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Warum Blockchain noch nicht der beste Freund des Bankwesens ist…

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Warum Blockchain noch nicht der beste Freund des Bankwesens ist…
  • Die Blockchain-Technologie, die als der nächste große Trend im Finanzwesen gefeiert wurde, hat nicht den erwarteten Erfolg erzielt.
  • Seine Kernfunktionalität besteht darin, ein fortschrittliches, sicheres und transparentes offenes Tabellenkalkulationsprogramm zu sein.
  • Regulatorische Vorsicht und Liquiditätsprobleme behindern die vollständige Integration in die Wall Street.

Wenn die Bereiche Hochfinanz und Spitzentechnologie aufeinandertreffen, ist das Ergebnis schlichtweg spektakulär. Stichwort Blockchain: Die Technologie, die als nächster Meilenstein im Finanzwesen gefeiert wird. Doch trotz ihres enormen Potenzials scheinen sich Wall Street und Blockchain noch in der Kennenlernphase zu befinden.

Lasst uns herausfinden, warum.

Nicht alles, was glänzt, ist Blockchain

Erinnern Sie sich an das Jahr 2015? In jenem Jahr war die Finanzwelt in Aufruhr, als Blythe Masters, die Koryphäe der Wall Street, CEO von Digital Asset Holdings, einem Blockchain-Unternehmen, wurde.

Es schien fast so, als stünde die Blockchain kurz davor, das Bankwesen vollständig zu digitalisieren. Die Botschaft war eindeutig: Die Zukunft des Finanzwesens ist genauso revolutionär wie die Entstehung des Internets.

Spulen wir vor in die Gegenwart. Die meisten Blockchain-Startups, einschließlich solcher im Bereich digitaler Assets, haben nicht den erwarteten Erfolg erzielt. Kryptowährungen hatten zwar ihren glanzvollen Moment, doch die Erfolge ließen zu wünschen übrig.

Doch außerhalb dieser Nische bleibt das Finanzökosystem von den Erschütterungen der Blockchain weitgehend unbeeindruckt. Und über den jüngsten Krypto-Crash, der nur für noch mehr Verwunderung sorgte und die Skepsis weiter anheizte, wollen wir gar nicht erst reden.

Das Wesen der Blockchain

Aber das ist der springende Punkt. Kritiker wie Befürworter sollten den Kern der Blockchain erkennen. Es geht nicht nur um digitale Währungen und wilde Marktschwankungen.

Im Kern ist die Blockchain eine hochentwickelte, offene Tabellenkalkulation, die in Echtzeit funktioniert und für jeden und überall zugänglich ist. Jede einzelne Transaktion oder jeder digitale Vermögenswert hat seine eigene, eindeutige Blockchain.

Was ist das Geheimnis? Die Verschlüsselung. Ein sicherer Code schützt diese Tabellen. Zum Bearbeiten benötigen Sie genau diesen Schlüssel. Es geht nicht nur um Transparenz, sondern um beispiellose Sicherheit.

Viele warnen lautstark vor Blockchain-Hacks. Doch in Wirklichkeit zielen diese Angriffe auf die Schlüsselcodes ab, die vom eigentlichen Blockchain-System getrennt sind.

David Treat, ein Technologie-Pionier bei Accenture, hebt das Potenzial der Blockchain hervor: die Möglichkeit absoluter Transparenz. In einer Finanzwelt, die sich hin zu transparenten und revisionsfreundlichen Prozessen entwickelt, erscheint die Blockchain als nächster logischer Schritt.

Hindernisse für die Romanze zwischen Blockchain und Bankwesen

Wenn Blockchain so bahnbrechend ist, warum hat sie die Wall Street noch nicht begeistert? Nun, die Regulierungsbehörden. Die Hüter fairer Märkte sind naturgemäß vorsichtig, insbesondere wenn es um enorme Summen von Anlegergeldern in Wertpapieren geht. Die Umstellung auf ein neues System ist kein Wochenendausflug, sondern eine langfristige Entscheidung.

Und dann ist da noch das Liquiditätsproblem. Hochaktive Märkte sind aufgrund ihrer Preisvorteile und minimalen Transaktionskosten beliebt. Selbst wenn die Blockchain-Technologie überlegen ist, ist der Übergang von etablierten Systemen, wie dem riesigen Anleihenmarkt, alles andere als einfach.

Doch es ist nicht alles düster. Handelsabwicklung und -verarbeitung erweisen sich als die vielversprechendsten Kandidaten für die Blockchain-Einführung. Die Herausforderung?

Die Zusammenführung von Transaktionen, die auf der Blockchain gespeichert sind, mit solchen, die nicht auf ihr gespeichert sind, stellt eine Herausforderung dar. Unternehmen wie Web3, insbesondere Chainlink, erzielen hier Fortschritte. Ihr Ziel ist die nahtlose Integration von Blockchains mit externen Daten.

Darüber hinaus sind auch die großen traditionellen Banken nicht völlig blind für die Attraktivität der Blockchain-Technologie. Citigroup experimentiert mit einem Projekt zur Umwandlung cash in digitale Token, um Geldtransfers zu vereinfachen. JPMorgan steht dem kaum nach und wickelt bereits Transaktionen zwischen Kunden über ein Blockchain-basiertes Abwicklungsnetzwerk ab.

Aber

Wie Accenture-Experte Treat treffend feststellt, vollzieht sich Transformation nicht über Nacht. Trotz vorsichtigen Optimismus und schrittweiser Annäherung an die Blockchain-Technologie bleibt die Finanzwelt zurückhaltend und wartet auf den richtigen Moment, um den Sprung in dieses digitale Zeitalter zu wagen.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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