Von der Wall Street zu Krypto: Der Reiz von Bitcoin Spot-ETFs

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Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass die alteingesessenen Giganten der Wall Street, genau wie wir alle, dem Lockruf der Kryptowährungen erliegen? Noch vor Kurzem hätte die traditionelle Finanzwelt Bitcoin einmal mit der Kneifzange angefasst. Jetzt drängen sie sich förmlich darauf, auf den Bitcoin -ETF-Zug aufzuspringen. Warum? Tauchen wir ein in die Materie und analysieren wir, was da vor sich geht.
Den Bitcoin -ETF-Wahn verstehen
Hier die Kurzfassung: Bitcoin ETFs sind das neueste Spielzeug der Wall Street. Falls Sie sich fragen: „ETFs – was ist das denn?“, keine Sorge. Börsengehandelte Fonds (ETFs) repräsentieren einen gigantischen 7-Billionen-Dollar-Markt.
Vereinfacht gesagt, sind sie wie Investmentfonds, die an Börsen gehandelt werden. Sowohl Krypto-Startups als auch große Wall-Street-Manager drängen seit Langem darauf, einen ETF aufzulegen, der direkt Bitcoinhält.
Warum ist das so wichtig? Weil bisher die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) die Rolle des Elternteils übernommen hat, der gesagt hat: „Nein, dieses Spielzeug darfst du nicht haben!“
Nicht die Futures-gedeckten Bitcoin ETFs – die wurden 2021 zugelassen –, sondern die Spot Bitcoin ETFs. Das Argument dieser entschlossenen Pioniere? Macht diese ETFs zugänglich, und ihr werdet sehen, wie die Beteiligung am Kryptomarkt in die Höhe schnellt.
Aber hier liegt der springende Punkt. Wenn Sie sich über den Unterschied zwischen Bitcoin Futures und BitcoinSpot nicht im Klaren sind, keine Panik. Bitcoin Futures sindtrac, die den Kauf-/Verkaufspreis für einen späteren Zeitpunkt festlegen.
Bitcoinim Spot-Handel? Das ist der echte Handel. Sie kaufen oder verkaufen die digitale Währung direkt an Börsen. Während Sie mit Futures nur einen Teil des Kuchens erhalten, bekommen Sie mit Bitcoinim Spot-Handel das ganze Paket.
Das Tauziehen zwischen Regulierungsbehörden und Finanzgiganten
Die Vergangenheit ist reich an Pionieren und ihren bemerkenswerten Momenten. Der ProShares Bitcoin Strategy ETF sicherte sich im Oktober 2021 die Krone als erster Bitcoin Futures-ETF in den USA.
Das nördliche Nachbarland Kanada stand dem in nichts nach, der Purpose Bitcoin ETF sorgte in Toronto für Furore. Doch es herrschte ein wahrer Wirbelwind an Aktivitäten.
Investmenttrusts, so ähnlich sie auch ETFs sein mögen, brachten einige Einschränkungen mit sich. Erinnern Sie sich an Grayscale und seinen erbitterten Kampf gegen die SEC, als es darum ging, seinen Trust in einen ETF umzuwandeln? Spoiler: Grayscale gewann.
BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, betrat die Bühne und mischte kräftig mit. Die Folge? Der Kryptomarkt erlebte einen regelrechten Boom, und eine Flut von Anträgen traf von Branchengrößen wie Fidelity und WisdomTree ein.
Grayscales Traum scheint es zu sein, für seine Investoren einen wahren Geldsegen (oder sollte ich besser sagen: Bitcoin?) zu ergattern. Die SEC, trotz all ihrer Bürokratie, stellt sich dem nicht in den Weg. Es gibt eine gewisse, wenn auch noch etwas unklare, Klarheit darüber, wie sich diese Geschichte entwickeln könnte.
Falls Sie sich nun fragen, warum die SEC in dieser Angelegenheit so hartnäckig ist, habe ich drei Worte für Sie: Volatilität, Wert und Verifizierung. Die Regulierungsbehörden haben wegen des unberechenbaren Verhaltens von Bitcoinschlaflose Nächte verbracht.
Ich meine, ein Plus von 305 % im Jahr 2020, ein Anstieg um 60 % im Jahr 2021 und ein schockierender Einbruch um 64 % im Jahr 2022? Was für eine Achterbahnfahrt! Hinzu kommt die Skepsis der SEC hinsichtlich der korrekten Bewertung von Token wie Bitcoin und die Komplexität der Ermittlung ihrer rechtmäßigen Eigentümer. Und dann noch potenzieller Betrug und Manipulation – das ergibt einen ziemlich explosiven Mix.
Doch nicht alles ist düster. Kluge Köpfe wie BlackRock schlagen Überwachungsvereinbarungen vor, um die Bedenken der SEC auszuräumen. Coinbase hat sich dabei als bevorzugter Partner etabliert und ist somit der bevorzugte Kontrollinstanz für diese ETF-Emittenten.
Letztendlich, auch wenn einige Marktexperten die Zulassung eines Bitcoin Spot-ETFs bis Jahresende vorhersagen, rate ich dazu, nicht zu viel zu erwarten. Schließlich haben es schon viele versucht und sind gescheitert.
Aber wenn sich Regulierungsbehörden und Vermögensverwalter vielleicht mal zu einer Tasse Tee zusammensetzen und reden, wer weiß? Die Zukunft könnte uns überraschen. Eines ist jedoch klar: Von der Wall Street ist keine Freundlichkeit zu erwarten. Der Reiz von Bitcoin -ETFs? Es geht nur ums Geld, mein Lieber.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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