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WeWork-Chef verdient Millionen als „Vermieter“ des 47 Milliarden Dollar schweren Startups

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Einem Bericht des Wall Street Journal , das mit dem Dienstleister WeWork Co. zusammenarbeitet, hat das Unternehmen offenbar Räumlichkeiten in Gebäuden angemietet, die dem CEO Adam Neumann gehören. Das Geschäftsmodell von WeWork besteht darin, Büroflächen anzumieten und kleinere Einheiten an Startups, Einzelpersonen und kleinere Gruppen für verschiedene Zwecke weiterzuvermieten.

Laut Investoren berichtete das WSJ, dass diese Vereinbarung Anlass zur Sorge gebe, da sie das Potenzial habe, einen Interessenkonflikt für Neumann zu schaffen, da der CEO die Möglichkeit habe, im eigenen Interesse zu handeln, anstatt im Interesse des Unternehmens. 

Berichten zufolge besitzt Neumann die Hälfte eines elfstöckigen Gebäudes in New York, das ebenfalls von WeWork als Coworking-Space genutzt wird. Das Wall Street Journal berichtete zudem, dass Neumann Mehrheitsaktionär einer Gruppe war, die für den Ankauf verschiedener Immobilien in San Jose, Kalifornien, verantwortlich war. Auch einige dieser Gebäude gehörten dem Unternehmen und wurden an WeWork zur weiteren Untervermietung untervermietet.

Berichten jedoch , dass Neumann von den 400 WeWork-eigenen Coworking-Spaces lediglich an vier beteiligt war. Darüber hinaus bestätigte der Sprecher, dass WeWork alle mit Neumanns Räumlichkeiten verbundenen Aktivitäten verpachtet habe und diese den Investoren offengelegt sowie vom Aufsichtsrat genehmigt worden seien.

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Der Sprecher merkte an: „WeWork hat Berichten zufolge ein Verfahren überprüft, das vor der Genehmigung von Transaktionen mit anderen Parteien besteht. Diese Transaktionen werden vom Vorstand geprüft und genehmigt und anschließend den Investoren offengelegt.“

Andererseits wurde Neumann im Rahmen einer Kapitalerhöhung 2014 zum größten Einzelaktionär des Unternehmens und erwarb so viele Anteile, dass es auch die Stimmrechtsmehrheit im Aufsichtsrat erlangte. Dies bedeutete im Wesentlichen, dass Neumann, sobald der Aufsichtsrat (der größtenteils aus unabhängigen Mitgliedern besteht dent über eine gewisse Stimmkraft verfügte, diese auch ausreichte, um die Annahme oder Ablehnung eines bestimmten Vorschlags zu erzwingen.

Im Oktober 2018 erwog eine Investition in WeWork und plante, zwischen 15 und 20 Milliarden US-Dollar zu investieren. Berichten zufolge überdenkt der Konzern seine Pläne jedoch und könnte auf den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung verzichten. Stattdessen erwägt SoftBank, zusätzlich zu den bereits investierten 8 Milliarden US-Dollar weitere 2 Milliarden US-Dollar beizusteuern.

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