. Laut Polizeiangaben nahm der Trend im Jahr 2025 deutlich zu. Im vergangenen Jahr wurden rund 30 solcher Fälle gemeldet.

„Die Vorgehensweise und die Methoden zur Zielauswahl variieren“, sagte Philippe Chadrys von der französischen Kriminalpolizei. Er merkte an, dass viele Operationen von Netzwerken aus dem Ausland gesteuert würden. Diedentreichten von kurzzeitigen Entführungen bis hin zu gewalttätigeren Fällen mit Folter und Lösegeldforderungen.

In einem kürzlich bekannt gewordenen Fall wurden eine Frau und ihr elfjähriger Sohn in Burgund entführt. Nach einer großangelegten Polizeiaktion wurden sie befreit. In einem anderen Fall hatten es Verdächtige in Anglet offenbar auf einen Krypto-Investor abgesehen, entführten aber irrtümlich die falschen Personen, bevor sie festgenommen wurden.

Unterdessen verliefen einige Fälle besonders brutal. 2025 wurde David Balland entführt; die Entführer schnitten ihm einen Finger ab, während sie Lösegeld forderten. Er war eine prominente Persönlichkeit in der Kryptoindustrie. Zwar wurde er später befreit, doch der Fall verdeutlichte, wie weit kriminelle Gruppen zu gehen bereit sind.

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Französische Staatsanwälte nach eigenen Angaben inzwischen 88 Personen im Zusammenhang mit Krypto-Entführungen angeklagt. Darunter befinden sich in mindestens einem Dutzend Fällen auch Minderjährige.

Durovs Behauptungen haben die Befürchtungen verstärkt, dass die Offenlegung von Daten die Bedrohung verschärfen könnte. Er warnte sogar davor, dass ein erweiterter staatlicher Zugriff auf digitaledentund verschlüsselte Kommunikation die Situation verschlimmern könnte, falls Systeme kompromittiert werden. Er behauptet, dass Steuerbeamte Daten direkt verkaufen. Die Quelle ist jedoch weiterhin unbestätigt, doch die zentrale Frage bleibt: Datenlecks existieren tatsächlich.

Massenhafte Datenlecks in Frankreich

Französische Datenschutzorganisationen berichten von Millionen kompromittierter Datensätze infolge zahlreicher Datenschutzverletzungen. Betroffen sind öffentliche Einrichtungen ebenso wie private Unternehmen. Angesichts des Ausmaßes der Datenlecks warnen einige Experten davor, dass sensible Finanz- und Personendaten bereits in kriminellen Netzwerken kursieren könnten.

Behörden zufolge folgen Entführungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen häufig einem ähnlichen Muster. Fälle zeigen, dass die Opfer als Besitzer digitaler Vermögenswertedent, entführt und unter Druck gesetzt werden, Gelder zu überweisen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bankkonten sind Krypto-Wallets sofort zugänglich, sobald die privaten Schlüssel oder Passwörter bekannt werden. Dies macht sie zutracZielen für Erpressung.

Seb,dent des französischen Datenschutzverbandes, erwähnte in einem Beitrag, dass Frankreich 2026 voraussichtlich das zweitmeist gehackte Land der Welt sein wird. Er fügte hinzu, dies sei ein ernüchternder Realitätscheck, da Europa sich auf die Einführung flächendeckenderdentvorbereite. Über 300 französische Dienste seien betroffen, 23 Millionen Konten kompromittiert und über 250 Millionen Datensätze offengelegt worden, so Seb weiter.

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Er veröffentlichte eine Liste, die darauf hindeutet, dass France Titres (ANTS) über 11,7 Millionen Konten offengelegt hat. Die staatliche Zahlungs- und Dienstleistungsagentur gab die Bankdaten und Sozialversicherungsnummern von Millionen Franzosen preis.

Der Kryptomarkt blieb nach einigen Tagen der Erholung turbulent. Der Bitcoin Kurs ist in den letzten 30 Tagen um fast 10 % gestiegen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert BTC bei 77.601 US-Dollar. Ether verzeichnete in der vergangenen Woche einen Rückgang und gab 5 % seiner Gewinne wieder ab. Der ETH-Kurs lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 2.315 US-Dollar.

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