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Die Weltbank warnt davor, dass US-Zölle auf indische Exporte das Wachstum Südasiens bremsen werden

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Weltweit tendieren die Zentralbanken zu einer lockeren Geldpolitik, da die Fed weitere Zinssenkungen andeutet, Europa jedoch nicht
  • Die Weltbank warnt davor, dass die US-Zölle auf indische Exporte das Wirtschaftswachstum Südasiens im Jahr 2026 verlangsamen werden.
  • Das regionale Wachstum dürfte von 6,6 % im Jahr 2025 auf 5,8 % im Jahr 2026 sinken, hauptsächlich aufgrund von Gegenwind im Handel.
  • Die Modi-Regierung hat eine umfassende Steuerreform eingeleitet und die Investitionen in die Infrastruktur massiv erhöht, um die Nachfrage aufrechtzuerhalten.

Die Weltbank hat davor gewarnt, dass die neu eingeführten US-Zölle auf indische Exporte das Wirtschaftswachstum Südasiens im Jahr 2026 belasten könnten. Obwohl die Region danktronöffentlicher Investitionen derzeit noch widerstandsfähig ist, werden die Auswirkungen der zunehmenden Handelsspannungen voraussichtlich im nächsten Jahr spürbar werden.

wird sich das Wirtschaftswachstum in Südasien voraussichtlich verlangsamen . Der Bericht umfasst Indien, Bangladesch, Sri Lanka, Nepal, Bhutan und die Malediven. Die Herabstufung spiegelt die erwartete Belastung durch höhere Zölle auf indische Exportgüter in die USA sowie eine insgesamt schwächere Exportleistung wider.

Die USA besteuern indische Exporte und arbeitsintensive Industrien

Die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums ist größtenteils auf die Handelsspannungen zwischen den USA und Indien zurückzuführen. US-Präsidentdent Trump hatte Anfang des Jahres einen 50-prozentigen Einfuhrzoll auf fast die Hälfte aller indischen Exporte angekündigt – einen der schärfsten Zölle, die jemals gegen einen US-Handelspartner verhängt wurden. Die Maßnahme betrifft Exporte im Wert von rund 50 Milliarden US-Dollar, wobei Indiens arbeitsintensive Branchen voraussichtlich am stärksten betroffen sein werden.

Branchen wie Textilien, Edelsteine ​​und Schmuck, Lederwaren und Garnelen sind besonders stark betroffen. Die Exporteure dieser Sektoren sind zumeist kleine und mittlere Unternehmen, die stark vom US-Markt abhängig sind, der etwa ein Fünftel der gesamten indischen Exporte ausmacht. Rund drei Viertel der in die USA exportierten indischen Waren sind nun von diesen Zöllen betroffen.

Die Weltbank erklärte, dass die indische Wirtschaft zwar derzeit durch staatliche Ausgaben und die Binnennachfrage gestützt werde, diese Zölle aber ab Mitte dieses Jahres allmählich negative Auswirkungen auf das Wachstum haben würden.

Die Regierung von Premierminister Narendra Modi hat energische Maßnahmen ergriffen, um den Druck zu mindern. Im vergangenen Monat kündigten Beamte die größte Steuerreform seit 2017 an, bei der die Zölle auf viele Waren – von Shampoos bis hin zu Autoteilen – gesenkt wurden, um den Binnenkonsum und die Stimmung in der Wirtschaft anzukurbeln.

Gleichzeitig hat Indien seine Investitionen in die Infrastruktur – darunter Straßen, Eisenbahnen und Energieprojekte – weiter erhöht, um das Wirtschaftswachstum und private Investitionen anzukurbeln. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Plans zur Stärkung der indischen Wachstumsgrundlage angesichts der globalen Konjunkturabschwächung.

Die Weltbank hat ihre Wachstumsprognose für Indien im laufenden Fiskaljahr (bis März 2026) von 6,3 % auf 6,5 % angehoben. Ihre Prognose für das nächste Fiskaljahr senkte sie jedoch auf 6,3 %, unter anderem aufgrund der erwarteten negativen Auswirkungen von Zöllen und einer schwächeren globalen Nachfrage.

Regionale ripple in Südasien

Indiens wirtschaftlicher Niedergang wird sich mit Sicherheit auch auf seine Nachbarländer auswirken. Als größte Volkswirtschaft Südasiens trägt Indien zu über 75 % zum BIP dieser Subregion bei; daher haben Handels- und Investitionsbeziehungen erhebliche Auswirkungen auf Länder wie Bangladesch, Nepal und Sri Lanka.

Bangladesch beispielsweise, dessen Textil- und Bekleidungsexporte in weltweit verkauften Waren münden, könnte eine geringere Nachfrage nach den Vorprodukten verzeichnen, die es nach Indien liefert. Sri Lanka, das selbst mit einer Finanzkrise zu kämpfen hat, ist stark vom Tourismus und den Handelsbeziehungen mit Indien abhängig, die schwinden könnten, wenn das Wachstum den Exportbedarf übersteigt. Auch für Nepal und Bhutan, deren Volkswirtschaften eng mit der Indiens verflochten sind, könnten die Überweisungen und Exporterlöse zurückgehen.

Im Bericht der Weltbank hieß es, dass die Verlangsamung der indischen Exporte einen ripple in der gesamten Region haben und sich auf die industriellen Lieferketten, den Transportsektor und die Handelsdienstleistungen auswirken würde.

Die Diversifizierung des Handels ist für Südasien eine wichtige langfristige Lehre aus der aktuellen Situation. Ökonomen raten unter anderem dazu, die Exporte in Schwellenländer in Afrika, Südostasien und Lateinamerika zu steigern sowie verstärkt in wertschöpfungsintensive Branchen zu investieren, um die Abhängigkeit von nur ein oder zwei wichtigen Handelspartnern zu verringern.

Die Weltbank hob zudem die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit hervor, insbesondere in den Bereichen Technologie, grüne Energie und digitaler Handel. Eine stärkere regionale Integration der südasiatischen Volkswirtschaften könnte dazu beitragen, externe Schocks abzumildern und neue Märkte zu erschließen.

Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman erklärte, die Regierung werde ihre Investitionsausgaben weiter erhöhen und die Industrie durch Kredite und Innovationen unterstützen.

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