Warnung vor Kryptobetrug: 30-jähriger Darknet-Nutzer von der US-Börsenaufsicht SEC angeklagt

Zusammenfassung (TL;DR)
- Ein Nutzer des Darknets namens Apostolos Trovias war in betrügerische Machenschaften verwickelt.
- Die SEC hatte den Nutzer wegen des Verkaufs gefälschter Aktienhandelstricks unter Vorspiegelung falscher Tatsachen unter dem Vorwand, ein Insider zu sein, festgenommen.
- Der Mann wählte „The Bull“ als seinen sichtbaren Namen auf AlphaBay und akzeptierte Zahlungen ausschließlich in Bitcoin.
Ein 30-jähriger Grieche wurde von der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) festgenommen, da er unter anderem der Geldwäsche beschuldigt wird. Der Mann soll gefälschte Aktienhandelsprodukte verkauft haben, indem er sich als Insider verschiedener Unternehmen ausgab.
Der Darknet-Nutzer hieß eigentlich Apostolos Trovias und war griechischer Herkunft. Die SEC teilte mit, dass er sich als Büroangestellter in einer Filiale ausgab und Menschen mit seinen Aktientipps in die Falle lockte. Bemerkenswert ist, dass er ausschließlich Zahlungen in Bitcoinakzeptierte.
Der Darknet-Nutzer war seit 2016 aktiv
Der Darknet-Nutzer Apostolos Trovias begeht diesen Betrug seit Dezember 2016. Unter dem Benutzernamen „The Bull“ gab sich Apostolos Trovias von Dezember 2016 bis Februar 2021 als Angestellter aus und verkaufte diese Tipps in Form von monatlichen oder wöchentlichen Abonnements.
Apostolos Trovias handelte mit noch unveröffentlichten Finanz- und Wirtschaftsberichten namhafter börsennotierter Unternehmen. Er hatte seine Kunden in wöchentliche Käufer, monatliche Kunden und Einmalzahler unterteilt.
Trovias nutzten Darknet-Marktplätze
Die Nutzer des Darknets lockten seine Kunden auf Marktplätze wie AlphaBay, ASAPund Nightmare along the Dream. Zusätzlich zu diesen Marktplätzen erstellte Apostolos Trovias auch eine eigene Website, um leichter mehr Menschen zu täuschen und neue Abonnenten für seine Abonnements zu gewinnen.
Um seine Zahlungen vor der Regierung zu verbergen, nutzte er Kryptowährungen wie Bitcoin. Die SEC konnte bisher nicht klären, ob die „Tipps“ von Dritten stammten und ob er lediglich als Mittelsmann fungierte oder einfach nur Vermutungen anstellte.
Die Regulierung von Kryptowährungen ist definotwendig, sonst werden noch mehr Menschen getäuscht. Um solche Fälle, sollten Verbraucher besonders vorsichtig sein, wenn sie von Händlern zur Zahlung mit Kryptowährung aufgefordert werden.
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