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Was macht den US-Aktienmarkt so unzerbrechlich?

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Der S&P 500 erreichte seinen zweithöchsten Schlusskurs in der Geschichte und legte in diesem Jahr um über 1.000 Punkte zu, obwohl geopolitische Spannungen und Zinssenkungen nicht mehr im Fokus stehen.
  • Technologieaktien, insbesondere von KI-getriebenen Unternehmen wie Nvidia und den „Magnificent Seven“, treiben das Wachstum des Aktienmarktes maßgeblich an.
  • tronWirtschaftsdaten, wie beispielsweise besser als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktberichte, halten das Vertrauen der Anleger hoch, trotz Inflationssorgen und steigender Ölpreise.

In Anbetracht des geopolitischen Chaos und der wirtschaftlichen Überraschungen dieser Woche würde man erwarten, dass der US-Aktienmarkt einen Einbruch erleidet.

Der S&P 500 verzeichnete gestern tatsächlich seinen zweithöchsten Schlusskurs aller Zeiten. Er liegt nun weniger als 0,5 % unter einem neuen Allzeithoch. Trotz globaler Unruhen und enttäuschter Hoffnungen auf eine Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte bleibt der Markt felsenfest.

Der S&P 500 ist seit Jahresbeginn um mehr als 1.000 Punkte gestiegen und hat seit Oktober 2023 einen Zuwachs von 40 % verzeichnet. Dies entspricht einer unglaublichen Marktkapitalisierung von 14 Billionen US-Dollar in weniger als einem Jahr (etwa 1,2 Billionen US-Dollar pro Monat).

Ein unzerbrechlicher Markt?

Die Annahme, die Inflation würde auf 2 % sinken und die Fed die Zinsen weiter senken, hat einen Kursanstieg ausgelöst. Mehrere Zinssenkungen um 50 Basispunkte waren für dieses Jahr bereits eingepreist.

Doch das änderte sich letzte Woche. Ein überraschendtronArbeitsmarktbericht zerstörte alle Hoffnungen auf eine aggressive Zinssenkung.

Die US-Wirtschaft schuf im September 107.000 mehr Arbeitsplätze als erwartet, wodurch die Arbeitslosenquote auf 4,1 % sank.

Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im November sank von fast 50 % auf nur noch 3 %. Und die Chancen auf mindestens eine Zinssenkung um 50 Basispunkte im Jahr 2024 fielen auf 18 %. Doch der Markt reagierte völlig unbeeindruckt.

Und der Technologiesektor ist ein Gigant. Wachstumsaktien, insbesondere solche im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), bleiben die Stärke des Marktes.

Der Russell 1000 Growth Index ist in diesem Jahr um fast 11 % gestiegen. Andere Sektoren, wie beispielsweise Value-Aktien, hatten hingegen Mühe, mitzuhalten.

Die sogenannten „Glorreichen Sieben“ (Apple, Alphabet, Amazon, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla) machen etwa 60 % der jüngsten Kursgewinne des S&P 500 aus.

Künstliche Intelligenz und technologische Innovationen sorgen dafür, dass diese Unternehmen auch bei hohen Zinsentron.

Nehmen wir zum Beispiel Nvidia. Das Unternehmen profitiert massiv vom KI-Boom, und Investoren (sowie die Weltwirtschaft) setzen auf seine zukünftige Rentabilität.

Die Geschichte belegt die Stärke des Marktes

Die Geschichte zeigt, dass sich der US-Aktienmarkt von einigen schweren Einbrüchen erholt hat. Die Finanzkrise von 2008 führte zu einem Rückgang von fast 50 %, doch innerhalb weniger Jahre erreichte der Markt neue Höchststände.

Die COVID-19-Pandemie? Dasselbe Spiel. Nach einem massiven Einbruch im März 2020 erholte sich der Markt rasant, angetrieben von Konjunkturmaßnahmen und Technologieaktien.

Betrachtet man die Daten der letzten zwei Jahrzehnte, so haben US-Aktien in 17 der letzten 20 Jahre Gewinne erzielt, selbst bei erheblichen zwischenzeitlichen Rückgängen. 

Anleger kennen dieses Muster, und es gibt ihnendent, selbst in schwierigen Zeiten. Nun prognostiziert die UBS, dass die USA vor einem Boom wie in den „Goldenen Zwanzigern“ stehen könnten.

Analysten der UBS glauben, dass die Wahrscheinlichkeit für einen massiven Wirtschaftswachstumszyklus, ähnlich dem nach dem Ersten Weltkrieg, bei 50 % liegt. 

Damals erlebte die US-Wirtschaft einen Bauboom und der Wohlstand der Familien wuchs. Laut UBS spiegeln KI und technologische Innovationen heute die weitverbreitete Einführung von Elektrizität und Autos in den 1920er-Jahren wider. 

Ob wir ein Szenario wie in den Goldenen Zwanzigern erleben werden, bleibt abzuwarten, aber die Anleger setzen bereits darauf.

Trotz der Befürchtungen einer wieder anziehenden Inflation, steigender Arbeitslosigkeit oder gar einer möglichen Rezession setzen die Anleger auf anhaltendes Wachstum. 

Eine Umfrage der Financial Times unter 37 Ökonomen ergab, dass die meisten in den nächsten Jahren keinentracerwarten. Diese Einschätzung hat bei Anlegern zu einer sanften Landung der Konjunktur geführt. 

Sie glauben, dass der Balanceakt der Fed zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit zu stabilem Wachstum führen wird, ohne den Markt zum Einsturz zu bringen.

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