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Das Wall Street Journal deckt Warnsignale bei über 15 Prozent der Kryptoprojekte auf

VonMarko TeeMarko Tee
Lesezeit: 2 Minuten
15 Prozent Krypto-Startups – Warnsignal

15 Prozent Krypto-Startups – Warnsignal

Etwas mehr als 15 Prozent der Krypto-Startups bergen Risiken und geben Anlass zu ernsthaften Bedenken für Investoren. Eine kürzlich vom Wall Street Journal durchgeführte Untersuchung analysierte die Whitepapers verschiedener Projekte und fand fast zehntausend Sätze, die mindestens zweimal wiederholt wurden. Auch gefälschte Whitepapers wurden untersucht, was sehr besorgniserregend ist.

Krypto-Investoren sollten die Whitepaper der Projekte, in die sie investieren, stets sorgfältig prüfen, um möglichen Betrug zu vermeiden. Die Whitepaper wurden auch auf falsche Renditeversprechen hin untersucht. Dazu wurde eine Wortsuche mit Begriffen wie „hohe Renditen“ durchgeführt. Die Ergebnisse wurden anschließend manuell geprüft, bevor sie als „kein Betrug“ eingestuft wurden.

Von den insgesamt 513 mutmaßlichen Whitepapers wird die Echtheit von über 30 bereits angezweifelt. Da die meisten Projektwebseiten nicht erreichbar sind, wurden alle mutmaßlichen Whitepaper kontaktiert, viele reagierten jedoch nicht, und einige konnten nicht gefunden werden.

Das Ergebnis des Berichts des Wall Street Journal ist wenig überraschend, da frühere Studien zu ähnlichen Resultaten kamen. Jüngste Untersuchungen ergaben, dass die meisten ICOs (Initial Coin Offerings) Schwierigkeiten hatten, ein tragfähiges Projekt zu entwickeln und sich proaktiv auf einen möglichen Kursverfall im Kryptomarkt vorzubereiten.

Dennoch konnten einige Initial Coin Offerings (ICOs) ein praktikables und funktionierendes Projekt realisieren. Allerdings nutzen Betrüger und Schwindler jeden Trend aus, um in neue Anlageformen zu investieren – Kryptowährungen bilden da keine Ausnahme.

Jay Clayton hat für sein hartes Vorgehen in dieser Angelegenheit viel Kritik einstecken müssen. Wir können nur hoffen, dass 2019 in Bezug auf solche Themen ein besseres und ausgewogeneres Jahr wird. Es ist möglich, dass sich weiterhin sinnvolle Projekte durchsetzen und Betrüger danktronRegulierungen endlich ihre Machenschaften einstellen.

Dieses Problem hat dazu geführt, dass Startups wieder auf traditionelle Vorgehensweisen zurückgreifen, beispielsweise auf Risikokapitalfinanzierungen und STOs anstelle von Initial Coin Offerings.

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Marko Tee

Marko Tee

Marko ist freier Mitarbeiter und Redakteur bei Cryptolitan.com. Er verfügt über mehr als vier Jahre Berufserfahrung als Journalist und hat sich auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie spezialisiert. Er schreibt seit vielen Jahren über Technologie-News und Innovationen.

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