Vitalik Buterin wünscht sich mehr Transparenz bei der Ausrichtung und Governance Ethereum

- Vitalik Buterin setzt sich für mehr Transparenz in der Governance von Ethereumein, um das Ökosystem geeint zu halten und auf gemeinsame Ziele auszurichten.
- Er wünscht sich klare Kennzahlen für die Angleichung, wie die Verwendung von Open-Source-Standards und die Verringerung der Abhängigkeit von zentralisierten Systemen.
- Ethereum -Projekte sollten der gesamten Community zugutekommen, nicht nur ihren eigenen Teams, indem sie ETH nutzen und öffentliche Güter unterstützen.
Ethereum -Schöpfer Vitalik Buterin hat einen klareren und transparenteren Ansatz für die Ausrichtung und Governance von Ethereumgefordert. Er ist überzeugt, dass die Community ein Gleichgewicht zwischen Dezentralisierung und Kooperation finden muss, um alle Beteiligten zusammenzubringen, ohne den Kern von Ethereumzu verlieren.
Das Ökosystem basiert auf einer breiten Palette von Teilnehmern, darunter Kundenteams, Forscher, Layer-2-Projekte, Entwickler und lokale Gemeinschaften.
Sie alle arbeiten an ihrer eigenen Vision von Ethereum. Doch wie stellen sie sicher, dass sie ein zusammenhängendes und kein fragmentiertes Ökosystem aufbauen?
Um diesem Problem zu begegnen, haben viele in der Ethereum Community das Konzept der „Ausrichtung“ eingeführt
Buterin erklärt, dass dieser Begriff drei Hauptbereiche umfasst:
- Übereinstimmung mit Werten (wie z. B. Open Source, Reduzierung der Zentralisierung, Unterstützung öffentlicher Güter)
- Technologische Ausrichtung (Einhaltung von Standards für das gesamte Ökosystem)
- wirtschaftliche Ausrichtung (wobei nach Möglichkeit ETH als Token verwendet wird)
Das Problem ist, dass dieses Konzept vage ist, was die Gefahr birgt, dass Projekte auf der Grundlage von Verbindungen und nicht von Prinzipien ausgerichtet werden.
Eine Analyse von Buterins Ethereum Ausrichtungspolitik
Buterin schlägt vor, dass die Ausrichtung Ethereum in spezifische Eigenschaften unterteilt werden sollte, die durch messbare Kennzahlen dargestellt werden, damit sie richtig funktioniert.
Open Source ist beispielsweise deshalb wichtig, weil es die Sicherheit durch Überprüfung ermöglicht und das Risiko der Abhängigkeit von proprietären Systemen verringert.
Nicht jeder einzelne Codeabschnitt muss Open Source sein, aber Kernkomponenten müssen es sein. Dadurch bleibt die Infrastruktur transparent und zugänglich.
Er verweist auf die defifreier Software der Free Software Foundation und die Standards der Open Source Initiative als Goldstandards dafür, wie Open Source aussehen sollte.
Ein weiterer Bestandteil sind offene Standards. Diese gewährleisten offenbar die Interoperabilität im gesamten Ökosystem.
Buterin meint, Projekte sollten mit bestehenden Standards wie ERC-20 oder ERC-1271 kompatibel sein, und wenn neue Anforderungen entstehen, sollten neue ERCs entwickelt werden, um diesen gerecht zu werden.
Die Messlatte ist hier einfach: Ist das Projekt mit den relevanten ERCs kompatibel? Wenn nicht, dann entspricht es nicht den Vorgaben.
Dann Dezentralisierung und Sicherheit. Projekte sollten Single Points of Failure vermeiden und die Abhängigkeit von zentralisierter Infrastruktur minimieren.
Laut Buterin können zwei Tests dabei helfen, dies zu messen. Der Walkaway-Test prüft, ob die Anwendung noch funktioniert, wenn das Entwicklerteam und dessen Server nicht mehr verfügbar sind.
Der Insider-Angriffstest untersucht dann, welchen Schaden das Team anrichten könnte, wenn es das eigene System angreifen würde. Layer-2-Lösungen sollten alles daransetzen, diese Tests zu bestehen, so der Experte.
Der Positivsummenansatz
Buterin erklärt, dass diese Ausrichtung nicht nur einzelnen Projekten, sondern der gesamten Community zugutekommen sollte. Das bedeutet, ETH zu verwenden, zu Open-Source-Technologien beizutragen und sich zu verpflichten, einen Prozentsatz der Token oder Einnahmen für öffentliche Güter im Ethereum Ökosystem zu spenden.
Es entsteht ein positives Gesamtergebnis, bei dem der Erfolg eines Projekts allen Beteiligten zugutekommt, nicht nur denen, die innerhalb seiner Grenzen arbeiten.
Projekte sollten auch über Ethereumhinaus einen Beitrag leisten. Dies könnte durch Technologien geschehen, die über Kryptowährungen hinaus Nutzen bieten, wie beispielsweise Finanzierungsmechanismen oder allgemeine Computersicherheitslösungen.
Oder es könnte durch Anwendungen geschehen, die konkrete Vorteile bieten, wie beispielsweise finanzielle Inklusion. Laut Buterin soll Ethereumdie Welt zu einem freieren und offeneren Ort machen.
Aber nicht jede Kennzahl ist für jedes Projekt geeignet. Was für Layer-2-Lösungen sinnvoll ist, trifft möglicherweise nicht auf dezentrale Social-Media-Anwendungen oder Wallets zu. Prioritäten können sich zudem im Laufe der Zeit ändern.
Vor zwei Jahren war es beispielsweise noch akzeptabel, dass Rollos mit Stützrädern ausgestattet waren, weil die Technologie noch neu war.
Heute müssen sie mindestens Stufe 1 erreichen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und mit den Zielen von Ethereumim Einklang zu stehen.
Buterins ideales Ergebnis ist, dass mehr Organisationen wie L2beat entstehen, um zu trac, wie gut einzelne Projekte diese Kriterien erfüllen.
Anstatt dass Projekte darum wetteifern, mit den richtigen Leuten befreundet zu sein, würden sie darum wetteifern, gemäß diesen klaren Kennzahlen so gut wie möglich aufeinander abgestimmt zu sein.
Er ist der Ansicht, dass die Ethereum Foundation Organisationen wie L2beat zwar finanzieren, aber nicht kontrollieren sollte, um ihre Neutralität zu wahren.
Buterin argumentiert, dass eine Leistungsgesellschaft nur dann möglich ist, wenn Leistung klardefiist. Ohne klare Kriterien verkommt sie zu einem sozialen Spiel, in dem Einfluss und Beziehungen mehr zählen als tatsächliche Beiträge.
Es bleibt also abzuwarten. Kann Ethereum all diese beweglichen Teile zusammenhalten, ohne in eine Ansammlung inkompatibler Herrschaftsgebiete zu zerfallen?
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