Zcoin hofft, dass sein neues Datenschutzprotokoll Lelantus die Konkurrenz überflügelt

- Nach der Einführung von Sigma im Jahr 2019 Lelantus ein neues und verbessertes Benutzererlebnis.
- Der Fokus von Zcoin liegt weiterhin auf dem Datenschutz.
Zcoin ermöglicht es Nutzern, Coins mit Zero-Knowledge-Beweisen zu verbrennen und einzulösen – im Gegensatz zu den auf Ködern basierenden Systemen der Konkurrenz. Dadurch wird sichergestellt, dass verbrannte Coins vernichtet werden und in einen gemeinsamen Pool verbrannter Coins gelangen. Jeder Coin besitzt eine einzigartige, geheime Seriennummer, die nur dem Besitzer bekannt ist. Der kryptografische Nachweis Ihrer verbrannten Coins ermöglicht die Einlösung neuer Coins ohne jegliche Verknüpfungen oder Transaktionshistorie. Das „Eins-aus-vielen“-Beweiskonzept dieser Privacy-Coin ermöglicht die Bestätigung einer verbrannten Coin zur Einlösung, ohne offenzulegen, welche Coin verbrannt wurde.
Was gibt es Neues bei Zcoin?
Wie erwartet, hob das Unternehmen zahlreiche Verbesserungen bei Lelantus hervor. Zcoin erforderte zuvor feste Stückelungen, d. h. die Coins konnten nur in festgelegten Mengen verbrannt werden, z. B. 1, 10, 25, 50 oder 100. Diese technischen Anforderungen führten zu einem Problem der Verschwendung: Wollte man 30 Coins verbrennen, mussten 25 + 10 verbrannt werden. Aufbauend auf Sigma besteht die größte Innovation von Zcoin mit Lelantus darin, dass Nutzer nun beliebige Beträge ausgeben können, wobei die Mindestausgabe eins ist. Auch die Verifizierungsgeschwindigkeit wurde verbessert, wodurch Transaktionen beschleunigt werden.
Ein weiterer Aspekt, der Zcoin gegenüber Konkurrenten wie Monero benachteiligte, war die deutlich längere Proof-Time von 2–10 Sekunden im Vergleich zu Moneros <1 Sekunde. Die Proof-Time von Lelantus hat sich auf 1,5–5 Sekunden verbessert. Die Stärke des neuen Datenschutzprotokolls liegt vor allem in seinem hohen Grad an Anonymität. Während Monero mit einer Anonymitätsmenge von 11 hinterherhinkt, erreicht Lelantus eine Anonymitätsmenge von 2^16–2^17.
Der Fokus des neuen Protokolls liegt weiterhin auf der Sicherheit. Die standardmäßig aktivierte Privatsphäre gewährleistet die Anonymität des Systems (weniger Nutzer erleichtern die De-Anonymisierung). Es erfordert zudem eine Konfiguration ohne vertrauenswürdige Einstellungen, wodurch – entgegen dem Namen – potenzielle Zugriffspunkte vermieden werden, indem kompromittierte Parameter erstellt werden, die anschließend möglicherweise gelöscht werden.
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Sophia Atkinson
Sophia ist eine begeisterte Autorin und Analystin und arbeitete vor ihrem Wechsel zu Cryptopolitanin der Daten- und Medienberatung. Sie enjdaran, relevante Krypto-Geschichten aufzuspüren und ihren Lesern zu präsentieren. Neben dem Schreiben spielt Sophia Saxophon in einer kubanischen Big Band.
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