Fehlgeschlagene XRP Transaktion im Wert von 15 Milliarden US-Dollar deckt Ausnutzungsversuch von Teilzahlungen auf

- Eine XRP Transaktion im Wert von 15 Milliarden US-Dollar an Bitfinex schlug aufgrund eines versuchten Exploits fehl.
- Der Angreifer versuchte, Börsen mit Teilzahlungen zu täuschen, scheiterte jedoch.
- Sowohl Bitfinex als auch Binance konnten die Angriffe abwehren, was die Bedeutung der Sicherheit von Kryptowährungen unterstreicht.
In einer jüngsten Wendung der Ereignisse kam eine angebliche Transaktion im Wert von fast 15 Milliarden Dollar in XRP nicht wie geplant zustande, was zur Aufdeckung eines versuchten „Partial Payments Exploits“ führte.
Bitfinex, eine der bekanntesten Kryptowährungsbörsen, wurde Ziel dieses vereitelten Angriffs. Paolo Ardoino, Chief Technology Officer von Bitfinex, erläuterte den Vorfalldenterklärte, dass der Angreifer vorausgesehen hatte, dass die Software der Börse für die Verarbeitung von Teilzahlungen fehlerhaft konfiguriert sein würde.
Die gescheiterte XRP Transaktion im Wert von 15 Milliarden US-Dollar
Am 14. Januar sorgte eine Transaktion, die zuerst vom Blockchain- trac-Account Whale Alert auf Twitter gemeldet wurde, für großes Aufsehen in der Kryptowährungs-Community. Whale Alert gab an, einen massiven Transfer von 25,6 Milliarden XRP– fast die Hälfte des gesamten im Umlauf befindlichen XRPAngebots – von einerdentWallet zu Bitfinex beobachtet zu haben.
Whale Alert löschte den Beitrag jedoch später und gab als Grund Probleme beim korrekten Auslesen der Antwort des Ripple Knotens an, dass in der ursprünglichen Meldung ein Fehler vorlag.
Paolo Ardoino lieferte Einblicke in die Situation und enthüllte, dass Bitfinex Ziel eines Angreifers geworden war, der einen „Partial Payments Exploit“ ausnutzen wollte. Diese Art von Exploit setzt voraus, dass das System eines Unternehmens so konfiguriert ist, dass es nur das Betragsfeld einer XRP Transaktion liest, welches typischerweise auf einen hohen Wert gesetzt ist.
Der Ausnutzer sendet dann einen deutlich geringeren Betrag, der in einem anderen Transaktionsfeld angegeben ist, um eine Gutschrift für die Differenz zu erhalten.
In diesem Fall ging der Angreifer davon aus, dass die Software von Bitfinex fehlerhaft konfiguriert sei und die Teilzahlung falsch verarbeiten würde, wodurch er von der Transaktion profitieren könnte. Ardoino stellte jedoch klar, dass Bitfinex den Angriff vereitelt hatte, da die Börse das Datenfeld „delivered_amount“ korrekt verarbeitete.
Fehlgeschlagener Angriff auf Binance
Interessanterweise zielte derselbe Angreifer auch auf eine weitere große Kryptowährungsbörse, Binance, mit einer Transaktion über 58,9 Milliarden XRPab. Genau wie der Angriff auf Bitfinex verlief auch dieser Angriff auf Binance erfolglos.
Obwohl es sowohl Bitfinex als auch Binance gelang, diese Angriffsversuche abzuwehren, verdeutlichen diedentdie ständige Notwendigkeit robuster Sicherheitsmaßnahmen in der Kryptowährungsbranche.
Börsen müssen gegenüber verschiedenen Angriffsvektoren wachsam bleiben und ihre Systeme regelmäßig aktualisieren, um potenzielle Schwachstellen umgehend zu beheben.
Der Angriff auf die Teilzahlungs-Sicherheitslücke verdeutlicht, dass Angreifer ständig nach Wegen suchen, Schwachstellen in der Kryptowährungsinfrastruktur auszunutzen. Glücklicherweise verhinderten die Sicherheitsvorkehrungen und -konfigurationen der Börsen in diesem Fall Verluste oder unautorisierte Überweisungen.
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James Kinoti
Als Krypto-Enthusiast teilt James mit Begeisterung sein Wissen über Fintech, Kryptowährungen, Blockchain und Zukunftstechnologien. Die neuesten Innovationen in der Krypto-Branche, Krypto-Gaming, KI, Blockchain-Technologie und anderen Bereichen beschäftigen ihn besonders. Seine Mission: tracüber die neuesten Entwicklungen in verschiedenen Branchen informiert zu sein.
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