Das Weiße Haus erklärt, Elon Musk habe bei DOGE keine offizielle Funktion oder Entscheidungsbefugnis

- Das Weiße Haus erklärt, Elon Musk habe keine offizielle Macht bei DOGE und bestätigt in einer Gerichtsakte, dass er lediglich Berater von Trump und kein Entscheidungsträger sei.
- 13 demokratische Generalstaatsanwälte reichten Klage ein, um das DOGE-Team zu blockieren, da es ihrer Ansicht nach illegal auf Regierungssysteme zugreift und Bundesangestellte entlässt.
- Die Bundesgerichte sind in Bezug auf Elons Befugnisse gespalten: Ein Richter hat DOGE den Zugriff auf die Systeme des Finanzministeriums untersagt, während andere Richter dem Unternehmen erlauben, weiterhin Stellen abzubauen.
Elon Musk hat keine offizielle Kontrolle über DOGE, bestätigte das Weiße Haus am Montag und beendete damit Spekulationen, der Milliardär habe Einfluss auf Trumps Regierungsreform. Die beim Bundesgericht eingereichte Erklärung stellt klar: Elon kann Trump beraten, aber er leitet DOGE nicht.
In der von Joshua Fisher, dem Leiter des Verwaltungsbüros, unterzeichneten Gerichtsakte heißt es, Elon sei zwar ein hochrangiger Berater des Weißen Hauses, habe aber keine Befugnis, Regierungsentscheidungen zu treffen. „Wie andere hochrangige Berater des Weißen Hauses hat auch Herr Elon keine faktische oder formale Befugnis, selbst Regierungsentscheidungen zu treffen“, so. Darin wird außerdem bestätigt, dass Elon weder Mitarbeiter des Ministeriums für Regierungseffizienz (DOGE) ist noch dort eine administrative Position innehat.
Rechtsstreit um Elons Zugang zu föderalen Systemen
Trumps Erlass räumte DOGE zwar weitreichende Befugnisse zur Bekämpfung von Verschwendung, zum Abbau von Stellen im öffentlichen Dienst und zur Kürzung von Ausgaben ein, löste aber gleichzeitig eine Klagewelle aus. Am Montag hielt die US-Bezirksrichterin Tanya Chutkan eine Dringlichkeitsanhörung ab, nachdem 13 demokratische Generalstaatsanwälte einen sofortigen Stopp von Elons Zugriff auf Regierungsdaten und seiner Befugnis, Bundesangestellte zu entlassen, gefordert hatten.
Die Bundesstaaten behaupten, Elons Team habe bereits Regierungsdatenbanken genutzt, um potenzielle Opfer für Massenentlassungen und die Einstellung von Bundesprogrammendent. „Was ich höre, ist in der Tat beunruhigend, aber ich brauche Beweise und Fakten, bevor ich etwas verkünden kann“, sagte Chutkan während der Anhörung.
Die in Washington, D.C., eingereichte Klage fordert das Gericht auf, DOGE den Zugriff auf Systeme von sieben Behörden zu untersagen, darunter das Arbeitsministerium, das Bildungsministerium, das Ministerium für Gesundheit und Soziales, das Energieministerium, das Verkehrsministerium, das Handelsministerium und das Personalmanagementbüro. Sie zielt außerdem darauf ab, Elons Team daran zu hindern, Mitarbeiter zu entlassen oder zu beurlauben.
Regierungsanwälte konnten nicht bestätigen, ob Massenentlassungen bereits stattgefunden hatten. „Die Entlassung Tausender Bundesangestellter ist keine Kleinigkeit. Konnten Sie das nicht bestätigen?“, hakte Chutkan nach. Ein Anwalt des Justizministeriums versprach, noch am selben Tag ein Update zu geben.
20 Klagen stellen Elons Rolle bei DOGE in Frage
Mindestens 20 Klagen sind vor Bundesgerichten anhängig, die allesamt Elons Befugnisse über DOGE in Frage stellen. Die Kläger argumentieren, dass Elon eine Macht ausübt, die gemäß der Ernennungsklausel der US-Verfassung nur vom Senat bestätigten Beamten zustehen sollte.
Am vergangenen Freitag verlängerte die US-Bezirksrichterin Jeannette Vargas in New York eine einstweilige Verfügung, die Elons Team den Zugriff auf die Systeme des Finanzministeriums untersagt – über die Zahlungen in Billionenhöhe abgewickelt werden. Andere Richter entschieden jedoch zugunsten von DOGE und erlaubten Elons Team somit, seine Arbeit in verschiedenen Behörden fortzusetzen.
Trump und Elon betonen, die Mission sei einfach: Ineffizienzen beseitigen und Regierungsabläufe optimieren. Kritiker argumentieren jedoch, dass DOGE mangelnde Aufsicht gewährleiste, in rechtlichen Grauzonen agiere und wichtige Behörden destabilisieren könne.
Trotz der rechtlichen Herausforderungen treibt DOGE die Arbeit voran. Die Behörde hat in verschiedenen Bundesbehörden, darunter dem Landwirtschaftsministerium, dem Außenministerium, der NASA und der Sozialversicherung, „DOGE-Partnerkonten“ eingerichtet und bittet die Bürger um Mithilfe bei derdentvon Verschwendung und Betrug.
Am Montag veröffentlichte ein offizieller DOGE-Partneraccount auf X (ehemals Twitter) einen öffentlichen Aufruf zu Hinweisen bezüglich der Securities and Exchange Commission (SEC): „DOGE bittet die Öffentlichkeit um Hilfe! Bitte senden Sie diesem Account eine Direktnachricht mit Hinweisen zur Aufdeckung und Behebung von Verschwendung, Betrug und Missbrauch im Zusammenhang mit der Securities and Exchange Commission.“
Angesichts der vielen Klagen ist der Streit um Elons Rolle bei DOGE noch lange nicht beigelegt. Da Milliarden von Steuergeldern und Tausende von Regierungsjobs auf dem Spiel stehen, könnten die bevorstehenden Gerichtsverfahren darüber entscheiden, wie viel Macht Trumps Effizienzmaschinerie tatsächlich besitzt.
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