Vor Kurzem drangen Hacker in die Server von 2gether, einer spanischen Kryptowährungshandelsplattform, ein und erbeuteten rund 1,4 Millionen US-Dollar. Nachdem das Team den Hack zugegeben hatte, bemüht es sich seither um einen angemessenen Entschädigungsplan für die Kunden.
2gether verlor 27 Prozent seiner Gelder an Hacker
Die Nachricht vom Hackerangriff auf 2gether wurde am 1. August bekannt. Das Team hinter der Krypto-Handelsplattform teilte mit, dass lediglich ihre Kryptowährungskonten von demdentbetroffen waren. Euro-Konten und Wallets der Kunden, einschließlich ihrer Kredit- und Debitkartendaten, seien nicht betroffen, versicherte das Unternehmen.
Nach weiteren Untersuchungen zum 2gether-Hack gab das Team bekannt, dass die Hacker durch die Sicherheitslücke rund 1,4 Millionen US-Dollar (1,183 Millionen Euro) erbeutet haben. Etwa 47 Prozent der gestohlenen Gelder bestanden aus Bitcoin (BTC), während etwa 11 Prozent in Ethereum (ETH) angelegt waren. Der gesamte Erlös entspricht 26,79 % des Gesamtvermögens von 2gether.
Die Optionen des Teams zur Rückzahlung der beim 2gether-Hack verlorenen Gelder
Hackerangriff auf 2gether entstandenen Verluste sofort zu erstatten. Es prüft jedoch Möglichkeiten, die betroffenen Kunden angemessen zu entschädigen. Berichten zufolge scheiterte der erste Versuch des Unternehmens, Finanzmittel von einer Investmentgesellschaft zu erhalten.
Das Team entwickelte daher ein weiteres Angebot zur Entschädigung der Kunden mithilfe der firmeneigenen Kryptowährung, den 2GT-Token. Berichten zufolge hat der Token einen Wert von 5 Cent, und Kunden, die sich für diese Option entscheiden, erhalten den Gegenwert ihres verlorenen Geldes. Am 3. August bot das Unternehmen den Kunden außerdem die Möglichkeit, 2gether-Aktien als Entschädigung zu erhalten oder zu warten, bis die Börse die gestohlenen Gelder zurückerhalten hat.
Das Team kündigte außerdem an, eine AMA-Session (Ask Me Anything) zu veranstalten, um verschiedene Fragen seiner Kunden zu beantworten.

