Würde eine weitere Krypto-Säuberung bei Google und YouTube Bitcoin -Kurs auf 3000 Dollar drücken?

Die jüngste Krypto-Säuberung auf YouTube hat die Kryptowährungswelt genauso stark erschüttert wie die Ankündigung von CCN, die Plattform nach einem Google-Algorithmus-Update abzuschalten.
Obwohl Google ein Technologie- und Mediengigant ist, war das Unternehmen in der Vergangenheit nicht nur im Bereich der Kryptowährungen, sondern auch auf verschiedenen Plattformen bei Verlagen berüchtigt.
Angesichts der sich ständig ändernden Google-Suchalgorithmen geraten Verlage manchmal ins Hintertreffen, wodurch jedes Mal eine Lücke entsteht, wenn eine Veröffentlichungsplattform von einer Änderung der Google-Richtlinien betroffen ist.
Vor wenigen Monaten kündigte CCN, eine der beliebtesten Krypto-Nachrichtenplattformen, ihre Schließung an und machte Google-Updates für einen drastischen Traffic- und damit einhergehenden Umsatzrückgang verantwortlich. Es folgten heftige Diskussionen und peinliche Kommentare zum neuesten Google-Update, die schließlich zu einer offiziellen Klarstellung und der Wiederherstellung des CCN-Traffics führten.
Offenbar hat Google mit ähnlichen Argumenten über YouTube auch den Kryptowährungsbereich angegriffen. Diese Argumente umgehen oder billigen die YouTube-Richtlinien nicht. Es überrascht daher nicht, dass die nun als Krypto-Säuberung bezeichnete Aktion in einer Pressemitteilung schnell als „Fehler“ vertuscht wurde.
Die Stellungnahme erklärt , dass die Entfernung der Videos zum Thema Kryptowährungen ein Fehler war und dass auch Google, wie alle anderen Plattformen, Fehler machen kann. Weiterhin wird erklärt, dass die Wiederherstellung der gelöschten Videos gemäß den Google-Richtlinien bereits eingeleitet wurde, da die Videos „irrtümlich“ entfernt wurden.
Analyse der Krypto-Säuberung auf YouTube
Trotz einiger Ähnlichkeiten unterscheidet sich die aktuelle YouTube-Säuberung von Kryptoinhalten von dem, was mit CCN geschah. Googles Algorithmen waren schon immer darauf ausgelegt, Inhalte zu sperren und herabzustufen, denen es an Authentizität, Originalität und Verantwortungsbewusstsein mangelt.
Die Krypto-Säuberung auf YouTube zeigt ein ähnliches Verhalten: Kleinere Kanäle, die meist von Einzelpersonen oder kleinen Teams betrieben werden, wurden getroffen, während große Kanäle wie CCN verschont blieben.
Aufgrund der dezentralen Struktur der Kryptowährungswelt wurden die meisten Videos, die von der Krypto-Säuberung betroffen waren, von kleinen Gruppen oder Einzelpersonen hochgeladen.
YouTube-Krypto-Säuberung und Bitcoin Preis
Die Krypto-Bereinigung begann am Weihnachtsabend und dauerte zwei weitere Tage. Es scheint jedoch, dass die Entscheidung deutlich früher – mindestens eine Woche vor Weihnachten – gefallen ist, da der Bitcoin Kurs am 18. Dezember auf bis zu 6500 US-Dollar gesunken war.

Selbst wenn wir die Idee als Verschwörungstheorie abtun, wären die Auswirkungen einer Krypto-Säuberung auf YouTube eher indirekt. Einzelpersonen und kleine Gruppen, die einen Großteil der Kryptowährungshändler ausmachen, wären am stärksten betroffen. Gleichzeitig wären aber auch Plattformen, die YouTube zur Traffic-Generierung nutzen, direkt betroffen.
Andererseits würde der Kryptowährungsmarkt selbst im Falle zukünftiger Krypto-Säuberungen auf YouTube nur geringfügig beeinträchtigt. Man kann mit Sicherheit sagen, dass der Kryptowährungsbereich keinem größeren Risiko ausgesetzt wäre.
Die aktuelle Säuberung von YouTube-Inhalten in Bezug auf Kryptowährungen dient eher als höflicher Warnhinweis an die Blogger und Content-Produzenten, sich sehrtronBackup-Optionen zuzulegen.
Titelbild von Pexels
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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