Zehn Tage nachdem dem angeklagten Ethereum Entwickler eine Kaution in Höhe von einer Million US-Dollar (1 Million US-Dollar) bewilligt worden war, wurde Virgil Griffith schließlich gegen Kaution freigelassen, wie die Inner City Press am Donnerstag bestätigte
Das Jahresende 2019 erwies sich für den Ethereum -Entwickler und Schöpfer des Wikipedia-Indexierungstools Wikiscanner als äußerst belastend, da Griffith verhaftet . Die Staatsanwaltschaft warf ihm Verschwörung und das Halten einer Rede vor, in der er erklärte, wie man die US-Sanktionen mithilfe von Kryptowährung und Blockchain umgehen könne.
Am 30. Dezember 2019 genehmigte Griffiths Antrag auf Kaution. Die Freilassung war an die Hinterlegung der Kaution in Höhe von einer Million US-Dollar und die Erfüllung einiger Auflagen vor der Freilassung geknüpft. Um die hohe Kaution aufzubringen, musste Griffiths Familie ihr Haus verkaufen und die Zustimmung der Bürgen abwarten, nachdem die Immobilie als Sicherheit hinterlegt worden war.
Leider war die Tortur damit noch nicht beendet. Am 7. Januar 2020 wurde der berüchtigte amerikanische Programmierer formell angeklagt , weil er angeblich gegen den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) verstoßen hatte. Dieses Gesetz verbietet US-Bürgern im Wesentlichen, ohne schriftliche Genehmigung des Finanzministeriums Informationen, Waren und Dienstleistungen in die Demokratische Volksrepublik Korea zu liefern.
Besser spät als nie – Virgil Griffith gegen Kaution freigelassen
Einen Tag nach der Anklageerhebung veröffentlichte die Inner City Press jedoch einen Tweet mit dem Bild der offiziellen Freilassungskaution, die von Griffith selbst sowie dem stellvertretenden Gerichtsschreiber und Staatsanwalt Kyle Wirshba unterzeichnet worden war . Das Nachrichtenportal behauptet, die Freilassungsformulare seien bereits am 6. Januar 2020 von seinen Eltern unterzeichnet worden, was viele fragen lässt, warum er drei weitere Tage in Haft blieb.
Unterdessen erklärte Brian Klein, der Anwalt von Virgil Griffith vor Gericht, dass eine offizielle Anklage von vornherein überflüssig gewesen sei. Wenn seine Freilassung gegen Kaution bewilligt und die Auflagen erfüllt worden seien, warum habe man ihn dann weitere zehn Tage inhaftieren müssen, argumentierte Klein. Er bestätigte zudem, dass der Angeklagte diese Entscheidung energisch anfechten und alle Fakten und Details im Prozess vortragen werde.
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