Zusammenfassung (TL;DR)
- Britische CBDC soll zur sichersten Währung werden
- Der Direktor der Bank of England mahnt zur Vorsicht beim Ausschluss von Blockchain-Nutzern.
Tom Mutton, Direktor für Fintech bei der Bank of England (BoE), sagte, dass, sollte die britische CBDC jemals Realität werden, sie die sicherste verfügbare Geldart wäre.
Dies sagte er am Donnerstag auf der Konferenz „Future of Fintech“ im Rahmen einer Diskussion über die Aussichten für die britische CBDC , die sich noch in der Forschungsphase befindet.
Mutton ging auf die Reaktionen auf das Diskussionspapier der Bank of England zu digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) sowie auf die Zukunftsaussichten dieser Technologie ein. Er erklärte, dass eine britische CBDC noch umfangreiche Entwicklungsarbeiten benötige, bevor sie eingeführt werden könne.
Im Gegensatz zu früheren Äußerungen der Bank of England (BoE) zu dieser Technologie zeigte er sich jedoch weiterhin optimistisch hinsichtlich des Potenzials der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) und der Blockchain-Technologie. Der Direktor der BoE grenzte die geplante CBDC zudem von bestehenden privaten Stablecoins ab, indem er sie mit anderen Formen privaten Geldes verglich.
Er sagte: „Die Möglichkeit, ‚privates‘ Geld – wie beispielsweise eine Bankeinlage – jederzeit in ‚öffentliches‘ Geld umzuwandeln, das von der Zentralbank in Form von cashausgegeben wird, ist eine Grundlage dieses Vertrauens. Sie fördert zudem das Verständnis, dass verschiedene Geldarten einheitlich sind und sich somit austauschen lassen.“
Britische CBDC: Lasst uns das Blockchain-Kind nicht mit dem Bitcoin Badewasser ausschütten
Angesichts der jüngsten Umweltbedenken bezüglich Bitcoin , die zu verstärkter Skepsis gegenüber Blockchain geführt haben, rief Mutton zur Ruhe auf. Er betonte, dass die Bank of England weder die Ausgabe noch die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) auf Basis einer Blockchain angekündigt habe, und beharrte darauf, dass man Bitcoin und Blockchain nicht vorschnell verwerfen solle.
Er äußerte sich auch zu dem Diskussionspapier zur britischen digitalen Zentralbankwährung (CBDC), das die Bank of England im Laufe des Jahres veröffentlichen wird. Er deutete an, dass die Reaktionen im Großen und Ganzen einem vorsichtigen Vorgehen positiv gegenüberstehen.
„Ungeachtet der Position derdentzur Frage, ob eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) erforderlich sei oder nicht, herrschte nahezu allgemeine Übereinstimmung darüber, dass die Vor- und Nachteile eingehend untersucht werden müssten“, sagte er.

