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Was Elons Tesla im nächsten Jahr erreichen muss, um seine Bewertung nach Trump zu rechtfertigen

In diesem Beitrag:

  • Teslas Bewertung von 1,4 Billionen Dollar hängt davon ab, ob das Unternehmen Robotaxis auf den Markt bringt, den Absatz von Elektrofahrzeugen steigert und die extrem hohen Erwartungen im Jahr 2025 bewältigen kann.
  • Der Wegfall der staatlichen Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge in Höhe von 7.500 US-Dollar könnte den Absatz beeinträchtigen, aber Konkurrenten wie Ford und GM könnten noch stärker darunter leiden.
  • Der größte Teil des Wachstums von Tesla im Jahr 2025 wird aus China kommen, wo das Unternehmen aggressive Auslieferungsziele erreichen muss, um auf traczu bleiben.

Teslas Aktienkurs erlebt einen derart turbulenten Aufstieg, dass selbst Bitcoin vor Neid erblassen würde. Die Unternehmensbewertung liegt bei 1,4 Billionen US-Dollar und macht Tesla damit zum achtwertvollsten Unternehmen der Welt. Das ist mehr als das BIP der meisten Länder. Doch das Merkwürdige ist: Teslas Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beträgt 131,7. Der Durchschnitt des S&P 500? Lediglich 21,6.

Analysten zufolge braucht Tesla mehr als leere Versprechungen und Elon Musks Twitter-Eskapaden, um diese astronomische Bewertung im Jahr 2025 zu rechtfertigen. Das Unternehmen muss konkrete Ergebnisse liefern, allen voran seine lange angekündigten Robotaxi-Pläne. Und nicht zu vergessen: das Kerngeschäft mit dem Verkauf von Elektrofahrzeugen, das unter enormem Druck steht.

Robotaxis oder nichts

Teslas Zukunft hängt davon ab, ob es dem Unternehmen gelingt, sein größtes Prestigeprojekt zu realisieren: eine Flotte vollautonomer Robotaxis. Elon Musk gab der Welt im Oktober auf dem „We Robot“-Event einen ersten Einblick in Teslas Robotaxi-Konzept, doch es handelte sich eher um einen Teaser als um einen fulminanten Start.

Die Demonstration fand auf dem Gelände von Tesla statt, und niemand weiß, ob diese Autos auch in der realen Welt bestehen können – oder nur auf Teslas Hinterhof.

Stephen Gengaro von Stifel sieht jedoch Hoffnung. Mit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus könnte die Deregulierung den Weg für Teslas Technologie für autonomes Fahren ebnen. Er sagte: „Die Kursentwicklung seit der Wahl resultiert im Wesentlichen aus dem erleichterten Genehmigungsverfahren und der Aussicht auf die vollständige, uneingeschränkte Zulassung von FSD.“

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Der Absatz von Elektrofahrzeugen steht unter Druck

Während die Tesla-Aktie boomt, gerät das Kerngeschäft mit Elektrofahrzeugen zunehmend unter Druck. Der Absatz von Elektrofahrzeugen wuchs in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 lediglich um 3,1 %. Zum Vergleich: 2022 lag Teslas Wachstum noch bei 51,4 %. Das ist ein dramatischer Einbruch. Analysten hoffen zwar weiterhin auf eine Erholung um 18 % im Jahr 2025, doch der Weg dorthin ist steinig.

Die Pläne der Trump-Regierung, die staatliche Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge in Höhe von 7.500 US-Dollar zu kürzen, sind kontraproduktiv. Laut Goldman Sachs könnte die Abschaffung der Gutschrift die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in den USA bis 2040 dämpfen. Das Unternehmen rechnet damit, dass Elektrofahrzeuge im Jahr 2025 nur noch 8,5 % der Neuwagenverkäufe ausmachen werden – gegenüber früheren Schätzungen von 9 %.

Doch es gibt einen Haken. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass die bevorstehende Abschaffung der Steuervergünstigung kurzfristig einen Kaufrausch auslösen könnte, da Kunden versuchen werden, die Vorteile noch cash vor deren Wegfall schrieben: „Wir könnten kurzfristig einen Anstieg der Elektroauto-Käufe vor dem Auslaufen der Steuervergünstigung beobachten.“

Die langfristigen Aussichten sind weniger rosig. Teslas Konkurrenten wie Ford und General Motors sind stark auf diese Fördergelder angewiesen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Elon Musk selbst räumte ein, dass der Verlust der Fördergelder zwar Tesla schadet, die etablierten Autohersteller aber noch viel härter trifft.

Teslas globales Wachstum hängt maßgeblich von China ab. Die Deutsche Bank schätzt, dass Tesla im vierten Quartal rund 510.000 Fahrzeuge ausliefern wird, der Großteil davon aus dem chinesischen Geschäft. Um die Wachstumsziele im Vergleich zum Vorjahr zu erreichen, müsste Tesla jedoch 515.000 Einheiten ausliefern – eine Unterschreitung, die Anleger beunruhigen könnte.

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China ist zudem ein Produktionsriese. Jegliche Störungen im chinesischen Geschäft von Tesla könnten ripple .

Elons Trumpfkarte

Elons enge Beziehung zu Trump erweist sich als Teslas Geheimwaffe. Elon wurde zum Co-Leiter des Ministeriums für Regierungseffizienz, kurz „DOGE“, ernannt – eine Anspielung auf die gleichnamige Kryptowährung. Die Trump-Regierung erwägt angeblich, bestimmte Meldepflichten für Autounfälle abzuschaffen, ein Schritt, für den sich Elon seit Langem einsetzt.

Diese Partnerschaft beschränkt sich nicht nur auf den Bürokratieabbau. Elon spendete 277 Millionen Dollar an Trumps Wahlkampagne und festigte damit ihr Bündnis. Sollte diese enge Zusammenarbeit Bestand haben, könnte Tesla von Maßnahmen profitieren, die die Entwicklung von Robotaxis und selbstfahrenden Autostrac.

Doch es ist ein zweischneidiges Schwert. Maßnahmen wie Zölle auf Importe aus China, Mexiko und Kanada könnten Teslas Gewinn schmälern.

Trotz all dieser positiven Faktoren erscheint Teslas Bewertung überhöht. Goldman Sachs sieht ein Kursziel von 345 US-Dollar pro Aktie, 21 % unter dem aktuellen Kurs. Fast die Hälfte der von FactSet befragten Analysten empfiehlt die Aktie zum Kauf, 30 % bleiben jedoch neutral.

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